Fable Reboot 2026: Moralsystem, Kampf und ein fehlender Hund

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Fable Reboot 2026: Moralsystem, Kampf und ein fehlender Hund
Quelle: Microsoft

Auf dieser Seite schauen wir uns, wie das modernisierte Moralsystem funktioniert, in dem jeder NPC eine Meinung zu euch hat. Außerdem erläutern wir das Kampfsystem und betrauern den fehlenden Hund.

Keine Schwarz-Weiß-Moral mehr

Beim Moralsystem will das Fable-Reboot einen etwas anderen Weg gehen. Entscheidungen sind eben nicht immer nur schwarz und weiß, sondern meistens moralisch grau. Moralische Entscheidungen stuft schließlich jeder unterschiedlich gut oder schlecht ein - aufgrund unterschiedlicher Ansichten. Deswegen nutzt das Fable-Reboot ein sehr viel granulareres System.

Alles, was ihr macht, wirkt sich auf eure Reputation aus - mit ganz unterschiedlichen Eigenschaften, die ihr euch einfangen könnt. Wer viele Häuser kauft und ein nobles Leben führt, wird in der Welt eben irgendwann als reicher Schnösel bekannt. Und die NPCs reagieren darauf. Jeder hat 'ne Meinung dazu, schleimt sich bei euch ein oder ist angekotzt von eurem Reichtum.

Der Protagonist ist im Gespräch mit einem NPC. Quelle: Microsoft Jeder NPC in Albion hat eine Meinung über euch und eure Taten. Die Herleitung wird in einer übersichtlichen Anzeige aufgelistet, Es wird aber auch wieder richtig große Entscheidungen geben, die sich dann dauerhaft auf die Welt auswirken. So erzählen die Entwickler von einem Gärtner, der sich aus Versehen zum Riesen gemacht hat. Das ist übrigens der Kollege, den man aus dem ersten richtigen Trailer kennt. Wenn ihr euch entscheidet, ihn umzunieten, dann liegt seine riesengroße Leiche künftig die ganze Zeit in der Gegend rum. Und das finden die Bewohner des angrenzenden Dorfes wiederum nicht so geil. Gleichzeitig sinken aber auch die Häuserpreise und lassen einen guten Deal zu. Hier denken die Entwickler also das System aus den Vorgängern konsequent weiter und bauen es zu neuen Höhen aus.

Allerdings erklärt das eben auch, warum sich der Charakter nicht mehr klar zwischen gut und böse verändert - mit Heiligenschein oder Teufelshörnern. Die einen empfinden die Entscheidung des Helden eben als böse, andere wiederum gehen da voll mit. Außerdem unterscheidet das Reboot zwischen den Gegenden. Wer in der einen Stadt gefürchtet ist, kann am anderen Ende der Welt aber ein großer Held sein. Wenn da jemand als der Teufel persönlich in eine Stadt kommen würde, wäre das wohl eher schwierig zu erklären.

Die leiche eines Riesen liegt in der Landschaft Quelle: Microsoft Wenn ihr euch entscheidet, den Riesen Dave umzulegen, liegt seine Leiche anschließend in der Welt. Die Nachbarn finden das nicht so dufte...

Kämpfen wie früher, nur moderner

Beim Kampfsystem orientiert man sich an der originalen Trilogie. Ihr kämpft also wieder mit einem Mix aus Stärke, Geschick und Willenskraft - also Nahkampf, Fernkampf und Magie. Dabei fällt vor allem auf, wie abwechslungsreich der Kampf sein kann. Wer einen großen Hammer schwingt, ist langsam und behäbig. Wer dagegen einen Degen nutzt, macht schnelle Fechtbewegungen. Auch die Zauber sind herrlich abgedreht. So gibt es Klassiker wie den Feuerball oder die verschießbaren Schwerter. Man kann aber auch seine Gegner in Hühner verwandeln - und ja, auch wieder wegtreten! Das Hühnertreten ist also ebenfalls wieder an Bord.

Damit ihr euer Repertoire auch an irgendwas auslassen könnt, gibt's einige bekannte Gegner. Neben den menschlichen Gegnern kommen zum Beispiel die Hobbs wieder zurück. Aber auch Balverine, Trolle und mehr feiern ihre Rückkehr. Wie das Levelsystem schlussendlich funktioniert, wurde nicht gezeigt. Allerdings hat man keine Erfahrungspunktekugeln gesehen, die man aufsammeln muss. Hier scheint Fable also mit der Zeit zu gehen.

Der Protagonist kämpft mit dem Degen gegen zwei Gegner Quelle: Microsoft Unterschiedliche Waffen haben unterschiedliche Kampfstile. Mit dem Degen fechtet man richtig. Außerdem haben die Entwickler zwar bestätigt, dass es keine Gut-/Böse-Veränderungen am Charakter mehr gibt. Allerdings veränderte sich der Held in Fable auch, wenn man in eine bestimmte Richtung geskillt hat. Wer also Stärke gelernt hatte, wurde breitschultrig. Wer sich nur auf Magie ausgerichtet hatte, wurde schmächtig und fahl. Und hier ist noch nicht so ganz klar, ob auch dieses Feature rausgeflogen ist.

Bitte, lasst es gut werden!

Auch ob es die bei Fans beliebten Dämonentüren wieder ins Spiel schaffen, ist noch nicht klar. Diese großen Steintüren mit 'nem sprechenden Gesicht drauf haben euch immer kleine Rätsel gestellt, dafür aber guten Loot versprochen.

Und etwas, das Fable-Kenner im Reboot wohl wirklich schmerzhaft vermissen werden, ist der Hund. Ab Fable 2 gehörte nämlich ein süßer Hundebegleiter standardmäßig dazu. Und auch hier haben die Entwickler bereits abseits ihres Showcases mehr dazu gesagt: Einen Hund als Begleiter wird es nicht geben. Der war zwar geplant, wurde aber dann gestrichen. Na ja, dann steht zumindest für Fable 2 schon mal was auf der Wunschliste.

Denn nach dem ersten richtigen Deep Dive würden wir sagen: Das Fable-Reboot macht definitiv eine gute Figur. Die Entwickler von Playground Games haben es geschafft, die wichtigsten Kernelemente der Serie zu identifizieren, ins Jahr 2026 zu holen und darauf aufzubauen und zu erweitern.

Klar, ein paar Sachen sind noch nicht rund, und fehlende Kern-Features wie die Veränderungen des eigenen Charakters werden vermisst werden. Aber wenn die Entwickler das halten, was sie im ersten Deep Dive versprechen, dann scheint sich die lange Wartezeit gelohnt zu haben. Uns steht hier im kommenden Herbst eines der großen Rollenspiel-Highlights des Jahres bevor - übrigens nicht nur für Xbox und PC, sondern auch Day One für die PS5. Transparenzhinweis: Dieser Beitrag entstand unabhängig.

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  1. Seite 1 Fable Reboot 2026: Open World, Moral-System und NPCs - das steckt wirklich drin
  2. Seite 2 So wird die Open World & lebendige NPCs
  3. Seite 3 Moralsystem, Kampf und ein fehlender Hund
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Das stimmt. Am ehesten lässt sich Fable mit Zelda vergleichen, obwohl Zelda offiziell ein Action Adventure ist und Fable ein Action RPG. Die Spiele haben dennoch viele Ähnlichkeiten, aber Fable hat eindeutig mehr RPG Elemente. Insofern passt die Differenzierung auch.
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Das stimmt. Am ehesten lässt sich Fable mit Zelda vergleichen, obwohl Zelda offiziell ein Action Adventure ist und Fable ein Action RPG. Die Spiele haben dennoch viele Ähnlichkeiten, aber Fable hat eindeutig mehr RPG Elemente. Insofern passt die Differenzierung auch.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Nevrion
        Boah ... stell ich mir schwierig vor in so einem Setting dauerhaft allein durch die Gegend zu gehen. Mag sein, dass mich ausgerechnet Bioware mit Baldurs Gate, Mass Effect und Dragon Age dahingehend verdorben hat, aber wenn da kein Gefährte neben mir läuft, der mir sagt, dass ich gerade Scheiße gebaut hab, fühl ich mich irgendwie einsam :D
        Fable ist auch kein Rollenspiel, wie die von dir genannten. Eher ein Action Adventure mit RPG Elementen.
        Es wird zwar auch als RPG eingestuft, aber ist irgendwie was ganz eigenes, obwohl man natürlich in eine Rolle schlüpft, die sich in ganz verschiedene Richtungen entwickeln kann, je nach Spielweise, aber bis auf eine Entscheidung ganz am Ende des ersten Teils - eine gewisse Maske aufzusetzen oder sie zu zerstören - gibt es kaum Verzweigungen in der Geschichte.
        Beim 2. Teil sind es 3 Varianten, aber auch erst am Ende des Spieles.
        Über den 3. Teil hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.
        Ich finds ehrlich gesagt sehr schwierig, Fable einem Genre zuzuordnen. Da verschwimmen die Grenzen irgendwie.
        Aber du musst wirklich keine Bedenken bezüglich fehlender Begleiter haben, denn es ist nicht auf die Art von RPG ausgelegt.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat von Orkhammer
        Klar, im ersten Teil war man ganz alleine unterwegs und konnte auch heiraten, Bürgermeister werden, ein Haus bauen und so weiter.
        Im zweiten und dritten Teil gabs einen Hund als Begleiter, man konnte trotzdem heiraten, sogar mehrere Frauen gleichzeitig, alles ohne festen Begleiter, nur den Hund.
        Wie verlautbart wurde, wird es im neuen Fable auch den Hund nicht mehr geben. Wenn sich der Reboot an Teil 1 orientiert, ist das nur logisch.
        Fable 1 und 2 besitzen auch keinen klassischen Charakter-Editor. In Fable 1 war nicht mal das Geschlecht wählbar.
        Die Figur verändert sich je nach Spielweise (gut oder böse) und Alter. Wenn du in Fable 2 zum Besipiel zuviel frisst, wirst du fett. ;)

        Edit:
        Gerade gelesen, dass es wohl genau dieses coole Feature im neuen Fable nicht geben wird, also dass sich der Charakter je nach Spielweise auch optisch verändert.
        Das ist sehr enttäuschend, denn das hat einen nicht unwichtigen Teil des Charme‘s auch ausgemacht.
        Boah ... stell ich mir schwierig vor in so einem Setting dauerhaft allein durch die Gegend zu gehen. Mag sein, dass mich ausgerechnet Bioware mit Baldurs Gate, Mass Effect und Dragon Age dahingehend verdorben hat, aber wenn da kein Gefährte neben mir läuft, der mir sagt, dass ich gerade Scheiße gebaut hab, fühl ich mich irgendwie einsam :D
      • Von Carlo Siebenhuener Videoredakteur
        Zitat von Orkhammer
        Vermutlich, ja.
        Dass es auch keine optischen Veränderungen bei gut/böse geben wird, könnte die Vermutung nahelegen, dass man deutlich weniger oder auch gar nicht gut/böse spielen kann…könnte.
        Das wäre auch bedauerlich.
        Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Den Riesen-Gärtner kann man ja offenbar umhauen oder verschonen. Vermutlich wir das auf eine moralische Grauzone rauslaufen. Die Dorfbewohner wollen keinen Riesen nebenan. Er ist vermutlich auch eher sozial inkompatibel und als Riese noch mal mehr. ^^

        Ansonsten ist das Gut-Böse-Spiel wahrscheinlich eher auf persönlicher Ebene. Ich als Spieler kann meinen Mietern die Preise erhöhen. Und wenn sie dadurch auf der Straße landen, kann man das schon als ziemlich böse und kalt ansehen.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        Zumindest, was gut/böse angeht.
        Ob man immer noch muskulös wird, wenn man Stärke skillt usw. ist noch nicht bekannt afaik.
        Wobei man das imo wohl auch gezeigt bzw. gesehen hätte, wenn es drin wäre.
        Vermutlich, ja.
        Dass es auch keine optischen Veränderungen bei gut/böse geben wird, könnte die Vermutung nahelegen, dass man deutlich weniger oder auch gar nicht gut/böse spielen kann…könnte.
        Das wäre auch bedauerlich.
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