Gaming-PC-Builts: DDR4 oder DDR5, Hinweise zu unseren Builds

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Gaming-PC-Builts: DDR4 oder DDR5, Hinweise zu unseren Builds
Quelle: NZXT

Wir schildern einen Fall, in dem die Wahl zwischen DDR4 und DDR5 als Basis schwierig ist, und geben Hinweise zu unseren PC-Builds.

DDR4 oder DDR5: Grenzfälle

Je nach Budget wird es natürlich auch Fälle geben, bei denen es kein Richtig oder Falsch bei der Frage gibt, ob man eher mehr Geld für die CPU oder Grafikkarte ausgibt respektive ob man auf DDR4- oder DDR5-RAM setzt. Ein Beispiel: Hat man abzüglich der Basiskomponenten noch 900 Euro übrig, könnte man 16GB DDR4-RAM für 110 Euro und eine passende, aber technisch ältere 200-Euro-CPU nehmen. Für den Rest, knapp 600 Euro, ist die selbst für 4K gut geeignete AMD Radeon RX 9070 drin.

Ihr könntet aber auch eine moderne und etwas stärkere CPU für 300 Euro wählen, müsst dann natürlich das teurere DDR5-RAM für 210 Euro dazukaufen. Es bleiben dann nur noch knappe 400 Euro übrig, sodass ihr es bei einer AMD Radeon RX 9060 XT (16GB-Version) belassen müsst, die über 30 Prozent weniger leistet als die Radeon 9070. Aber: Dank des moderneren CPU-Fundamentes könnt ihr den letzteren PC problemlos noch viele Jahre mit einer neuen Grafikkarte fit für die jeweils neuesten Games machen. Die Wahl liegt bei euch: Ihr könnt direkt nach dem Kauf das System mit im Durchschnitt deutlich mehr FPS, aber der schwächeren CPU haben oder aber auf Leistung verzichten, dann aber dank der guten CPU in einer Weile mit einer neuen Grafikkarte problemlos massiv an Leistung dazugewinnen.

Gigabyte B550M-K Quelle: Gigabyte Gigabyte B550M-K für AMDs Sockel AM4 (DDR4-RAM)

Hinweise zu unseren PC-Builds

Bevor wir mit den konkreten Zusammenstellungen starten, wollen wir noch ein paar allgemeine Dinge zu unseren Vorschlägen nennen. Die Preise für die Hardware-Bauteile werden sich auf den Durchschnitt der drei bis vier aktuellen Bestpreise von etablierten Händlern beziehen, die wir im PC Games Hardware-Preisvergleich gefunden haben, den wir euch für die Suche nach den Komponenten unserer Builds ans Herz legen. Wichtig ist uns die Kombination aus CPU, RAM-Menge und Grafikkarten-Reihe. Schlagen wir beispielsweise eine AMD Radeon RX 9070 von Sapphire als Grafikkarte vor, könnt ihr natürlich auch ein Modell eines anderen Herstellers nehmen. Auch beim Mainboard könnt ihr Alternativen wählen - wir empfehlen aber, zumindest beim gleichen Chipsatz zu bleiben, der im Namen des Modells zu finden ist, zum Beispiel B550. Eine Ausnahme sind die Intel-PCs: Hier haben wir keine Mainboards mit Chipsätzen vorgesehen, die zum Übertakten gedacht sind. Wollt ihr die CPU übertakten, müsst ihr einen Z-Chipsatz für den zur CPU passenden Sockel wählen. Beim RAM dürft ihr ohnehin frei wählen, da hier durch die Speicherkrise die Angebote ständig variieren. Wir empfehlen, beim Takt nicht weniger als unseren Vorschlag zu nehmen. Beim CL-Wert, der die Zugriffsverzögerung in Millisekunden angibt, sodass kleinere Werte besser sind, solltet ihr um maximal 4ms nach oben abweichen.

Wegen der hohen SSD-Preise haben wir uns dazu entschieden, nur beim Top-PC mehr als 1000GB auszuwählen, dem wir eine 2000GB-SSD spendieren. Für Gehäuse und CPU-Kühlung gilt, dass ihr für die Top-PCs nicht unbedingt die teureren Gehäuse oder Kühlungen verwenden müsst, sondern auch die Vorschläge der günstigeren PCs als Vorlage nehmen könnt. Beim Gehäuse ist es nur wichtig, dass genug Platz für die Länge der Grafikkarte und die Höhe des CPU-Kühlers vorhanden ist. Zum Thema Gehäuse erscheint übrigens parallel zu diesem Special ebenfalls eine Kaufberatung inklusive vieler Kaufempfehlungen. Wichtig bei einem Gehäuse ist neben dem Platzbedarf auch die Baugröße: Falls ihr einen sehr kleinen PC haben wollt, ist ein µATX- oder sogar ein Mini-ITX-Modell angesagt. Wichtig ist dabei, dass dann auch ein entsprechend kleines Mainboard nötig ist. In ein ATX-Gehäuse, welches wir für die allermeisten Fälle empfehlen, passt maximal ein ATX-Mainboard hinein, aber ihr könnt auch kleinere Hauptplatinen verwenden. Mini-ITX-Mainboards sind allerdings bezogen auf ihre Ausstattung zu teuer, µATX-Mainboards können hingegen im Vergleich zu einem bis auf die Größe quasi identischen ATX-Modell ein paar Euro günstiger sein.

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  1. Seite 1 Budget richtig verplanen
  2. Seite 2 DDR4 oder DDR5, Hinweise zu unseren Builds
  3. Seite 3 Einstieg für 750€ und Mittelklasse für 1.090€
  4. Seite 4 Oberklasse für 1.710€ und Top-PC für 2.130€
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