Cloudgaming: Cloudgaming-Anbieter Teil 1

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Cloudgaming: Cloudgaming-Anbieter Teil 1
Quelle: Nvidia

Beim Cloudgaming sendet ein Anbieter das Game als Videostream zum Spieler. Doch wie genau funktioniert das, und was muss man beachten, um über eine Cloud zu spielen? Welche Nachteile muss man bedenken, und welche Anbieter-Konzepte gibt es? Diese Fragen klären wir und listen euch auch die wichtigsten Anbieter für Cloudgaming und deren Konzepte auf.

Zum Abschluss wollen wir euch noch einige Cloudgaming-Anbieter vorstellen. An vorderster Front stehen natürlich die großen Namen Google, Microsoft, Nvidia und Sony. Es gibt aber noch weitere Services wie Shadow, Vortex und in den USA auch Amazons Luna. Doch wir gehen alphabetisch der Reihe nach vor.

Google Stadia

Wie erfolgreich oder erfolglos Google Stadia ist, kann niemand genau sagen. Denn Google hüllt sich in Schweigen. Stadia wurde in vielen Punkten kritisiert, auch da es immer wieder kleine Änderungen am Konzept gab und die verschiedenen Abo-Modelle, Käufe und Voraussetzungen teils kompliziert zu verstehen waren. Mit Stadia Pro bekommt ihr für 9,99 Euro pro Monat ein Angebot an Games, die ihr spielen könnt, solange euer Abo läuft. Viele besonders namhafte Games sind allerdings nicht dabei. AAA-Highlights sind Titel wie Far Cry 6, Moto GP 21 oder Humankind, auch ältere Erfolgstitel oder zwischen Indie und AAA anzusiedelnde Games wie Darksiders 2 und 3, Farming Simulator 22, Deliver us the Moon oder Control findet man in der Liste der Games. Nötig für Stadia ist Gerät mit Chrome-Browser oder am TV ein Chromecast Ultra plus Stadia-Controller.

Microsoft: Xbox Game Pass

Wer den Xbox Game Pass hat, kann während des Abos für 9,99 Euro pro Monat etliche Games herunterladen und installieren, darunter auch viele AAA-Titel, die zum Teil schon zu Release mit dabei sind wie aktuell auch Two Point Campus oder demnächst A Plague Tale: Requiem.
Das Cloudgaming-Menü beim Xbox Game Pass für den PC Quelle: Screenshot Antonio Funes Das Cloudgaming-Menü beim Xbox Game Pass für den PC Es gibt den Game Pass für Konsole oder für den PC, wobei die meisten Games auf beiden Plattformen verfügbar sind, manche nur für den Konsolen-Game Pass, andere nur für die PC-Version. Bei der PC-Version ist auch EA Play mit dabei. Mit dem Game Pass Ultimate (12,99 Euro pro Monat) habt ihr beide Game Pass-Versionen und, für unser Thema wichtig: Ihr könnt auf die Cloudgaming-Funktion zugreifen. Damit sind etliche der Konsolen-Versionen von Abo-Games per Cloud spielbar. Aktuell sind bereits über 380 Titel im Cloudgaming gelistet, wobei nicht alle im Game Pass mit dabei sind. Denn es sind auch Spiele auf der Liste, die man als Game Pass-Abonnement über die Cloud spielen kann, wenn man eine digitale Lizenz für seinen Xbox-Account besitzt.

Nvidia GeForce Now

Bei Nvidias GeForce Now wählt ihr eine von drei Leistungsklassen, die zudem auch eine jeweils eine eigene maximale Spieldauer pro Session hat. Die RTX 3080-Mitgliedschaft kostet 19,99 Euro pro Monat respektive 99,99 Euro für sechs Monate. Sie bietet eine Grafikleistung auf Level einer GeForce RTX 3080 und 4K-Auflösung sowie bis zu 120 FPS, eine Session kann bis zu 8 Stunden dauern. Die "Priority"-Variante gewährt für 9,99 Euro pro Monat 6-Stunden-Sessionen und Full-HD bis 60 FPS. Es gibt auch eine Gratis-Version, bei der man nur jeweils eine Stunde spielen kann. Nvidia bietet im Service keinerlei direkte Rechte an Games an, sondern hat über 1000 Games bereits auf den Servern installiert und arbeitet unter anderem mit Steam und Epic sowie mehreren Publishern zusammen. Nutzt man GeForce Now, muss man nachweisen, dass man eine Lizenz zu dem Spiel besitzt, das man spielen möchte. Ausnahme: Gratis-Games wie Fortnite kann man natürlich ohne Lizenznachweis starten. Weiter geht es auf der nächsten Seite mit drei weiteren Anbietern.

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  1. Seite 1 Cloudgaming: Worum es dabei geht
  2. Seite 2 Cloudgaming: Der Knackpunkt mit dem Ping
  3. Seite 3 Cloudgaming: Vorteile
  4. Seite 4 Cloudgaming: Cloudgaming-Anbieter Teil 1
  5. Seite 5 Cloudgaming: Cloudgaming-Anbieter Teil 2 und Fazit
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sbf93 Gelegenheitsspieler/in
        Für mich ist Cloud-Gaming nichts. Auf schlechtere Bildqualität und erhöhten Input-Lag verzichte ich gerne.

        Lediglich für VR möchte ich lokales Game-Streaming nicht mehr missen. Die gewonnene kabellose Bewegungsfreiheit überwiegt die Nachteile des Streamings für mich deutlich.

        Für mobiles Zocken habe ich eine Switch und (seit heute) ein Steam Deck. Das ist mir tausendmal lieber, als zig Gigabyte durchs Netz zu jagen.
      • Von Sbf93 Gelegenheitsspieler/in
        Für mich ist Cloud-Gaming nichts. Auf schlechtere Bildqualität und erhöhten Input-Lag verzichte ich gerne.

        Lediglich für VR möchte ich lokales Game-Streaming nicht mehr missen. Die gewonnene kabellose Bewegungsfreiheit überwiegt die Nachteile des Streamings für mich deutlich.

        Für mobiles Zocken habe ich eine Switch und (seit heute) ein Steam Deck. Das ist mir tausendmal lieber, als zig Gigabyte durchs Netz zu jagen.
      • Von Gast1664961002 Mitglied
        Habe es bislang nur über die XBox Series X versucht und es klappte einwandfrei. Hab keinen Unterschied für mich bemerkt, außer dass ich nichts downloaden musste.
        So lange Einzelkaufoptionen nicht aussterben und dann nur noch in Form von Abos auf ein Spiel zugegriffen werden kann, habe ich kein Problem damit.
      • Von Garfield1980 Mitglied
        Meine einzige Cloud Erfahrung war mit PSNow mit dem Spiel Catherine und XCloud mit dem Spiel Astria Ascending. Bei beiden hatte ich spürbare Latenz Probleme, bei XCloud sogar Mikro Ruckler, obwohl ich einen Download von 56.000 MBit/s und einen Upload von 10.000 MBit/s habe
      • Von TheRattlesnake Spiele-Kenner/in
        Die "Vorteile" sind für mich keine oder sie sind nicht der Rede wert.
        Ich habe lieber eigene Hardware und muss auch nicht immer und überall zocken können.
        Die Nachteile wiegen dafür umso schwerer und kennt man schon aus dem Videostreaming.
        Zig Abos, Content der wieder aus dem Angebot genommen wird, Abhängigkeit von Internet, kein Modding...

        Kurzum, Cloudgaming finde ich scheiße und ich hoffe dass sich das noch lange nicht durchsetzt. Der Flop von Stadia war da schonmal eine gute Nachricht.
      • Von khaalan Mitglied
        Öhm... Der wichtige Part fehlt aber: der Kunde verliert evtl. Mod Möglichkeiten, Zugriff aufs Spiel (sogar singleplayerpart), wenn das spiel gekickt wird, die aufsplittung des Marktes wie beim videostreaming, usw.

        Und so wie sich die spieleindustrie entwickelt, wirds am Ende für die Kunden schlecht ausgehen
      Direkt zum Diskussionsende
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