Cloudgaming: Funktionsweise, Vor- und Nachteile und Übersicht mit Anbietern

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Cloudgaming: Funktionsweise, Vor- und Nachteile und Übersicht mit Anbietern
Quelle: Nvidia

Beim Cloudgaming sendet ein Anbieter das Game als Videostream zum Spieler. Doch wie genau funktioniert das, und was muss man beachten, um über eine Cloud zu spielen? Welche Nachteile muss man bedenken, und welche Anbieter-Konzepte gibt es? Diese Fragen klären wir und listen euch auch die wichtigsten Anbieter für Cloudgaming und deren Konzepte auf.

In unserem heutigen Special geht es um Cloudgaming. Wir erklären für Einsteiger, worum es sich dabei genau handelt, und schildern euch, welche Grundprinzipien bei den Angeboten von Cloudgaming denkbar sind. Wir besprechen die Vorteile von Cloudgaming, gehen aber auch auf technische Voraussetzungen und Nachteile ein. Neben Thema Energie und Nachhaltigkeit fassen wir auch die wichtigsten Anbieter und ihre Angebote zusammen.

Was ist Cloudgaming?

Was ist Cloudgaming überhaupt? Beim Cloudgaming wird ein Spiel, das ihr spielen wollt, nicht vor Ort bei euch durch den PC berechnet. Vielmehr berechnet ein fremder PC, bei kommerziellen Angeboten natürlich ein starker PC oder ein Verbund von Computern des jeweiligen Anbieters die Spielinhalte. Das berechnete Bild kommt als Videostream bei euch an. Die Steuerungseingaben von euch gelangen wiederum über eine Anwendung, die für das Verwalten des Cloudgamings sorgt, zu dem Server des Anbieters. Cloudgaming kann man inzwischen neben PCs und Laptops auch über Spielekonsolen, Tablets, Smartphones oder eine geeignete App auf bestimmten Smart-TVs betreiben.

Auch einige Media-Sticks können über eine entsprechende App oder einen dort installieren Browser Cloudgaming ermöglichen - so kann man den Cloudgaming-Service Google Stadia beispielsweise mit einem Chromecast-Stick und einem passenden Controller über einen Fernseher umsetzen. Welche Endgeräte und Apps am Ende nötig sind, hängt immer vom Anbieter des Cloudgamings ab. Technisch gesehen dem Cloudgaming sehr ähnlich ist das Spielen über das eigene Netzwerk, also zum Beispiel das Streaming von einem PC in eurem Arbeitszimmer zu einem Laptop im Wohnzimmer, wobei ihr das Spiel am Laptop steuert und die Grafik vom PC berechnet wird. Dies ist zum Beispiel mit Steams Remote-Funktion möglich. Unser Special dreht sich aber um "richtige" Onlinen-Services.

Das Marketing-Foto von Google deutet die Vielfalt von Stadia respektive Cloudgaming allgemein an. Links unten ein Chromecast und ein Stadia-Controller. Quelle: Google Das Marketing-Foto von Google deutet die Vielfalt von Stadia respektive Cloudgaming allgemein an. Links unten ein Chromecast und ein Stadia-Controller. Dabei gibt es mehrere denkbare Modelle, die ein Anbieter dem Nutzer zur Verfügung stellen kann. Man kann dabei zwei Extremfälle als Pole setzen: Zum einen ein Cloudgaming, bei dem man nur bestimmte Titel spielen kann und sie beim Anbieter kaufen muss, die man dann auch nur mit demselben Cloudgaming-Service verwenden kann. Zum anderen ein Cloudgaming, bei dem der Anbieter rein gar nichts mit den Spielen zu tun hat, sondern lediglich Rechenpower und Speicherplatz inklusive eines Windows-Zuganges vermietet. In letzterem Falle würde man seine Spiele und Anwendungen über seinen eigenen PC via Cloud-Client auf dem Miet-PC installieren und starten. Man fernsteuert quasi einen Gaming-PC und installiert auf seinem Miet-PC etwa Steam, damit der Miet-PC die gewünschten Games herunterladen und installieren kann.

Es gibt aber auch Mischungen aus diesen Prinzipien. Eines davon ist, dass auf den Servern des Anbieters schon zahlreiche Games liegen, sodass man nichts selbst installieren muss. Welche der Spiele man dann aber spielen kann, hängt vom Geschäftsmodell ab: Beim einen Service muss man jedes Spiel als Cloudversion kaufen, beim anderen bekommt man für sein Abo eine Auswahl von zum Beispiel 100 Games, und bei einem dritten Anbieter muss man das Spiel als "normale" Version zum Beispiel für Steam kaufen, kann sie aber dann durch eine Verknüpfung zum Steam-Konto direkt vom Server des Cloudgaming-Anbieters starten. Ihr werdet dazu später noch Beispiele sehen, wenn wir euch einige der Cloudgaming-Anbieter nennen.

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  1. Seite 1 Cloudgaming: Worum es dabei geht
  2. Seite 2 Cloudgaming: Der Knackpunkt mit dem Ping
  3. Seite 3 Cloudgaming: Vorteile
  4. Seite 4 Cloudgaming: Cloudgaming-Anbieter Teil 1
  5. Seite 5 Cloudgaming: Cloudgaming-Anbieter Teil 2 und Fazit
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sbf93 Gelegenheitsspieler/in
        Für mich ist Cloud-Gaming nichts. Auf schlechtere Bildqualität und erhöhten Input-Lag verzichte ich gerne.

        Lediglich für VR möchte ich lokales Game-Streaming nicht mehr missen. Die gewonnene kabellose Bewegungsfreiheit überwiegt die Nachteile des Streamings für mich deutlich.

        Für mobiles Zocken habe ich eine Switch und (seit heute) ein Steam Deck. Das ist mir tausendmal lieber, als zig Gigabyte durchs Netz zu jagen.
      • Von Sbf93 Gelegenheitsspieler/in
        Für mich ist Cloud-Gaming nichts. Auf schlechtere Bildqualität und erhöhten Input-Lag verzichte ich gerne.

        Lediglich für VR möchte ich lokales Game-Streaming nicht mehr missen. Die gewonnene kabellose Bewegungsfreiheit überwiegt die Nachteile des Streamings für mich deutlich.

        Für mobiles Zocken habe ich eine Switch und (seit heute) ein Steam Deck. Das ist mir tausendmal lieber, als zig Gigabyte durchs Netz zu jagen.
      • Von Gast1664961002 Mitglied
        Habe es bislang nur über die XBox Series X versucht und es klappte einwandfrei. Hab keinen Unterschied für mich bemerkt, außer dass ich nichts downloaden musste.
        So lange Einzelkaufoptionen nicht aussterben und dann nur noch in Form von Abos auf ein Spiel zugegriffen werden kann, habe ich kein Problem damit.
      • Von Garfield1980 Mitglied
        Meine einzige Cloud Erfahrung war mit PSNow mit dem Spiel Catherine und XCloud mit dem Spiel Astria Ascending. Bei beiden hatte ich spürbare Latenz Probleme, bei XCloud sogar Mikro Ruckler, obwohl ich einen Download von 56.000 MBit/s und einen Upload von 10.000 MBit/s habe
      • Von TheRattlesnake Spiele-Kenner/in
        Die "Vorteile" sind für mich keine oder sie sind nicht der Rede wert.
        Ich habe lieber eigene Hardware und muss auch nicht immer und überall zocken können.
        Die Nachteile wiegen dafür umso schwerer und kennt man schon aus dem Videostreaming.
        Zig Abos, Content der wieder aus dem Angebot genommen wird, Abhängigkeit von Internet, kein Modding...

        Kurzum, Cloudgaming finde ich scheiße und ich hoffe dass sich das noch lange nicht durchsetzt. Der Flop von Stadia war da schonmal eine gute Nachricht.
      • Von khaalan Mitglied
        Öhm... Der wichtige Part fehlt aber: der Kunde verliert evtl. Mod Möglichkeiten, Zugriff aufs Spiel (sogar singleplayerpart), wenn das spiel gekickt wird, die aufsplittung des Marktes wie beim videostreaming, usw.

        Und so wie sich die spieleindustrie entwickelt, wirds am Ende für die Kunden schlecht ausgehen
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