Fable Reboot 2026: Open World & NPCs mit Tagesabläufen

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Fable Reboot 2026: Open World & NPCs mit Tagesabläufen
Quelle: Microsoft

Auf dieser Seite schauen wir uns an, wie die Welt von Fable im Original aufgebaut war und wie das Remake eine Open World erschafft.

Spielwelt Albion: Städte, Dörfer und Regionen

Wo wir dann gerade auch noch bei den Städten waren: Davon wird es offenbar zwei große geben. Nämlich Bowerstone und Bloodstone. Beides Namen, die man schon aus den originalen Fable-Spielen kennt und auch besucht hat. Bowerstone ist die große Hauptstadt des Königreichs mit Schloss Fairfax, dem Glockenturm und der Heldengilde. Bloodstone im Norden ist dagegen heruntergekommen und düster. Zwei Gangs buhlen um die Macht, und dann treibt da auch noch der Kult der Schatten sein Unwesen.

Allerdings warten auch dazwischen kleinere Ortschaften und Lager, die ihr besuchen könnt. In einem davon startet eure Reise übrigens auch. Wie sich das für ein Fable gehört, beginnt das Spiel in eurer Kindheit in einem kleinen Dörfchen namens Briar Hill. Da wird man zum ersten Mal auf eure heldenhaften Kräfte aufmerksam. Ihr werdet nämlich der erste Held seit mehreren Jahrzehnten sein, der diese besonderen Kräfte besitzt.

Ein kleiner Bauernhof. Dahinter erstrecken sich goldgelbe Weizenfelder. Quelle: Microsoft In so einem idyllischen Dorf startet euer Abenteuer. Allerdings wird das natürlich nicht so bleiben. Natürlich wird das idyllische Dorfleben durch eine Tragödie beendet, und ihr startet euer Abenteuer und zieht durch Albion. Und zwar komplett ohne Ladezeiten.

Die originalen Fable-Spiele waren noch aus aneinanderhängenden Levels zusammengebaut. Wer also von einem Ort zum anderen wollte, musste durch mehrere Ladezonen und Gebiete, die teils sehr schlauchig aufgebaut waren. Dieser grundsätzliche Levelaufbau wurde auch in späteren Fable-Teilen beibehalten. Allerdings öffnete man die Levels mit jedem Teil etwas weiter, um mehr Platz zum Erkunden zu bieten.

Wie man das von Playground Games gewohnt ist, setzt das Fable-Reboot jetzt aber auf eine volle Open World, die ihr frei erkunden dürft. Es gibt einen Tag-Nacht-Wechsel und ein dynamisches Wettersystem. Die Landschaften sind abwechslungsreich. Es gibt klassisch idyllische grüne Wiesen, Hügel und Küsten, Bauernhöfe und Dörfchen. Aber auch übergroße Pilzwälder oder ein riesiger Gemüsegarten sind mit dabei, die wieder diesen märchenhaften Touch geben.

Eine große Brücke auf der mehrere Häuser gebaut stehen. Quelle: Microsoft Die Architektur von Fables Welt ist märchenhaft, aberwitzig, krumm und schief. Ein großer Reiz an Fable war aber, dass Charakter und Spielwelt nicht voneinander abgekoppelt waren. Ganz im Gegenteil: So konnte man sich verschiedene Heldentitel verleihen, und NPCs sind dann zu einem gekommen und haben einen entweder bejubelt oder verflucht. Die richtigen Charmebolzen konnten sogar NPCs verführen, heiraten und Kinder bekommen. Und manche Fable-1-Veteranen haben sich da auch die Finger an der ominösen Lady Grey verbrannt ...

Eine Welt, die sich lebendig anfühlen soll

Das Fable-Reboot setzt hier an und legt noch mal drei Schippen drauf. Die NPCs scheinen nämlich eines der Glanzstücke des Spiels zu werden. Mehr als 1.000 NPCs bevölkern die Welt, und keiner davon kommt aus der Dose. Jeder hat seinen eigenen individuellen Tagesablauf. Jeder hat einen Namen, einen Beruf und seine täglichen Aufgaben. Wirklich jeder ist handgefertigt. Ihr könnt mit allen reden und interagieren. Und dabei wirkt sich die Beziehung zueinander aus. Ist es euer Angestellter? Ist es euer Mieter? Habt ihr ihm durch die Mieterhöhung das Leben zerstört und ihn auf die Straße gesetzt?

Denn auch so konnte man in den originalen Fables Einfluss auf die Welt nehmen. So war es von Anfang an möglich, Gebäude in Städten und Dörfern zu kaufen und dann die Miete einzukassieren. In Fable 2 ging das sogar noch weiter. Da durfte man dann auch in verschiedenen Berufen tätig werden und sich als Schmied, Bäcker oder Tavernenwirt beschäftigen. Das lief am Ende zwar nur auf ein paar Minispielchen hinaus, aber nett war es allemal.

Eine Mistgable auf einem Amboss. Der Spieler schmiedet. Quelle: Microsoft Es wird auch wieder Berufe zum Ausüben in Fable geben. Hier sieht man das Schmieden. Auch im Fable-Reboot wird es all das geben. Ihr dürft euch ein Haus oder einen Betrieb kaufen. Mit der richtigen Kohle dürft ihr sogar jedes Haus in Albion kaufen. Und jedes Haus im Spiel kann auch betreten werden. Ihr dürft einen Beruf ausüben, die große Liebe finden, Kinder kriegen und so weiter.

Die größten Auswirkungen warteten aber natürlich immer bei den großen und kleinen moralischen Entscheidungen während des Spiels. Die sind in den alten Fables meistens sehr offensichtlich gut oder böse. So steigt Fable 3 direkt mal mit der Entscheidung ein, ob man einen wütenden Mob erschießen lässt oder die eigene Geliebte zum Tode verurteilt.

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  1. Seite 1 Fable Reboot 2026: Open World, Moral-System und NPCs - das steckt wirklich drin
  2. Seite 2 So wird die Open World & lebendige NPCs
  3. Seite 3 Moralsystem, Kampf und ein fehlender Hund
    • Kommentare (16)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Das stimmt. Am ehesten lässt sich Fable mit Zelda vergleichen, obwohl Zelda offiziell ein Action Adventure ist und Fable ein Action RPG. Die Spiele haben dennoch viele Ähnlichkeiten, aber Fable hat eindeutig mehr RPG Elemente. Insofern passt die Differenzierung auch.
      • Von Limerick Spiele-Enthusiast/in
        Das stimmt. Am ehesten lässt sich Fable mit Zelda vergleichen, obwohl Zelda offiziell ein Action Adventure ist und Fable ein Action RPG. Die Spiele haben dennoch viele Ähnlichkeiten, aber Fable hat eindeutig mehr RPG Elemente. Insofern passt die Differenzierung auch.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Nevrion
        Boah ... stell ich mir schwierig vor in so einem Setting dauerhaft allein durch die Gegend zu gehen. Mag sein, dass mich ausgerechnet Bioware mit Baldurs Gate, Mass Effect und Dragon Age dahingehend verdorben hat, aber wenn da kein Gefährte neben mir läuft, der mir sagt, dass ich gerade Scheiße gebaut hab, fühl ich mich irgendwie einsam :D
        Fable ist auch kein Rollenspiel, wie die von dir genannten. Eher ein Action Adventure mit RPG Elementen.
        Es wird zwar auch als RPG eingestuft, aber ist irgendwie was ganz eigenes, obwohl man natürlich in eine Rolle schlüpft, die sich in ganz verschiedene Richtungen entwickeln kann, je nach Spielweise, aber bis auf eine Entscheidung ganz am Ende des ersten Teils - eine gewisse Maske aufzusetzen oder sie zu zerstören - gibt es kaum Verzweigungen in der Geschichte.
        Beim 2. Teil sind es 3 Varianten, aber auch erst am Ende des Spieles.
        Über den 3. Teil hüllen wir lieber den Mantel des Schweigens.
        Ich finds ehrlich gesagt sehr schwierig, Fable einem Genre zuzuordnen. Da verschwimmen die Grenzen irgendwie.
        Aber du musst wirklich keine Bedenken bezüglich fehlender Begleiter haben, denn es ist nicht auf die Art von RPG ausgelegt.
      • Von Nevrion Spiele-Kenner/in
        Zitat von Orkhammer
        Klar, im ersten Teil war man ganz alleine unterwegs und konnte auch heiraten, Bürgermeister werden, ein Haus bauen und so weiter.
        Im zweiten und dritten Teil gabs einen Hund als Begleiter, man konnte trotzdem heiraten, sogar mehrere Frauen gleichzeitig, alles ohne festen Begleiter, nur den Hund.
        Wie verlautbart wurde, wird es im neuen Fable auch den Hund nicht mehr geben. Wenn sich der Reboot an Teil 1 orientiert, ist das nur logisch.
        Fable 1 und 2 besitzen auch keinen klassischen Charakter-Editor. In Fable 1 war nicht mal das Geschlecht wählbar.
        Die Figur verändert sich je nach Spielweise (gut oder böse) und Alter. Wenn du in Fable 2 zum Besipiel zuviel frisst, wirst du fett. ;)

        Edit:
        Gerade gelesen, dass es wohl genau dieses coole Feature im neuen Fable nicht geben wird, also dass sich der Charakter je nach Spielweise auch optisch verändert.
        Das ist sehr enttäuschend, denn das hat einen nicht unwichtigen Teil des Charme‘s auch ausgemacht.
        Boah ... stell ich mir schwierig vor in so einem Setting dauerhaft allein durch die Gegend zu gehen. Mag sein, dass mich ausgerechnet Bioware mit Baldurs Gate, Mass Effect und Dragon Age dahingehend verdorben hat, aber wenn da kein Gefährte neben mir läuft, der mir sagt, dass ich gerade Scheiße gebaut hab, fühl ich mich irgendwie einsam :D
      • Von Carlo Siebenhuener Videoredakteur
        Zitat von Orkhammer
        Vermutlich, ja.
        Dass es auch keine optischen Veränderungen bei gut/böse geben wird, könnte die Vermutung nahelegen, dass man deutlich weniger oder auch gar nicht gut/böse spielen kann…könnte.
        Das wäre auch bedauerlich.
        Da wäre ich mir gar nicht so sicher. Den Riesen-Gärtner kann man ja offenbar umhauen oder verschonen. Vermutlich wir das auf eine moralische Grauzone rauslaufen. Die Dorfbewohner wollen keinen Riesen nebenan. Er ist vermutlich auch eher sozial inkompatibel und als Riese noch mal mehr. ^^

        Ansonsten ist das Gut-Böse-Spiel wahrscheinlich eher auf persönlicher Ebene. Ich als Spieler kann meinen Mietern die Preise erhöhen. Und wenn sie dadurch auf der Straße landen, kann man das schon als ziemlich böse und kalt ansehen.
      • Von Orkhammer Hobby-Spieler/in
        Zitat von Carlo Siebenhuener
        Zumindest, was gut/böse angeht.
        Ob man immer noch muskulös wird, wenn man Stärke skillt usw. ist noch nicht bekannt afaik.
        Wobei man das imo wohl auch gezeigt bzw. gesehen hätte, wenn es drin wäre.
        Vermutlich, ja.
        Dass es auch keine optischen Veränderungen bei gut/böse geben wird, könnte die Vermutung nahelegen, dass man deutlich weniger oder auch gar nicht gut/böse spielen kann…könnte.
        Das wäre auch bedauerlich.
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