17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 1 (bis 300 Euro)
17 aktuelle Grafikkarten haben wir für euch herausgesucht und in einer großen Marktübersicht zusammengefasst. Ab 80 Euro geht es los. Wer seinen Rechner aufrüsten möchte, findet hier die optimale Beratung.
Marktübersicht
Ab einer AMD Radeon HD 6770 wird es für Spieler interessant. Diese Karte liefert für ihren Preis von ab 80 Euro eine ordentliche Leistung und ist ein guter Tipp für Gelegenheitsspieler, die nicht auf hohe oder
Quelle: Gigabyte
AMD Radeon HD 7970
maximale Details bestehen und auch nicht nur wegen einer sehr starken Grafikkarte ein Netzteil für 50 Euro oder mehr dazukaufen wollen. Aber auch für diejenigen unter euch, die nicht viel investieren können, kann man die AMD Radeon HD 6770 empfehlen, ebenso auch als Übergangslösung, bis man mehr Geld für eine bessere Grafikkarte angespart hat. Die Nvidia GTX 550 Ti ist ähnlich stark, kostet aber direkt 15-20 Euro mehr - sie ist daher kein Kauftipp. Auch die neue AMD Radeon HD 7770 ist kein Kauftipp - sie ist zwar merkbar besser als eine GTX 550 Ti, aber auch merkbar schwächer als eine AMD Radeon HD 6850. Dies wäre an sich kein Problem, jedoch kostet die schwächere HD 7770 satte 130 Euro, die HD 6850 aber ist schon ab 115 Euro zu haben. Wir kommen nun zu einem Modell von Nvidia, bei dem ihr genau aufpassen müsst: die Nvidia GTX 560 für ab 135 Euro. Diese Karte ist besser als die AMD Radeon HD 6850, aber etwas schwächer als die AMD Radeon HD 6870, die kaum teurer ist.
Das "Gemeine" an der Nvidia GTX 560: es ist eine nur leicht veränderte alte Nvidia GTX 460 und hat bis auf die Ziffer im Namen nichts mit der Nvidia GTX 560 Ti zu tun. Das Kürzel "Ti" ist hier also sehr wichtig. Die
Quelle: KFA2
Nvidia GTX 570
Nvidia GTX 560 Ti ist übrigens etwas stärker als die AMD Radeon HD 6870 und ab 175 Euro zu haben. Kaum besser und daher mit direkt 215 Euro aktuell noch zu teuer ist die AMD Radeon HD 7850, die zudem der nur 205 Euro teuren AMD Radeon HD 6950 von der Leistung her leicht unterlegen ist. Ab 220 Euro bekommt ihr eine weitere GTX 560, nämlich die Nvidia GTX 560 Ti 448. Diese ist nur ein kleines Stück schwächer als die deutlich länger auf dem Markt befindliche Nvidia GTX 570 für 245 Euro. Nicht besser und wegen ihres Preises von 290 Euro daher zu teuer ist die AMD Radeon HD 6970. Ähnlich stark, je nach Spiel auch ein wenig besser ist die neuere AMD Radeon HD 7870 für 300 Euro. Positiv ist bei letzterer Karte ihr Strombedarf, der für die Leistung sehr gut ist - im IDLE-Verbrauch (also ohne Last) schlägt sie sogar die Einsteigerkarte AMD Radeon HD 6770 - eine gute Eigenschaft für Gamer, die ihren PC auch für Office und Co sehr lange am Tag eingeschaltet haben. Auf der nächsten Seite kommen wir zu den Top-Modellen und einer tabellelarischen Übersicht aller Grafikkarten mit einem Leistungsvergleich.
In diesem Artikel
- Seite 1 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Einleitung und Netzteile
- Seite 2 17 Grafikkarten ab 80 Euro: passende Prozessoren und Hinweise zur Marktübersicht
- Seite 3 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 1 (bis 300 Euro)
- Seite 4 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 2 (über 300 Euro) und Tabelle
- Seite 5 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Einleitung und Netzteile
- Seite 2 17 Grafikkarten ab 80 Euro: passende Prozessoren und Hinweise zur Marktübersicht
- Seite 3 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 1 (bis 300 Euro)
- Seite 4 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 2 (über 300 Euro) und Tabelle

Danke für den Hinweis, das mit den 300 Watt ist in der Tat ein Fehler. Es hat allerdings nichts mit der Verlustleistung zu tun, sondern kam beim Übertragen der Werte zustande: die GTX 680 liegt in Verbrauchstests mit normaler Spielelast auf dem Nivau einer GTX 570. Bis auf die GTX 680 hatte ich für alle Karten auch Tests gefunden, in denen der Maximalverbrauch der Karte separat ersichtlich ist. Da ich für die GTX 680 also keinen Wert verfügbar hatte, nahm ich den Maximalwert aus einem Test einer GTX 570. Dummerweise notierte ich aber den Wert einer übertakteten Version der GTX 570, der bei 285 Watt lag. Daher habe ich für die GTX 680 fälschlicherweise (zur Sicherheit leicht aufgerundet) 290 Watt in die Tabelle übernommen.
Ihr solltet also für den Maximalwert eher den einer "normalen" GTX 570 annehmen, der (siehe Tabelle) bei 240 Watt liegt. Im Schnitt bei normaler Spielelast zeigt sich die GTX 680 wie gesagt auf dem Niveau einer GTX 570, also um die 200 Watt, was recht sparsam für die Leistung der GTX 680 ist.
Das Ganze wird im Text auch noch korrigiert werden. :)
Bei AnandTech, Computerbase, fudzilla, guru3D, hardwareluxx, hardOCP, LegitReviews, Tomshardware... ach, hab keinen Bock mehr.
Allerdings gibt es tatsächlich Reviews, die der GTX680 plus Testsystem eine Leistungsaufnahme weit unter 250W bescheinigt, wie techpowerup.
Tja, Fakt ist nur, dass die 290W in der Marktübersicht, mit Sicherheit, nicht die Leistungsaufnahme der Karte allein sein kann, da der PCIex16 Slot und die zwei 6-pol Anschlüsse... wieviel liefern? 225W?
Dieser hohe Wert muss sich also auf einen durchschnittlichen Gesamtverbrauch beziehen.
Das Gesamt- und Einzelverbrauch gemischt in einer Liste auftauchen (ich hab's, ehrlich gesagt, nicht überprüft) geht aber echt nicht.
(Kann mir aber nicht vorstellen, dass Herrn Funes beim Zusammentragen der Werte so ein Lapsus unterläuft.)
Die, eigentlich immer beschönigten, Angaben der Hersteller, oder eben jene unter realen Bedingungen (zB. in Spielen, anstatt theoretischer Benchmarks), das heißt, des gesamten Testsystems. Welches natürlich, je nach Reviewer, stets anders aussieht.
In einem Mittel- bis Oberklasse PC wirst du schon mit insgesamt 300W+ Verlustleistung rechnen müssen. Und das ist der Wert, nach dem du dein Netzteil dimensionieren solltest.
ausserdem kann man nicht einfach die verlustleistung bei der einen grafikkarte mitdazurechnen, bei der anderen nicht.
Quelle: Test: Palit GeForce GTX 680 Jetstream
bitte ausbessern!
Naja, da muss man schon ein bissele differenzieren, welche Verlustleistungen in Tests angegeben werden.
Die, eigentlich immer beschönigten, Angaben der Hersteller, oder eben jene unter realen Bedingungen (zB. in Spielen, anstatt theoretischer Benchmarks), das heißt, des gesamten Testsystems. Welches natürlich, je nach Reviewer, stets anders aussieht.
In einem Mittel- bis Oberklasse PC wirst du schon mit insgesamt 300W+ Verlustleistung rechnen müssen. Und das ist der Wert, nach dem du dein Netzteil dimensionieren solltest.