PC-Zusammenstellungen: Oberklasse und Übertakter-PC für 1000 und 1200 Euro

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Special Antonio Funes - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Thermaltake Commander MS-1
Quelle: Archiv

Obwohl Hardware in den letzten Wochen teils sogar im Preis angestiegen ist, haben wir günstige Kauftipps zu Bauteilen für mehrere Komplett-PCs ab 500 Euro vorbereitet - inklusive zahlreicher Alternativen, so dass ihr euren eigenen Spiele-PC leicht zusammenstellen könnt.

Oberklasse und Übertakter-PC für 1000 und 1200 Euro

Zum Abschluss bieten wir noch zwei Vorschläge für 1000 und 1200 Euro. Bei der Grafikkarte setzen wir in beiden Fällen auf eine AMD R9 290 - wer das Problem der Nvidia GTX 970 mit dem Grafik-RAM akzeptiert (nur 3,5 von 4 Gigabyte können schnell angesteuert werden), der kann natürlich auch zu der etwas schnelleren GTX 970 greifen und rechnet etwa 30 bis 60 Euro mehr ein. Wer noch mehr Spieleleistung will, der nimmt eine Nvidia GTX 980, zahlt dann aber ab 500 Euro nur für die Grafikkarte.

Um auf unsere beiden Vorschläge zurückzukommen: der 1200-Euro-PC hat ansonsten vor allem drei wesentliche Faktoren, die ihn teurer machen: mehr Arbeitsspeicher (16 statt acht Gigabyte) und eine gute Übertaktbarkeit durch einen Intel Core i7-4790K und einem Übertaktermainboard mit dem Z97-Chipsatz. 100 Euro Günstiger und trotzdem übertaktbar wäre der PC, wenn ihr als CPU einen Intel Core i5-4690K wählt. Der Unterschied zwischen dem Core i5 und Core i7: der Core i7 beherrscht pro Kern zwei statt nur einen Thread wie beim Core i5, so dass er effektiv wie eine Acht-Kern-CPU arbeiten kann. Wer seinen PC nicht unbedingt übertakten will, für den ist der günstigere PC mit der Xeon-CPU ideal. Es handelt sich beim Xeon E3-1231v3 quasi um einen Intel Core i7-4770, nur dass der Xeon günstiger ist und ihm eine eigene Grafikeinheit fehlt, zudem ist der Turbotakt um 0,1 Gigahertz geringer, was aber kaum relevant ist. Der Xeon E3-1231v3 wäre natürlich auch für die drei günstigeren Intel-PCs geeignet, die wir auf Seite 3 und 4 vorgestellt haben, und stellt eine extrem solide CPU-Basis dar.

Komponente Oberklasse-PC 1000 Euro Preis ab   OC-Oberklasse-PC Preis ab  
Prozessor Intel Xeon E3-1231v3 (4x 3,4GHz) 250 Euro 250 Intel Core i7-4790K (4x 4GHz) 325 Euro 325
Mainboard ASRock Fatal1ty H97 Performance 95 Euro 95 MSI Z97 Gaming3 120 Euro 120
Arbeitsspeicher Crucial Ballistix Sport 8GB 65 Euro 65 G.Skill Ares DDR3-1600 16GB 120 Euro 120
Grafikkarte Asus R9290-DC2-4GD5 270 Euro 270 Sapphire R9 290 Tri-X OC 290 Euro 290
Gehäuse Enermax iVektor 60 Euro 60 Corsair Graphite Series 230T 60 Euro 60
Netzteil Corsair CS Series CS550 550W 70 Euro 70 Enermax Revolution X't 530W 75 Euro 75
Festplatte 1000GB, 7200 U/Min, 3,5 Zoll 50 Euro 50 1000GB, 7200 U/Min, 3,5 Zoll 50 Euro 50
SSD Crucial MX100, 256GB 95 Euro 95 Samsung SSD 850 EVO 256GB 110 Euro 110
DVD-Laufwerk Je nach Verfügbarkeit im Shop 15 Euro 15 Je nach Verfügbarkeit im Shop 15 Euro 15
CPU-Kühler EKL Alpenföhn Brocken Eco 30 Euro 30 Thermalright Macho 120 35 Euro 35
      1000     1200
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  1. Seite 1 PC-Zusammenstellungen: Einleitung
  2. Seite 2 PC-Zusammenstellungen: PC-Grundbasis
  3. Seite 3 PC-Zusammenstellungen: Zwei Einsteiger PC für 500 Euro
  4. Seite 4 PC-Zusammenstellungen: Mittelklasse für 700 und 800 Euro
  5. Seite 5 PC-Zusammenstellungen: Oberklasse und Übertakter-PC für 1000 und 1200 Euro
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Iniquitous0
        Wer richtig Geld ausgeben will, könnte auch einen i7 5820k nehmen und hat dann schon DDR4 RAMs.
        Allerdings sind Mainboard und DDR4 Ram noch recht teuer und für Spiele allein ist es den Hexacore wohl noch nicht Wert.

        Sind dann knapp 1400€
        jo, ich finde es da auch noch zu teuer - da kann man auch, wenn diese hohe CPUs-Leistung wirklich mal was bringt (derzeit ist es in Games kaum mehr Leistung), erst in 2-3 Jahren umsteigen und bekommt dann allein vom gesparten Geld schon eine CPU, die mind. gleichstark ist ;)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Iniquitous0
        Wer richtig Geld ausgeben will, könnte auch einen i7 5820k nehmen und hat dann schon DDR4 RAMs.
        Allerdings sind Mainboard und DDR4 Ram noch recht teuer und für Spiele allein ist es den Hexacore wohl noch nicht Wert.

        Sind dann knapp 1400€
        jo, ich finde es da auch noch zu teuer - da kann man auch, wenn diese hohe CPUs-Leistung wirklich mal was bringt (derzeit ist es in Games kaum mehr Leistung), erst in 2-3 Jahren umsteigen und bekommt dann allein vom gesparten Geld schon eine CPU, die mind. gleichstark ist ;)
      • Von Iniquitous0 Anfänger/in
        Wer richtig Geld ausgeben will, könnte auch einen i7 5820k nehmen und hat dann schon DDR4 RAMs.
        Allerdings sind Mainboard und DDR4 Ram noch recht teuer und für Spiele allein ist es den Hexacore wohl noch nicht Wert.

        Sind dann knapp 1400€
      • Von Maiernator Hobby-Spieler/in
        So jetzt brauch ich nur noch das Geld
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Pawuun
        Alle Angaben ohne Gewähr :-B
        das ist auf jeden Fall auch eine Möglichkeit - aber wenn man zugunsten einer besseren Gaming-Grafikkarte umgestalten will und bei der CPU spart, dann würde ICH die Pentium-Variante nehmen, weil man dann besser noch eine sehr gute CPU nachrüsten könnte. :D
      • Von Pawuun NPC
        Bis 500€:
        CPU:Athlon X4 860K ~70Euro
        MB: MSI A88XM-E35 ~50Euro
        RAM: G.SKill Ares 8GB DDR3 2133MHZ ~70Euro
        GPU: Sapphire Radeon R9 270X Dual-X Aktiv ~160Euro
        HDD: WD Blue 3.5 1TB ~50Euro
        PSU: CoolerMaster G550M Modular ,~53 Euro
        Gehäuse: CoolerMaster N200 NSE-200-KNN1 Midi-Tower~30Euro (nur für mATX und mITX-Boards)
        Rest: ~17 Euro für einen CPU-Kühler oder ein DVD-Laufwerk, oder in den GPU-Topf schmeißen und eventuell noch ne R9 280 abstauben.
        Preise orientieren sich an Mindfactory.

        Sollte fürs Gaming besser sein...sage ich mal in meiner Unwissenheit.

        Statt des i3 lieber den G3258 und lieber die z97m-Anniversary-Variante, das bringt einem dann fast automatisch nen Dual-Core mit 4,4GHZ, da Asrock ein spezielles Übertacktungsprogamm beilegt und gemäß der meisten Inet-Erfahrungsberichte bräuchte man nicht mal nen Aftermarket-Kühler. ... Das Aufrüstpotential ist bei der Intelvariante natürlich höher, da man sich später immernoch nen i5 4690K oder dergleichen holen könnte ... . Für AMD FM2+ gibt's derzeit nix besseres als den 860K... leider. Entsprechend wäre hier Schluss. Allerdings gibt's bei youtube auch einige Testvideos, in denen der 860K mit ner 280X Spiele wie Farcry 4 und Shadows of Morder auf Ultra packt.
        Aber das muss jeder selbst wissen. Im Test der PCGH wurde der 860K mit ner 780Ti in Verbindung gebracht und ne GTX 970 sollte er auch gut unterstützen können, extremes Bottlenecking sollte man also nicht erwarten müssen.

        Alle Angaben ohne Gewähr :-B
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