Intels Neuheiten und weitere mögliche Trends für 2026
Die kommenden Trends von Intel für 2026 findet ihr an dieser Stelle des Specials.
Intel: Core Ultra für Notebooks und mögliche Gaming-GPU
Nach der Vorschau zu AMDs Prozessor-Plänen machen wir mit Intel weiter. Hier dürfte schon zur Computex 2026, also wenige Tage nach dem Jahreswechsel, die neue Panther Lake-Reihe präsentiert werden. Dabei handelt es sich um neue Core Ultra-Modelle, allerdings nicht für den Desktop-Sockel 1851, sondern für Notebooks.
Um sich klarer von der bisherigen Familie abzugrenzen, werden die neuen Panther Lake andere Modellnummern erhalten, nämlich dreistellige Namen mit einer 3 am Anfang. Dies ist dann bereits ein Vorgeschmack auf die neuen Sockel 1851-CPUs, bei denen man ebenfalls 300er-Namen erwarten darf. Basierend auf den mobilen Panther Lake-CPUs dürften zudem einige Handhelds 2026 erscheinen, die diese Prozessor-Architektur nutzen werden.
Intel könnte zudem auf der Computex eine neue Grafikkarte vorstellen, die Intel Arc B770. Laut Leaks scheint die Grafikkarte auf 300 Watt möglichen Strombedarf ausgelegt zu sein, was für eine in Punkto Gaming sehr starke Grafikkarte sprechen würde. Intel hat in dem Zusammenhang und rund um die Computex-Präsentationen auch die Vokabel "aufregend" benutzt, was aber nicht nur auf die Grafikkarte bezogen war. Es dürfte für Spieler kein Nachteil sein, falls Intel eine Grafikkarte veröffentlicht, die im Gegensatz zu den bisherigen Modellen nicht unter 300 Euro, sondern eher über 400 Euro eine interessante Alternative sein kann. In den letzten Monaten waren die Intel Arc B570 und B580 ja für ihre jeweiligen Preise von deutlich unter 300 Euro durchaus eine Option im Einstiegssegment.
Quelle: Dell Alienware
Der Dell Alienware 34 AW3425DW kam 2025 auf den Markt
2026: Mögliche Gaming-Hardware-Trends
Mit den interessantesten Dingen, die wir in Bezug auf Hardware für Gaming-PCs erwarten können, sowie auch einen Blick auf die dunklen Wolken durch die Speicherkrise sind wir nun durch. Es bleiben unsere Einschätzungen zu den allgemeinen Entwicklungen. Wir vermuten, dass sich bei Monitoren die OLED-Modelle immer weiter durchsetzen. Die Neuerscheinungen solcher Monitore mit Gaming-Eigenschaften waren 2025 bereits viel höher als noch 2024. Mit Preisen ab etwa 350 bis 400 Euro für Gaming-OLEDs sind auch Preise erreicht, die viele Gamer ohnehin für einen Monitor, den man viele Jahre nutzen wird, ausgeben. Hinzu kommt, dass durch die Speicherkrise der ein oder andere ein wenig Geld spart, weil eine Aufrüstung des PCs entfällt.
Diese Kosteneinsparung kann auch dafür sorgen, dass weitere Gaming-Peripherie mehr in den Fokus rückt. Manch einer wird sich vielleicht ein teureres Gamepad gönnen als das, was er normalerweise in den Einkaufswagen legen würde. Auch Lenkräder für Rennspiele haben das Potenzial für einen Boom - sie sind ohnehin schon still und heimlich zu einer Art Trendprodukt geworden, da die Racing-Sim-Community immer weiter wächst. Gefragt sind dabei hochwertige Lenkräder: Es gibt schon zahlreiche kleine Schmieden, die Lenkräder für mehrere Hundert Euro anbieten und damit Erfolg haben. Sogar vierstellige Preise sind keine Seltenheit - und zwar allein für das Lenkrad ohne die sogenannte Wheelbase, die das Lenkrad hält und die Lenk-Widerstände mit Motoren simuliert. Bei Flugsim-Fans rücken dementsprechend vielleicht hochwertigere Joysticks und Schubregler auf die Wunschlisten.
Quelle: Asetek
Ein Racing-Lenkrad des Spezialisten Asetek
Aber wer weiß - vielleicht lernt ja "Die KI", wie viele Leute gerne sagen, durch ihren eigenen Boom so etwas wie echtes Denken und kommt zu einem Schluss, der RAM-suchenden Gamern zugutekommt. Wenn die KI nämlich mal so richtig nachdenkt, könnte sie ihren eigenen Betreibern empfehlen, wegen der hohen RAM-Preise ihre Hardware lieber zu verkaufen, da man damit mehr Geld als mit KI-Anwendungen machen kann. Aber leider wird dies wohl nur ein Wunschtraum für das Jahr 2026 sein und KI euer pseudo-schlau sowie RAM das Gegenteil von RAMsch-Ware bleiben.
