PC-Zusammenstellungen: PC-Grundbasis

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Thermaltake Commander MS-1
Quelle: Archiv

Obwohl Hardware in den letzten Wochen teils sogar im Preis angestiegen ist, haben wir günstige Kauftipps zu Bauteilen für mehrere Komplett-PCs ab 500 Euro vorbereitet - inklusive zahlreicher Alternativen, so dass ihr euren eigenen Spiele-PC leicht zusammenstellen könnt.

PC-Grundbasis

Diese Mindest-Basis für einen PC besteht stets aus einem Gehäuse, einem Netzteil, einer Festplatte und Arbeitsspeicher, dazu in aller Regel noch ein DVD-Laufwerk. Beim Gehäuse gilt: wir empfehlen: ATX-Baugröße, mindestens 30 Zentimeter Platz für Grafikkarten und 160 Millimeter Platz für hohe CPU-Kühler sowie an der Front zwei USB3.0-Ports. Ab 30 Euro ist dies bereits möglich. Dazu ein Netzteil ab 40 Euro mit mindestens 450 Watt Nennleistung und zwei PCie-8Pin-Steckern - dies reicht dann auch für starke Grafikkarten aus.

Die Festplatte: nehmt irgendein Modell mit 7200 Umdrehungen pro Minute und SATA-Schnittstelle sowie 3,5 Zoll Baugröße - 1000 Gigabyte kosten etwa 50 Euro. Ein DVD-Laufwerk kostet mittlerweile keine 15 Euro mehr - wählt hier einfach ein günstiges beim Shop eurer Wahl verfügbares Modell. Beim Arbeitsspeicher gilt: zwei Riegel zu je vier Gigabyte, DDR3-1600-RAM (auch PC3-12800U genannt) mit 1,5 Volt Betriebsspannung kosten etwa 60 Euro. In der Summe sind das zusammen 200 Euro. Wer etwas mehr Qualität und Komfort will: eine SSD mit 120 bis 128 Gigabyte (etwa 60 Euro) reicht für Windows und alle euren wichtigen Programme sowie auch einige Lieblingsspiele aus.

Samsung SSD 850 Quelle: Samsung Samsung SSD 850 240 bis 256 Gigabyte (etwa 100 Euro) geben euch noch mehr Raum für einige Spiele. Achtet auf einen SATA3-Anschluss, 2,5-Zoll-Gehäuse und eine nicht zu niedrige Schreibgeschwindigkeit - diese spielt zwar keine wirklich sehr große Rolle, aber wenn sie unter 250 Megabyte pro Sekunde liegt, solltet ihr lieber ein anderes Modell suchen. Eine weitere Komfort-Option, wenn ihr deswegen nicht bei der CPU oder der Grafikkarte sparen müsst, wäre ein CPU-Kühler für 20 bis 35 Euro für einen leiseren PCs. Außerdem sind teurere Netzteile kein Nachteil: sie sind hochwertiger und effizienter als günstigere Varianten und können sich rentieren, selbst wenn sie 70 bis 80 Euro kosten. Wir haben in der folgenden Tabelle einige Vorschlägen für Gehäuse und Netzteile aufgelistet. Zum einen besonders günstige, aber trotzdem solide Modelle, zum anderen etwas hochwertigere Produkte, auch wenn ihr bei der PC-Basis natürlich auch allgemein noch weitaus mehr ausgeben könnt, wenn ihr möchtet - wer will, der kann sich beispielsweise auch ein Luxus-Gehäuse für über 150 Euro anschaffen und bei den Laufwerken eine SSD mit 1000 Gigabyte Speicherplatz (ab 350 Euro).

Bauteil-Art Günstige Modelle   Gehobenere Modelle  
Gehäuse Cooler Master Elite 430 40 Euro Enermax iVektor 60 Euro
  Xigmatech Mach 30 Euro Antec Three Hundred Two 60 Euro
  Sharkoon VG4-W 35 Euro Corsair Graphite Series 230T 60 Euro
  Thermaltake Commander MS-1 40 Euro Cooltek Antiphon 60 Euro
         
Netzteil Thermaltake Hamburg 530W 40 Euro Thermaltake London 550W 65 Euro
  Be Quiet System Power 7 450W 50 Euro Corsair CS Series CS550 550W 70 Euro
  Corsair VS550 550W 45 Euro Cooler Master V550SM 450W 70 Euro
  Cooler Master G450M 450W 45 Euro Enermax Revolution X't 530W 75 Euro
         
CPU-Kühler Cooler Master TX3 Evo 20 Euro EKL Alpenföhn Brocken Eco 30 Euro
  EKL Alpenföhn Sella 20 Euro be quiet Shadow Rock 2 35 Euro
  Scythe Tatsumi 25 Euro Arctic Freezer Xtreme Rev. 2 30 Euro
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  1. Seite 1 PC-Zusammenstellungen: Einleitung
  2. Seite 2 PC-Zusammenstellungen: PC-Grundbasis
  3. Seite 3 PC-Zusammenstellungen: Zwei Einsteiger PC für 500 Euro
  4. Seite 4 PC-Zusammenstellungen: Mittelklasse für 700 und 800 Euro
  5. Seite 5 PC-Zusammenstellungen: Oberklasse und Übertakter-PC für 1000 und 1200 Euro
    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Iniquitous0
        Wer richtig Geld ausgeben will, könnte auch einen i7 5820k nehmen und hat dann schon DDR4 RAMs.
        Allerdings sind Mainboard und DDR4 Ram noch recht teuer und für Spiele allein ist es den Hexacore wohl noch nicht Wert.

        Sind dann knapp 1400€
        jo, ich finde es da auch noch zu teuer - da kann man auch, wenn diese hohe CPUs-Leistung wirklich mal was bringt (derzeit ist es in Games kaum mehr Leistung), erst in 2-3 Jahren umsteigen und bekommt dann allein vom gesparten Geld schon eine CPU, die mind. gleichstark ist ;)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Iniquitous0
        Wer richtig Geld ausgeben will, könnte auch einen i7 5820k nehmen und hat dann schon DDR4 RAMs.
        Allerdings sind Mainboard und DDR4 Ram noch recht teuer und für Spiele allein ist es den Hexacore wohl noch nicht Wert.

        Sind dann knapp 1400€
        jo, ich finde es da auch noch zu teuer - da kann man auch, wenn diese hohe CPUs-Leistung wirklich mal was bringt (derzeit ist es in Games kaum mehr Leistung), erst in 2-3 Jahren umsteigen und bekommt dann allein vom gesparten Geld schon eine CPU, die mind. gleichstark ist ;)
      • Von Iniquitous0 Anfänger/in
        Wer richtig Geld ausgeben will, könnte auch einen i7 5820k nehmen und hat dann schon DDR4 RAMs.
        Allerdings sind Mainboard und DDR4 Ram noch recht teuer und für Spiele allein ist es den Hexacore wohl noch nicht Wert.

        Sind dann knapp 1400€
      • Von Maiernator Hobby-Spieler/in
        So jetzt brauch ich nur noch das Geld
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Pawuun
        Alle Angaben ohne Gewähr :-B
        das ist auf jeden Fall auch eine Möglichkeit - aber wenn man zugunsten einer besseren Gaming-Grafikkarte umgestalten will und bei der CPU spart, dann würde ICH die Pentium-Variante nehmen, weil man dann besser noch eine sehr gute CPU nachrüsten könnte. :D
      • Von Pawuun NPC
        Bis 500€:
        CPU:Athlon X4 860K ~70Euro
        MB: MSI A88XM-E35 ~50Euro
        RAM: G.SKill Ares 8GB DDR3 2133MHZ ~70Euro
        GPU: Sapphire Radeon R9 270X Dual-X Aktiv ~160Euro
        HDD: WD Blue 3.5 1TB ~50Euro
        PSU: CoolerMaster G550M Modular ,~53 Euro
        Gehäuse: CoolerMaster N200 NSE-200-KNN1 Midi-Tower~30Euro (nur für mATX und mITX-Boards)
        Rest: ~17 Euro für einen CPU-Kühler oder ein DVD-Laufwerk, oder in den GPU-Topf schmeißen und eventuell noch ne R9 280 abstauben.
        Preise orientieren sich an Mindfactory.

        Sollte fürs Gaming besser sein...sage ich mal in meiner Unwissenheit.

        Statt des i3 lieber den G3258 und lieber die z97m-Anniversary-Variante, das bringt einem dann fast automatisch nen Dual-Core mit 4,4GHZ, da Asrock ein spezielles Übertacktungsprogamm beilegt und gemäß der meisten Inet-Erfahrungsberichte bräuchte man nicht mal nen Aftermarket-Kühler. ... Das Aufrüstpotential ist bei der Intelvariante natürlich höher, da man sich später immernoch nen i5 4690K oder dergleichen holen könnte ... . Für AMD FM2+ gibt's derzeit nix besseres als den 860K... leider. Entsprechend wäre hier Schluss. Allerdings gibt's bei youtube auch einige Testvideos, in denen der 860K mit ner 280X Spiele wie Farcry 4 und Shadows of Morder auf Ultra packt.
        Aber das muss jeder selbst wissen. Im Test der PCGH wurde der 860K mit ner 780Ti in Verbindung gebracht und ne GTX 970 sollte er auch gut unterstützen können, extremes Bottlenecking sollte man also nicht erwarten müssen.

        Alle Angaben ohne Gewähr :-B
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