CES 2014: Nvidia G-Sync
Die diesjährige Consumer Electronics Show (CES) in Las Vegas ist vor wenigen Tagen zu Ende gegangen. Wir haben die für Gamer interessanten Neuheiten und Trends der Messe aufbereitet. Hier lest ihr, was ihr über Ultra-HD, Razer Christine, Nvidia G-Sync, Steam Machines und viele andere Technikneuigkeiten wissen müsst!
Nvidia G-Sync
Schon vor der CES 2014 hatte Nvidia ein neues Features namens G-Sync vorgestellt. Dabei arbeitet die Grafikkarte enger mit dem Monitor zusammen als bisher üblich. Der Sinn von G-Sync ist es, kleinere Ruckler oder das so genannte "Tearing" zu minimieren, das vor allem beim Scrollen in Spielen bemerkbar machen kann, obwohl die FPS (Bilder pro Sekunde) für ein absolut flüssiges Spielen ausreichen. Diese Effekte treten vereinfach gesagt auf, wenn der Monitor sein Bild "refresht", also sozusagen ein neues Bild darstellen will, die Grafikkarte aber noch nicht ganz bereit ist (oder auch umgekehrt). G-Sync sorgt dafür, dass das berechnete Bild zeitlich besser zum angezeigten Bild zusammenpasst, es wird also besser synchronisiert. Wichtig zu wissen ist dabei aber: sowohl die Grafikkarte als auch der Monitor müssen G-Sync unterstützen - erste kompatible Monitore sind bereits angekündigt, bei der Grafikkarte muss ein Grafikchip der modernen Kepler-Serie vorhanden sein, was ältere Nvidia-Grafikkarten, natürlich aber ohnehin sämtliche AMD-Grafikkarten von diesem Feature ausschließt.
Ein Monitor von Asus ist auch bereits bei den Preissuchmaschinen gelistet - es handelt sich um die "G-Sync"-Edition des bereits seit einem Jahr erhältlichen Asus VG248QE. Allerdings ist der Aufpreis extrem happig, zumindest wenn man den aktuell angekündigten Preis der G-Sync Edition mit der normalen Version vergleicht: der Asus VG248QE ist ab 300 Euro zu haben, die G-Sync Edition ist für 530 Euro gelistet. Selbst wenn sich später (auch für andere Monitore) ein Aufpreis von nur etwa 50 bis 60 Euro etablieren sollte, scheint die Zielgruppe eher der User zu sein, der bedingungslos auf Nvidia setzt oder den die genannte Problematik wirklich sehr stört. Zudem hat AMD bereits eine eigene Lösung angekündigt, die bei den Monitoren ohne Mehrpreis verwirklicht werden kann. Das folgende Video zeigt G-Sync mit dem Strategie-Aufbauspiel Anno 2070 auf der diesjährigen CES.
In diesem Artikel
- Seite 1 CES 2014: Einleitung und Ultra-HD
- Seite 2 CES 2014: modularer PC Razer Christine
- Seite 3 CES 2014: Nvidia G-Sync
- Seite 4 CES 2014: Steam-Machine von Alienware und CPU-Kühler Be Quiet Dark Rock
- Seite 5 CES 2014: Neue Corsair Vengeance K70 und schnellere SSDs
- Seite 6 CES 2014: weitere Hardwarenews der CES 2014
- Seite 7 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 CES 2014: Einleitung und Ultra-HD
- Seite 2 CES 2014: modularer PC Razer Christine
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