Aufrüst-Ratgeber: Aufrüstkits von 450 bis 900 Euro; SSD für mehr Komfort
In unserem Aufrüstratgeber zeigen euch, ob bei eurem PC die Grafikkarte, die CPU oder beides aufgerüstet werden sollte und wie ihr sinnvoll und mit einem gutem Preis-Leistungsverhältnis diese Aufrüstung bewerkstelligen könnt, um für die kommenden Games gewappnet zu sein.
Aufrüstkits von 450 bis 900 Euro
Zur besseren Übersicht haben wir eine Tabelle mit vier Prozessor-Empfehlungen und acht Grafikkarten erstellt, in denen ihr die Preise für alle 24 möglichen Kombinationen ablesen könnt. Für die CPU haben wir ein passendes Mainboard eingerechnet (H97-Board für 80 Euro; Z97-Board für 120 Euro). Auch Acht Gigabyte Arbeitsspeicher sind mit 70 Euro eingepreist. Thema Netzteil: wenn ihr ein Modell zu einem Preis ab etwa 45 Euro besitzt, das ab Werk genügend PCIe-Stecker mit 6- oder 8-Pins passend für die Grafikkarte eurer Wahl besitzt, reichen 450 Watt schon aus.
Quelle: PC Games Hardware
Gainward GTX 770 Phantom
Wichtig: wer übertakten will und zu einer der k-CPUs greift, sollte auch noch einen CPU-Kühler für 30 bis 40 Euro einplanen. Hier kann sich der Preis für ein Aufrüstkit also noch erhören - auf der anderen Seite gibt es aber auch Z97-Mainboards unter 100 Euro, jedoch empfehlen wir zum ernsthaften übertakten eher ab 120 Euro zu investieren.
| keine GK | R9 270X | R9 280 | GTX 760 | R9 280X | GTX 770 | R9 290 | GTX 780 | GTX 780 Ti | |
|---|---|---|---|---|---|---|---|---|---|
| ohne CPU, Mainboard und RAM | 0 | 160 | 190 | 200 | 230 | 260 | 330 | 390 | 430 |
| Core i5-4590, H97-Board, 8GB RAM | 320 | 480 | 510 | 520 | 550 | 580 | 650 | 710 | 750 |
| Xeon E3-1231v3, H97-Board, 8GB RAM | 360 | 520 | 550 | 560 | 590 | 620 | 690 | 750 | 790 |
| Core i5-4690k, Z97-Board, 8GB RAM | 390 | 550 | 580 | 590 | 620 | 650 | 720 | 780 | 820 |
| Core i7-4790k, Z97-Board, 8GB RAM | 480 | 640 | 670 | 680 | 710 | 740 | 810 | 870 | 910 |
Zahlenwerte = Preise in Euro. R9-Grafikkarten sind von AMD, GTX-Grafikkarten von Nvidia. GK = Grafikkarte
SSD für mehr Komfort
Natürlich könnt ihr weitere Dinge aufrüsten, die nichts mit der reinen Spieleleistung zu tun haben, wie zum Beispiel ein neues Gehäuse, eine Soundkarte, ein neues Netzteil und mehr. Für den Alltag empfiehlt sich aber vor allem die Anschaffung einer SSD - diese wird vom PC wie eine Festplatte behandelt, speichert aber die Daten nicht auf drehenden Magnetscheiben, sondern auf Speicherchips. Dies hat drei Vorteile: bei Festplatten gibt es wegen mechanischer Bauteile eine relevante Zugriffszeit und somit merkbare Verzögerungen beim Laden von Programmen - bei einer SSD ist die Zugriffszeit aber quasi gleich Null.
Quelle: Crucial
Crucial MX100
Zudem ist eine SSD mangels beweglicher Teile gegen Stöße immun. Und sie arbeitet lautlos. Ein Nachteil ist der Preis pro Gigabyte, obwohl inzwischen SSDs mit 120 Gigabyte, was für Windows und alle üblichen Programme sowie sogar das ein oder andere Spiel ausreicht, schon für 60 Euro zu haben und somit absolut erschwinglich sind. 240 Gigabyte Speicherplatz kostet etwa 30 Euro mehr. Aber im Vergleich zur Festplatte steht der Preis schlecht da: eine Standardfestplatte (7200 Umdrehungen pro Minute, SATA3) mit 1000 Gigabyte Speicherplatz kostet 50 Euro, mit doppelt so viel Volumen nur 70 Euro. Ebenfalls wichtig zu wissen: die Spieleleistung wird durch eine SSD nicht erhöht, lediglich die Ladezeiten werden je nach Spiel mehr oder weniger verkürzt.
In diesem Artikel

Aber aktuell: bis zum Jahresende wird aber bezogen auf die Leute, die durchaus gerne Games zocken, trotzdem kaum jemand einen Achtkerner haben. AMD ist da trotz acht Kernen sehr schwach, weswegen nur echte AMD-Fans nen Achterkerner gekauft haben, und bei Intel haben etliche Leute "nur" nen core i5, der ggf. selbst bei nem Game, das Acht kerne optimiert ist, immer noch schneller als die 8Kerner von AMD ist - aber bei der kaum vorhandenen "Verbreitung" von 8Kernern kann es sich kein Spielehersteller leisten, schon in den nächten Monaten einen nen Achtkerner vorauszusetzen. Für maximale Detail vielleicht, oder "optimiert auf acht Kerne" - aber auf keinen Fall "nötig".
Was mir Sorgen macht, ist die wahrscheinlich zukünftige Optimierung von Multiplattformspielen auf Octacores da die Current-Gen-Konsolen Octacores verbaut haben. Es kamen in der letzten Konsolengeneration schließlich auch ein paar Spiele heraus, unter anderem GTA IV, die zum Release einen Vierkerner vorausgesetzt haben.
und nja, man muss nicht unbedingt einen alten i5 2500 austauschen, der liefert immer noch genug Leistung
Aber viele, die sich echt erst dann um Hardware kümmern, wenn die Leistung nicht mehr reicht, sind wohl noch die "alten Zeiten" gewohnt - da waren definitiv CPU und Graka nach ca 3-4 Jahren nicht mehr zu brauchen, und man musste beides aufrüsten. Heutzutage - auch dank der Konsolen, die über mehrere Jahre gleichbleiben und die CPU-Anforderung begrenzen - kann man idR ne CPU lange behalten und "muss" nur die Graka aufrüsten, und dann kann es oft passieren, dass - wenn man wieder was Geld hat - eben zuerst die CPU dran ist, weil die Graka noch reicht. Das auch wegen der Konsolen, weil die niedrigen Details idR der PS3-Version ähneln und somit nicht viel Power brauchen.
Seh ich ja auch immer wieder hier, wenn User meinen, die brauchen alles neu, aber wenn man denen dann sagt, dass ein X4 955 oder so durchaus noch reichen kann und es mit ner guten Graka vlt. getan ist, OBWOHL die CPU technisch 4-5 Jahre ist, dann wundern die sich natürlich :D
Sind das dann Fehler beim codieren ?
Würde es helfen wenn ich den Film dann nochmal berechnen lasse ?
Ich bewege mich im reinen Amateurbereich, liegt es möglicherweise auch an meinem Programm das nur 4GB RAM unterstützt ?
Die Videos sind stellenweise zwei und dreiteilig und je Teil 3,5 bis 4GB groß. Ergeben also in der Spur bis zu 10 oder 12 GB Daten die neu berechnet werden müßen.
Danke dir aber auf jeden Fall für den Versuch deiner Hilfe. :-)