EA Sports FC 26 im Test - Seite 3: Manager-Modus und FUT
In neun von zehn Fällen wird der FC Bayern Meister und genauso oft fallen die Änderungen bei einem neuen EA FC eher marginal aus - stellt dieses Jahr eine Ausnahme dar? Das verraten wir euch in unserem Test zu EA Sports FC 26!
In diesem Artikel
Deutlich mehr hat sich dagegen in der Manager-Karriere getan. EA wirbt mit "unerwarteten Ereignissen" und Management-Live-Elementen, die den Karrieremodus lebendiger machen sollen. Das sah in den ersten Trailern ziemlich verwirrend aus, was wohl auch daran liegt, dass es nicht optimal kommuniziert wurde.
Die Manager-Karriere ist in zwei Bereiche geteilt: Die klassische Karriere und die Live-Karriere. Bei ersterer handelt es sich um den Karrieremodus, wie man ihn schon aus FC 25 kennt. Von allen Seiten wird man mit Möglichkeiten zur Optimierung überhäuft.
Auf dem Papier kann man seine Spieler so bearbeiten, wie man sie haben möchte. Positionen können gewechselt werden, entsprechend ändern sich dann auch die Werte des Spielers. Gleiches gilt auch für die taktischen Formationen, neue Trainer, die man einstellt und natürlich die Kommunikation mit dem Team.
Quelle: PC Games
Nicht ganz klar, ob Regen oder Schweiß - Pep Guardiola sieht in den Animationen originalgetreu aus.
Fans von Excel-Tabellen und Personalmanagement werden hier wohl eher ihren Spaß haben als Liebhaber des Gameplays. Auch wenn der Karrieremodus hier weiterhin nicht an reine Management-Simulationen wie den Football Manager herankommt.
Die neue Live-Karriere
Ganz neu ist die Live-Karriere. Hier wählt man erst einen Trainer aus oder erstellt seinen eigenen Avatar und stürzt sich in eine Auswahl an Challenges. Bevor man also seinen Verein aussucht, sucht man sich erstmal seine Aufgabe aus.
Je nach Herausforderung, wird die Karriere als kurz, mittel und lang eingestuft. Das können dann Dinge sein wie "Lege eine gute Vorbereitung hin", wo man als Trainer fünf Spiele der Vorbereitung gewinnen muss.
Vor dem Start sieht man auch die damit verbundenen Einschränkungen. Etwa, dass man nicht simulieren darf, bestimmte Transfereinnahmen erzielen muss oder keinen eigenen Verein erstellen darf.
Quelle: PC Games
Herausforderung gesucht? Mit dem Live-Manager steigt man direkt in vorgegebene Szenarien ein.
Denn neben den authentischen Vereinen kann man auch Ikonen in seinem Team platzieren. Das darf man aber nicht für jede Aufgabe und nicht mit jedem Team machen.
Ihr merkt also: Die Live-Karriere ist eher für all jene Spieler, denen die eigentliche Karriere zu langweilig geworden ist und eine Art kleinen Story-Modus haben möchten. Nicht auf der Basis von The Journey, aber immerhin kann man sich an einigen ausgefallenen Aufgaben entlanghangeln.
Leider haben alle drei Karriere-Modi immer noch ein paar kleine Schwächen, die EA wohl auch nicht behoben bekommt. So schön die Tiefe der neuen Taktikmöglichkeiten auch sind, so sehr fehlt es an kleineren Freiheiten, wie eigenen Formationen, die es eigentlich mal gab. Spieler können nicht mehr auf dem Feld frei verschoben werden. Und weiterhin hört die Karriere nach 15 Jahren auf. Der Traum von einer Trainer-Karriere nach vielen Jahren als Spieler bleibt also weiter aus.
Auch die neuen Live-Ereignisse sind eher seltsam als innovativ. Sicherlich gibt es Spieler, die mal schlecht gelaunt sind, etwas Falsches gegessen haben oder auch mal Heimweh haben, doch die Events sind eher nervig als förderlich.
Quelle: PC Games
Bei den Offline-Kameras gibt es wenig Veränderung. Leider scheint die neue Kamera nur für den Online-Modus verfügbar zu sein.
EA sollte sich vielleicht auf einige Grundlagen konzentrieren und diese stärken, bevor man versucht, mit neuen Innovationen daherzukommen, die die eigentlichen Probleme eher vertuschen. Immerhin werden Offline-Spieler durch das Authentic-Gameplay nicht mehr von den ständigen Patches beeinträchtigt, die sicherlich auch in dieser Saison kommen werden.
Ultimate Team - Cashcow mit neuem Anstrich
Ultimate Team bleibt das Herzstück für EA. Gleichzeitig hat sich hier aber wohl mit am wenigsten getan - warum sollte man auch etwas ändern, wenn die Kohle fließt.
Wie bereits erwähnt, spielt man hier nun ausschließlich im Competitive-Gameplay. Dadurch wirkt das Spiel schneller und weniger zufällig. Gleichzeitig kann man es wohl am besten mit einem Besuch in einer Arcade-Halle vergleichen. Man ist schnell im Spiel drin, spürt das Adrenalin und Dopamin hochschießen und möchte spätestens nach der Belohnung am Ende der Partie mehr.
Dem kommt auch eine neue Kamera zugute, wodurch Spieler und Zuschauer einen optimalen Überblick über Feld und Spieler haben. EA hat sich also tatsächlich Mühe gegeben, um den Modus noch ein wenig attraktiver zu machen.
Das Arcade-Gefühl wird besonders durch das Fehlen des Timed-Finish unterstrichen. Bisher war es so, dass ein Schuss mit einem zweiten Klick auf die entsprechende Taste optimiert werden kann. Dafür bedarf es natürlich Geschick und Übung. Seit diesem Jahr ist das Feature wie erwähnt aber durch den Flachschuss ersetzt worden. Das macht das Spiel einerseits zugänglicher, aber absurderweise auch etwas weniger kompetitiv. Außerhalb des Gameplays hat sich wenig im Ultimate Team getan. Es gibt weiterhin Evolutionen, mit denen Spieler aufgewertet werden können, einen Transfermarkt, Squad-Building-Challenges und natürlich einen Shop.

Ganz ehrlich, ich habe es selbst gespielt und sehr sehr viele sind süchtig nach dem Ultimate Team Modus mit dem EA auch 90% des Umsatzes macht, nachdem man das Game gekauft hat, werden die Leute mit den Packs abgezockt um mithalten zu können.
eSports sieht für mich anders aus und auch p2w hat in einem Sportspiel nichts zu suchen, zumal hier mit psychologischen Tricks (Verschleierung von dem wahren Wert der Lootboxen, indem man erst ingame "Währung" kaufen muss und dann kosten die Packs natürlich nie genau so viel wie man an virtueller Währung kaufen kann, sondern es muss immer so sein, dass man noch ein paar ingame coins übrig hat, um Anreiz zu haben, Coins nachzukaufen. Dann gibt es "limitierte" Packrunden, wo man Zeitdruck hat die bis zu 50 Euro teuren Packs zu kaufen und jede Woche gibt es neue "Pack-Events".
Solange nicht über diese Praxis geredet wird in einem Test und dafür Punkte abgezogen werden, kann ich einen Test zu FIFA nicht ernstnehmen.
Für mich is das Gameplay maximal eine 6/10, da seit Jahren nichts groß am Spielspaß geschraubt wird, die Grafik seit Jahren stagniert und die Spieler sich immer noch wie Schlittschuhläufer anfühlen. Ballphysik ist auch meh at best.
Für die P2W Abzock Thematik mit den psychologischen Tricks würde ich 3 Punkte abziehen ,so dass das Spiel auf eine 3/10 kommen würde.
Sicherlich bin ich damit der Wahrheit sehr viel näher als diesem Spiel eine 8/10 zu geben. Und ich habe selbst das Spiel ausgiebig gespielt und schaue auch oft Streams davon.
Spaß macht das Spiel bestimmt eine Weile (solo im Karrieremodus) und vielleicht sogar anfangs im UT-Modus. Aber ich bin auch sehr gegen Lootboxen und p2w, erst recht bei kompetitiven Sportspielen!
Mich persönlich hat es nie betroffen, da ich immer einen großen Bogen um den Online-Modus in jedem Fifa und PES gemacht habe. Aber dadurch, dass Ultimate Team so viel Geld einbringt, bekommen wir keinen wirklichen Fortschritt beim Gameplay. Datenbank-Update plus ein paar neue Animationen, dazu ein neues UI und fertig ist das nächste Sportspiel von EA. Das ist einfach faul und sollte entsprechend deutlich hervorgehoben werden!
Ganz ehrlich, ich habe es selbst gespielt und sehr sehr viele sind süchtig nach dem Ultimate Team Modus mit dem EA auch 90% des Umsatzes macht, nachdem man das Game gekauft hat, werden die Leute mit den Packs abgezockt um mithalten zu können.
eSports sieht für mich anders aus und auch p2w hat in einem Sportspiel nichts zu suchen, zumal hier mit psychologischen Tricks (Verschleierung von dem wahren Wert der Lootboxen, indem man erst ingame "Währung" kaufen muss und dann kosten die Packs natürlich nie genau so viel wie man an virtueller Währung kaufen kann, sondern es muss immer so sein, dass man noch ein paar ingame coins übrig hat, um Anreiz zu haben, Coins nachzukaufen. Dann gibt es "limitierte" Packrunden, wo man Zeitdruck hat die bis zu 50 Euro teuren Packs zu kaufen und jede Woche gibt es neue "Pack-Events".
Solange nicht über diese Praxis geredet wird in einem Test und dafür Punkte abgezogen werden, kann ich einen Test zu FIFA nicht ernstnehmen.
Für mich is das Gameplay maximal eine 6/10, da seit Jahren nichts groß am Spielspaß geschraubt wird, die Grafik seit Jahren stagniert und die Spieler sich immer noch wie Schlittschuhläufer anfühlen. Ballphysik ist auch meh at best.
Für die P2W Abzock Thematik mit den psychologischen Tricks würde ich 3 Punkte abziehen ,so dass das Spiel auf eine 3/10 kommen würde.
Sicherlich bin ich damit der Wahrheit sehr viel näher als diesem Spiel eine 8/10 zu geben. Und ich habe selbst das Spiel ausgiebig gespielt und schaue auch oft Streams davon.