Aufrüst-Ratgeber: passende Grafikkarte
In unserem Aufrüstratgeber zeigen euch, ob bei eurem PC die Grafikkarte, die CPU oder beides aufgerüstet werden sollte und wie ihr sinnvoll und mit einem gutem Preis-Leistungsverhältnis diese Aufrüstung bewerkstelligen könnt, um für die kommenden Games gewappnet zu sein.
Passende Grafikkarte
Für einen ordentlichen Gamer-PC empfehlen wir mindestens eine Grafikkarte, die ab etwa 160 Euro zu haben ist: die AMD R9 270X. Die gleichstarke Nvidia GTX 760 ist mit 200 Euro ganze 40 Euro teurer - dabei bekommt ihr schon für 190 Euro die etwa 15 Prozent schnellere AMD R9 280. Abermals 15 Prozent mehr Leistung bringt euch die AMD R9 280X für 230 Euro. Nvidias Konkurrenz, die GTX 770, kostet etwa 30 Euro mehr.
Quelle: Sapphire
Sapphire R9 290 Tri-X
Einen weiteren Schub bekommt eurer PC mit der AMD R9 290, die ihr ab 330 Euro im Handel findet. Mehr als auszugeben lohnt sich derzeit nicht, da die um satte 200 Euro teurere Nvidia GTX 780 Ti nur etwa 10 Prozent schneller als die AMD R9 290 ist. Die 390 Euro teure GTX 780 (ohne Ti-Kürzel) ist übrigens etwas langsamer als die günstigere AMD R9 290. Ob die neue Grafikkarte, zum Beispiel eine AMD R9 280X am Ende von Asus, MSI, Sapphire oder Gigabyte hergestellt wurde, spielt für die Leistung keine Rolle. Es gibt zwar kleinere Unterschiede beim Takt, aber diese sind eher gering. Wichtig ist nur, dass ihr - sofern die Grafikkarte bei Last nicht laut sein soll - zu einer Grafikkarte mit einer Kühlung greift, die auf mehr als nur einen einzigen Lüfter setzt.
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Die Tabelle unten zeigt unsere Einschätzung, bei welchen Grafikkarten eine Aufrüstung nicht unbedingt nötig ist (Leistung gut) und bei welchen Grafikkarten sich eine Aufrüstung sich lohnt (Leistung mittelmäßig) oder gar dringend zu empfehlen ist (Leistung schwach). Es versteht sich von selbst, dass bei den gut bewerteten Modellen auch Modelle aus der gleichen Generation mit höheren Kennziffern ebenfalls gut geeignet sind - wenn eine GTX 670 also als gut eingestuft wird, dann ist ein Modell wie die GTX 680 natürlich sogar noch besser. Gleiches gilt umgekehrt für die schwachen Grafikkarten: wenn eine Radeon 6770 schon schwach eingestuft wird, dann ist eine Radeon 6650 erst Recht zu schwach.
| AMD | Nvidia | |
|---|---|---|
| Leistung noch gut | Radeon 6950, 7950, R9 270 | GTX 580, 670, 760 |
| Leistung mittelmäßig | Radeon 5850, 6870, 7870, R9 260X | GTX 470, 480, 560, 570, 650, 660, 750 |
| Leistung schwach | Radeon 5770, 6770, 7770, R7-Serie | GTX 460, 550, 640, 740 |
Natürlich hängt die Einordnung auch von eurem eigenen Anspruch ab : für manch einen ist auch eine schwach bewertete Grafikkarte immer noch gut genug, und für andere eine noch gut eingestufte Karte zu schwach. Die Tabelle soll euch in Verbindung mit unserer CPU-Einschätzung aber helfen, den Schwachpunkt in eurem PC besser einzugrenzen.
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Aber aktuell: bis zum Jahresende wird aber bezogen auf die Leute, die durchaus gerne Games zocken, trotzdem kaum jemand einen Achtkerner haben. AMD ist da trotz acht Kernen sehr schwach, weswegen nur echte AMD-Fans nen Achterkerner gekauft haben, und bei Intel haben etliche Leute "nur" nen core i5, der ggf. selbst bei nem Game, das Acht kerne optimiert ist, immer noch schneller als die 8Kerner von AMD ist - aber bei der kaum vorhandenen "Verbreitung" von 8Kernern kann es sich kein Spielehersteller leisten, schon in den nächten Monaten einen nen Achtkerner vorauszusetzen. Für maximale Detail vielleicht, oder "optimiert auf acht Kerne" - aber auf keinen Fall "nötig".
Was mir Sorgen macht, ist die wahrscheinlich zukünftige Optimierung von Multiplattformspielen auf Octacores da die Current-Gen-Konsolen Octacores verbaut haben. Es kamen in der letzten Konsolengeneration schließlich auch ein paar Spiele heraus, unter anderem GTA IV, die zum Release einen Vierkerner vorausgesetzt haben.
und nja, man muss nicht unbedingt einen alten i5 2500 austauschen, der liefert immer noch genug Leistung
Aber viele, die sich echt erst dann um Hardware kümmern, wenn die Leistung nicht mehr reicht, sind wohl noch die "alten Zeiten" gewohnt - da waren definitiv CPU und Graka nach ca 3-4 Jahren nicht mehr zu brauchen, und man musste beides aufrüsten. Heutzutage - auch dank der Konsolen, die über mehrere Jahre gleichbleiben und die CPU-Anforderung begrenzen - kann man idR ne CPU lange behalten und "muss" nur die Graka aufrüsten, und dann kann es oft passieren, dass - wenn man wieder was Geld hat - eben zuerst die CPU dran ist, weil die Graka noch reicht. Das auch wegen der Konsolen, weil die niedrigen Details idR der PS3-Version ähneln und somit nicht viel Power brauchen.
Seh ich ja auch immer wieder hier, wenn User meinen, die brauchen alles neu, aber wenn man denen dann sagt, dass ein X4 955 oder so durchaus noch reichen kann und es mit ner guten Graka vlt. getan ist, OBWOHL die CPU technisch 4-5 Jahre ist, dann wundern die sich natürlich :D
Sind das dann Fehler beim codieren ?
Würde es helfen wenn ich den Film dann nochmal berechnen lasse ?
Ich bewege mich im reinen Amateurbereich, liegt es möglicherweise auch an meinem Programm das nur 4GB RAM unterstützt ?
Die Videos sind stellenweise zwei und dreiteilig und je Teil 3,5 bis 4GB groß. Ergeben also in der Spur bis zu 10 oder 12 GB Daten die neu berechnet werden müßen.
Danke dir aber auf jeden Fall für den Versuch deiner Hilfe. :-)