17 Grafikkarten ab 80 Euro: passende Prozessoren und Hinweise zur Marktübersicht
17 aktuelle Grafikkarten haben wir für euch herausgesucht und in einer großen Marktübersicht zusammengefasst. Ab 80 Euro geht es los. Wer seinen Rechner aufrüsten möchte, findet hier die optimale Beratung.
Prozessoren: was ist nötig?
Ein Quadcore (Prozessor mit vier Kernen) ist heutzutage die Standardausstattung für einen Spiele-PC. Auf Seiten von
Quelle: HIS
AMD Radeon HD 7850
AMD ist hier zum Beispiel ein AMD Phenom II X4 965 für etwa 100 Euro zu empfehlen, bei Intel greift man zu einem Intel Core i5-2400 oder 2500k. Mit dem Intel Core i3-2100 (110 Euro) könnt ihr aber auch recht günstig einen sehr starken Dualcore bekommen, der trotz seiner nur zwei Kerne insgesamt die Leistung eines AMD-Vierkerners wie dem AMD Phenom II X4 955 erreicht. Für all diese Prozessoren könnt ihr alle Grafikkarten verwenden, die es derzeit gibt – für die absoluten Top-Grafikkarten empfehlen wir aber eher mindestens einen Core i5-2400. Wenn ihr ein begrenztes Budget habt, von dem ihr Prozessor und Grafikkarte finanzieren müsst, solltet ihr mehr Wert auf die Grafikkarte legen.
Denn bei Spielen wird aktuell und auch in absehbarer Zeit eher eine gute Grafikkarte als eine gute CPU für die qualitativ hochwertigeren Detaileinstellungen benötigt. Grund dafür ist der Konsolenmarkt, durch den die meisten Spiele bei der CPU keine hohen Anforderungen stellen dürfen. Es macht daher mehr Sinn, eine Oberklasse-Grafikkarte zum Beispiel mit einem AMD Phenom II X4 965 zu kombinieren, als nur eine Mittelklassekarte und dafür einen stärkeren, aber auch teureren Intel-Prozessor zu nehmen. Denn der beste Prozessor kann zwar mit einer passenden Karte für noch mehr Leistung sorgen, nutzt euch aber nichts, wenn die Grafikkarte der Schwachpunkt ist und am Detailmodus "sehr hoch" scheitert.
Hinweis zur Marktübersicht
In unsere Marktübersicht haben wir alle wichtigen aktuelle Grafikkarten aufgenommen, die für Gaming geeignet sind. Schon zu Anfang haben wir zudem erwähnt, dass unsere Marktübersicht nach der ungefähren Leistung der Grafikkarten beziehungsweise genauer
Quelle: Archiv
Nvidia GTX 560 Ti 448
gesagt: der Grafikkartenchips sortiert ist. Wir nennen euch in unserer Marktübersicht nämlich die Namen der Grafikkartenchips stellvertretend für alle auf dem Markt erhältlichen Modelle. Das heißt also, dass wir nicht speziell eine "Sapphire HD 6870" auflisten, sondern allgemein eine AMD Radeon HD 6870. Der Preis bezieht sich dabei auf die aktuell günstigsten Modelle auf dem Markt. Leistungsunterschiede bei Karten mit gleichen Grafikchip zwischen den einzelnen Herstellern, also zum Beispiel Sapphire, Asus, MSI, Gainward und so weiter, gibt es keine. Die Unterschiede der einzelnen Modelle sind Dinge wie Kühlung (viele Hersteller bieten eigene, leisere Kühllösungen an), Zubehör, Support und teilweise auch ab Werk übertaktete Modelle. Welches genaue Modell ihr nehmt, bleibt also euch überlassen. Zum Schluss der Marktübersicht findet ihr alle genannten Grafikkarten in einer Tabelle inklusive Preis, Stromverbrauchsdaten und einem Leistungsvergleich. Auf der nächsten Seite geht es los mit unserer ausführlichen Marktübersicht.
In diesem Artikel
- Seite 1 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Einleitung und Netzteile
- Seite 2 17 Grafikkarten ab 80 Euro: passende Prozessoren und Hinweise zur Marktübersicht
- Seite 3 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 1 (bis 300 Euro)
- Seite 4 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 2 (über 300 Euro) und Tabelle
- Seite 5 Bildergalerie
Bildergalerie
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- Seite 3 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 1 (bis 300 Euro)
- Seite 4 17 Grafikkarten ab 80 Euro: Marktübersicht Teil 2 (über 300 Euro) und Tabelle

Danke für den Hinweis, das mit den 300 Watt ist in der Tat ein Fehler. Es hat allerdings nichts mit der Verlustleistung zu tun, sondern kam beim Übertragen der Werte zustande: die GTX 680 liegt in Verbrauchstests mit normaler Spielelast auf dem Nivau einer GTX 570. Bis auf die GTX 680 hatte ich für alle Karten auch Tests gefunden, in denen der Maximalverbrauch der Karte separat ersichtlich ist. Da ich für die GTX 680 also keinen Wert verfügbar hatte, nahm ich den Maximalwert aus einem Test einer GTX 570. Dummerweise notierte ich aber den Wert einer übertakteten Version der GTX 570, der bei 285 Watt lag. Daher habe ich für die GTX 680 fälschlicherweise (zur Sicherheit leicht aufgerundet) 290 Watt in die Tabelle übernommen.
Ihr solltet also für den Maximalwert eher den einer "normalen" GTX 570 annehmen, der (siehe Tabelle) bei 240 Watt liegt. Im Schnitt bei normaler Spielelast zeigt sich die GTX 680 wie gesagt auf dem Niveau einer GTX 570, also um die 200 Watt, was recht sparsam für die Leistung der GTX 680 ist.
Das Ganze wird im Text auch noch korrigiert werden. :)
Bei AnandTech, Computerbase, fudzilla, guru3D, hardwareluxx, hardOCP, LegitReviews, Tomshardware... ach, hab keinen Bock mehr.
Allerdings gibt es tatsächlich Reviews, die der GTX680 plus Testsystem eine Leistungsaufnahme weit unter 250W bescheinigt, wie techpowerup.
Tja, Fakt ist nur, dass die 290W in der Marktübersicht, mit Sicherheit, nicht die Leistungsaufnahme der Karte allein sein kann, da der PCIex16 Slot und die zwei 6-pol Anschlüsse... wieviel liefern? 225W?
Dieser hohe Wert muss sich also auf einen durchschnittlichen Gesamtverbrauch beziehen.
Das Gesamt- und Einzelverbrauch gemischt in einer Liste auftauchen (ich hab's, ehrlich gesagt, nicht überprüft) geht aber echt nicht.
(Kann mir aber nicht vorstellen, dass Herrn Funes beim Zusammentragen der Werte so ein Lapsus unterläuft.)
Die, eigentlich immer beschönigten, Angaben der Hersteller, oder eben jene unter realen Bedingungen (zB. in Spielen, anstatt theoretischer Benchmarks), das heißt, des gesamten Testsystems. Welches natürlich, je nach Reviewer, stets anders aussieht.
In einem Mittel- bis Oberklasse PC wirst du schon mit insgesamt 300W+ Verlustleistung rechnen müssen. Und das ist der Wert, nach dem du dein Netzteil dimensionieren solltest.
ausserdem kann man nicht einfach die verlustleistung bei der einen grafikkarte mitdazurechnen, bei der anderen nicht.
Quelle: Test: Palit GeForce GTX 680 Jetstream
bitte ausbessern!
Naja, da muss man schon ein bissele differenzieren, welche Verlustleistungen in Tests angegeben werden.
Die, eigentlich immer beschönigten, Angaben der Hersteller, oder eben jene unter realen Bedingungen (zB. in Spielen, anstatt theoretischer Benchmarks), das heißt, des gesamten Testsystems. Welches natürlich, je nach Reviewer, stets anders aussieht.
In einem Mittel- bis Oberklasse PC wirst du schon mit insgesamt 300W+ Verlustleistung rechnen müssen. Und das ist der Wert, nach dem du dein Netzteil dimensionieren solltest.