Kaufberatung Hexacores Fazit: es lohnt sich nur in Einzelfällen
Hexacores, also Prozessoren mit sechs Kernen, spielen bei Kaufberatungen mehr und mehr eine Rolle. Ist die Zeit schon reif, sich einen Hexacore wie einen AMD X6 1055T anzuschaffen? Dies klären wir in unserem Hardware-Special.
Fazit: es lohnt sich nur in Einzelfällen
Im Moment ist es klar, dass sich der Aufpreis für die zwei zusätzlichen Kerne nicht lohnt. Aber: wer ohnehin den Kauf einer CPU für 120 Euro oder mehr eingeplant hat, zum Beispiel weil er bisher nur einen Dualcore auf einem Mainboard mit AM3-Sockel betreibt oder
Quelle: PC Games
Grand Theft Auto 4: minimaler Vorteil durch Hexacore
weil er sich ohnehin einen PC neu zusammenstellt, der kann für sich überlegen, ob er nicht trotzdem etwas mehr Geld für einen Hexacore ausgibt, um "zukunftssicherer" zu sein. Man sollte sich dabei im Klaren sein, dass es ein Risiko bleibt: wann und in welchem Maße sich die 60-80 Euro Mehrpreis rentieren, hängt stark von der Entwicklung auf dem Spielemarkt ab. Und mit Pech ist Ihr jetzt hochmoderner neuer Hexacore bis dahin ein vergleichsweise eher schwacher Hexacore.
Einen Wechsel von einem halbwegs modernen Quadcore auf einen Hexacore empfehlen wir Ihnen aktuell aber definitiv nicht. Hier sollten Sie abwarten, bis die entsprechenden Spiele vermehrt auf dem Markt sind und dann direkt eher zu einem Hexacore mit einem höheren Takt greifen. Natürlich sollte man so oder so den Markt im Auge behalten, auch inwiefern die Preise für Hexacores sinken. Wenn Sie beispielsweise bei einer größeren Aufrüstaktion ohnehin 400-450 Euro investieren und ein Hexacore mit gleichem Takt wie ein Quadcore nur noch 20 Euro Aufpreis bedeutet, kann man das "Risiko" viel eher eingehen als beim jetzigen Stand der Dinge.
