Gaming-PC trotz Speicherkrise zusammenstellen: Tipps und vier Builds ab 800 Euro

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Gaming-PC trotz Speicherkrise zusammenstellen: Tipps und vier Builds ab 800 Euro
Quelle: APNX

Wegen der Speicherkrise sind PCs deutlich teurer geworden - wir haben vier Setups für euch zusammengestellt, die trotzdem schon ab 800 Euro starten.

In unserem Special bieten wir euch vier PC-Zusammenstellungen, die für ihre Leistungsklasse betrachtet ein jeweils gutes Preis-Leistungs-Verhältnis haben. Preislich bewegen wir uns dabei zwischen 800 und 2450 Euro (ohne Windows). Noch im Sommer hätten wir euch einen Einsteiger-PC für nur etwa 600 Euro präsentieren können. Doch die Speicherchip-Krise sorgt für Kostensteigerungen, vor allem beim RAM, der etwa viermal so teuer ist wie noch im September 2025.

Da DDR4-RAM - bezogen auf 32GB RAM - damals etwa 40 bis 50 Euro günstiger als DDR5-RAM war, sind insbesondere DDR5-RAM-basierte Systeme deutlich teurer geworden, da sich der Preisabstand zwischen den zwei RAM-Sorten ebenfalls vervierfacht hat. Für die zwei günstigeren PCs setzen wir daher lieber auf DDR4-RAM sowie entsprechende ältere CPUs.

Bei 32GB DDR4-RAM sind es trotzdem im Vergleich zum letzten Sommer 150 Euro Aufpreis, und da zudem SSDs in den letzten Monaten etwa doppelt so teuer geworden sind, kommen weitere Mehrkosten dazu. Dies trifft Einsteiger-PCs besonders hart - wollte man hingegen ohnehin 1.500, 2.000 oder gar 2.500 Euro ausgeben, sind die Aufpreise, auch die von DDR5-RAM, besser zu verschmerzen. Bei Grafikkarten sind seit Jahresanfang um etwa 10 Prozent höhere Preise zu beobachten, vor allem wenn es um Modelle mit mehr als 8GB VRAM (Video-RAM) geht. In unserem heutigen Special bieten wir euch vier Zusammenstellungen auf Basis aktueller Preise, die euch sicherlich auch für die nächsten Wochen als guter Rat dienen können. Die vier PCs kommen anhand unserer Komponenten-Vorschläge auf Preise von etwa 800, 1.400, 1.850 und 2.450 Euro. Wir starten aber zuerst mit einigen allgemeinen Hinweisen für eure eigenen PC-Zusammenstellungen.

G.Skill Aegis DDR4-RAM Quelle: PC Games Hardware 32GB G.Skill Aegis DDR4-3200-RAM kosten derzeit ab 200 Euro - im September 2025 waren es noch 50 Euro.

Gaming-PC: Die 9 Bauteile für ein komplettes Setup

Für einen Gaming-PC benötigt ihr zwingend mindestens neun verschiedene Komponenten, wobei zwei davon unmittelbar die Spieleleistung betreffen: CPU und Grafikkarte. Ein dritter Bestandteil hat einen indirekten Einfluss, nämlich der Arbeitsspeicher. Der Takt des RAMs spielt dabei nur eine kleine Rolle, aber sollte die Speichermenge zu klein sein, kann es bei Games Probleme geben. 32GB sind derzeit ein guter Wert, man kann aber auch - vor allem angesichts der hohen RAM-Preise - mit 16GB auskommen. Einen durchaus wichtigen Schub kann Dual-Channel geben, für das man zwei gleiche RAM-Riegel benutzt. Man sollte seine RAM-Menge daher möglichst auf zwei oder vier modellgleiche Riegel verteilen. Für den nötigen Platz, um Daten dauerhaft zu speichern und Windows sowie Games zu installieren, nehmt ihr eine SSD. Eine Festplatte, die pro Gigabyte nur etwa ein Viertel so viel wie eine SSD kostet, ist auch eine Option. Eine Festplatte ist aber für manch ein Spiel zu langsam, sodass es beim Nachladen Ruckler geben kann. Außerdem sind die Gesamtladezeiten per Festplatte deutlich höher als per SSD.

Das waren nun vier Bauteile: CPU, Grafikkarte, RAM und SSD. Was noch fehlt, sind das Mainboard, ein Gehäuse, das Netzteil, ein CPU-Kühler sowie mindestens zwei Gehäuselüfter. Wir kommen zwar auf 10 Einzelprodukte, aber - da wir ja zwei Lüfter einplanen - nur neun verschiedene Produktarten, die in einen Gaming-PC gehören. Bei den Lüftern können je nach Setting noch weitere Exemplare dazukommen, manch einer baut zudem noch RGB-Leisten mit in den PC ein oder baut, falls das Mainboard kein WLAN bietet, eine WLAN-Steckkarte ein. Andere Zusatzbauteile kommen nur noch selten nachträglich in einen PC, unter anderem eine interne Soundkarte - von dieser Produktsorte gibt es inzwischen nur noch eine Handvoll Produkte auf dem Markt, da die Zielgruppe enorm geschrumpft ist. Der Onboard-Sound von Mainboards ist für die meisten Nutzer mehr als gut genug, und viele Gamer verwenden ohnehin ein USB-Headset, das seinen eigenen Soundchip hat.

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  1. Seite 1 Speicherkrise und die 9 Bauteile für einen Gaming-PC
  2. Seite 2 PC-Format wählen und unser 800 Euro-PC
  3. Seite 3 Mittel- und Oberklasse-PC für 1400 und 1850 Euro
  4. Seite 4 Top-PC für 2450 Euro
    • Kommentare (3)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Weedotastisch
        Ja, es ist halt die geilste Plattform, was soll man sagen.
        Was anderes. ;)
        Kommt drauf an. Ich bin nach etwa 20 Jahren PC only Gaming dann irgendwann mal vor 10 Jahren zu Konsolen gewechselt und ganz ehrlich, ich vermisse den PC kein bißchen.
        Weder im Spielebereich, noch beim arbeiten. Wobei ich von Windows-PC‘s spreche. Ich hatte von Windows irgendwann so dermaßen die Faxen dicke, dass ich außer was Gaming betrifft, auf Apple umgestiegen bin und würde da auch nicnt wieder weg wollen.
        Ja, ich bin faul und bequem geworden, so what?

        Zitat von Weedotastisch
        Das hat modularer zu werden.
        Ist es doch schon.
        Was hast du denn heute im wesentlichen?
        Board-CPU-Speichereinheit, die GPU und bissl Peripherie.
        Da hast du früher deutlich mehr Fragmentierung gehabt.
        Wenn du einzelne Sachen noch mehr vereinheitlichen willst, dann bist du wieder bei Konsolen.

        Zitat von Weedotastisch
        Generell braucht es nicht alle 1,5 bis 2 Jahre ne neue Hardware, das Modell hat ausgedient.
        Das hat es auch noch nie. Es war auch schon vor 30 und mehr Jahren immer die Frage, was will ich haben?
        Es gab damals ebenso die Möglichkeit, jedes Jahr massiv in neue und schnellere Hardware zu investieren.
        War es nötig? Nein, war es nicht. Genau wie heute.
        Mit einer einzigen Ausnahme oder besser gesagt zwei Ausnahmen.
        Die eine war der Einzug von CD-ROM‘s und die andere war der Release der ersten 3D Beschleuniger Karten.
        Und ich komme aus einer Zeit, in der 4 MByte RAM (ja, richtig gelesen) 250 D-Mark kosteten.
        Soll ich mal fix umrechnen?
        Das wäre so, als würden heute 32 Gbyte RAM knapp über EINE MILLION Euro kosten und da ist die Inflation noch nicht mal berücksichtigt.
        Ich weiß, dass der Vergleich hinkt, weil man damals keine 32 Gybyte brauchte.
        Aber für eine Aufrüstung um 8 Megabyte damals habe ich gute 500 DMark investieren müssen. Inflationsbereinigt wären das heute auch knapp 500 Euro.
        Eigentlich ist der Speicher nicht generell teurer geworden, hatten wir alles schonmal, er ist nur nicht mehr so billig.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Weedotastisch
        Ja, es ist halt die geilste Plattform, was soll man sagen.
        Was anderes. ;)
        Kommt drauf an. Ich bin nach etwa 20 Jahren PC only Gaming dann irgendwann mal vor 10 Jahren zu Konsolen gewechselt und ganz ehrlich, ich vermisse den PC kein bißchen.
        Weder im Spielebereich, noch beim arbeiten. Wobei ich von Windows-PC‘s spreche. Ich hatte von Windows irgendwann so dermaßen die Faxen dicke, dass ich außer was Gaming betrifft, auf Apple umgestiegen bin und würde da auch nicnt wieder weg wollen.
        Ja, ich bin faul und bequem geworden, so what?

        Zitat von Weedotastisch
        Das hat modularer zu werden.
        Ist es doch schon.
        Was hast du denn heute im wesentlichen?
        Board-CPU-Speichereinheit, die GPU und bissl Peripherie.
        Da hast du früher deutlich mehr Fragmentierung gehabt.
        Wenn du einzelne Sachen noch mehr vereinheitlichen willst, dann bist du wieder bei Konsolen.

        Zitat von Weedotastisch
        Generell braucht es nicht alle 1,5 bis 2 Jahre ne neue Hardware, das Modell hat ausgedient.
        Das hat es auch noch nie. Es war auch schon vor 30 und mehr Jahren immer die Frage, was will ich haben?
        Es gab damals ebenso die Möglichkeit, jedes Jahr massiv in neue und schnellere Hardware zu investieren.
        War es nötig? Nein, war es nicht. Genau wie heute.
        Mit einer einzigen Ausnahme oder besser gesagt zwei Ausnahmen.
        Die eine war der Einzug von CD-ROM‘s und die andere war der Release der ersten 3D Beschleuniger Karten.
        Und ich komme aus einer Zeit, in der 4 MByte RAM (ja, richtig gelesen) 250 D-Mark kosteten.
        Soll ich mal fix umrechnen?
        Das wäre so, als würden heute 32 Gbyte RAM knapp über EINE MILLION Euro kosten und da ist die Inflation noch nicht mal berücksichtigt.
        Ich weiß, dass der Vergleich hinkt, weil man damals keine 32 Gybyte brauchte.
        Aber für eine Aufrüstung um 8 Megabyte damals habe ich gute 500 DMark investieren müssen. Inflationsbereinigt wären das heute auch knapp 500 Euro.
        Eigentlich ist der Speicher nicht generell teurer geworden, hatten wir alles schonmal, er ist nur nicht mehr so billig.
      • Von softkey Gelegenheitsspieler/in
        Das der RAM ect. teuerer geworden ist weiss nun glaube ich jeder der sich auf PC Games rumtreibt 🤦‍♂️😅.
        Zitat von Weedotastisch
        Generell braucht es nicht alle 1,5 bis 2 Jahre ne neue Hardware, das Modell hat ausgedient. Das gibt grafisch keinen Sinn mehr.
        Deswegen reicht mir auch noch die PS4, und die PS5/XBX reicht Grafik technisch erst recht noch aus 😉. Und das für lächerliche 329€, Preis der PS5 Slim digital Nov.2025 zu Black Friday 👍.
      • Von Weedotastisch Gelegenheitsspieler/in
        Ja, es ist halt die geilste Plattform, was soll man sagen.

        Ich persönlich sehe, neben dem Ärgernis, auch Verbesserungen. Generell braucht es nicht alle 1,5 bis 2 Jahre ne neue Hardware, das Modell hat ausgedient. Das gibt grafisch keinen Sinn mehr.

        Kostet zuviel Ressourcen bei zuwenig Mehrwert. Dann muß es sich halt auch einbürgern, daß da die Komponenten länger nutzbar sind. Für eine neue CPU Generation jetzt n neues Motherboard oder neuen RAM kaufen müßen ist halt echt von vorgestern. Da muß sich was bewegen. Das hat modularer zu werden.

        Jetzt schauen wir mal wohin die Reise geht. Ist ja nicht nur bei uns Gamern so im Elektroschrottbereich. Der Sumpf ist allerorts (Bereichen des Lebens) und will nun trocken gelegt werden.
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