Divinity-Editor: KI, Erste Mods

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Special Marc Brehme - Redakteur Andreas Bertits - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Mit dem Divinity-Editor lassen sich eigene Abenteuer und Geschichten erstellen, die auch in von euch selbst erstellten Landschaften spielen. Die Mods dürft ihr mit anderen Spielern teilen.
Quelle: PC Games

Der Divinity Editor erlaubt es, eigene Abenteuer zu erstellen. Wir zeigen euch, wie einfach das geht. In diesem Special gehen wir auf verschiedene Aspekte wie Terrain, Texturen und Pflanzen, Häuserbau, Platzierung von Objekten, Lichteffekte und KI ein. Außerdem stellen wir euch eine kleine Auswahl erste Mods vor.

Schritt 6 - KI und Mod veröffentlichen

Jede Szene benötigt eine AI (englisch für Künstliche Intelligenz), um zu funktionieren. Diese bestimmt etwa, wo ihr euch auf der Landschaft bewegen könnt. Um dies einzustellen, öffnet ihr das "AI"-Fenster (1). Hier (2) klickt ihr zunächst auf "Full generate", um die AI zu generieren. Die gesamte Landschaft wird nun mit roten Quadraten überzogen, was bedeutet, dass euer Held sich grundsätzlich nirgends bewegen kann. Um eine Landschaft betretbar und damit auch nutzbar zu machen, müsst ihr sogenannte AI-Trigger platzieren. Dazu öffnet ihr die "Root Templates" (3) und wählt hier den "AISeeder" aus, den ihr wie ein Objekt in die Landschaft platziert. Im "AI"-Fenster (2) klickt ihr nun auf "Seed Fill", wodurch die begehbaren Quadrate grün werden. KI und Mod veröffentlichen Quelle: PC Games KI und Mod veröffentlichen Eure Spielfigur kann sich nun also in eurer Landschaft bewegen. Über "Paint AI" könnt ihr noch mit der Maus direkt bestimmen, wo eure Spielfigur hingehen können soll und wo nicht. Wieder über "Root Templates" (3) platziert ihr wie ein Objekt eure gewünschte Spielfigur. Wählt die Figur nun mit "Select Object" (4) an und öffnet die "Sidebar" (5). Hier setzt ihr einen Haken bei "Global" und "IsPlayer". Speichert eure Mod jetzt ab (6). Als Nächstes dürft ihr sie direkt ausprobieren, indem ihr auf "Switch Game/Editor" (7) klickt.

Nun könnt ihr in eurer selbst erstellen Mod herumlaufen und eure Landschaft erkunden. Um eure Mod zu veröffentlichen, klickt ihr auf Modding (8) und wählt hier "Module Settings" aus. Im Fenster, das sich jetzt öffnet, gebt ihr einen Namen und eine Beschreibung der Mod ein und klickt auf "Save". Öffnet wieder das Modding-Menü (8) und wählt jetzt "Publish module" aus. In diesem Fenster gebt ihr wieder einen Namen und eine Beschreibung ein und wählt aus, ob die Mod sichtbar ist und ob sie über Steam oder als eigenständige Datei veröffentlicht werden soll.

Die ersten Mods für Divinity: Original Sin

Cow Simulator Die Party in der Mod besteht aus vier Kühen, die eine Weide abgrasen und hier andere Tiere treffen. Quelle: PC Games Die Party in der Mod besteht aus vier Kühen, die eine Weide abgrasen und hier andere Tiere treffen. Einmal Kuh sein, wer hat sich das nicht schon immer gewünscht …? Da Simulatoren wie der Landwirtschafts- oder der Goat-Simulator derzeit hoch in der Gunst der Spieler stehen, dachten sich die Entwickler der Larian Studios, dass man die Spieler doch mal in die Rolle einer Kuh schlüpfen lassen könnte. Daher ist der Cow Simulator die erste Mod für Divinity: Original Sin, die dem Editor des Spiels als Beispiel beiliegt. Nur eine Kuh allein zu spielen, ist aber vielleicht etwas langweilig, also dürft ihr gleich vier davon verkörpern – jeweils mit anderer Fellfarbe, man will ja schließlich für Artenvielfalt sorgen. Also bildet ihr eine Kuh-Party und macht euch auf, die Weide zu erkunden. Das Gehege ist allerdings nicht besonders groß. Hier gibt es einen Brunnen, aus dem ihr Wasser holen und die Wiese befeuchten dürft, oder ihr treibt einige Hühner vor euch her, die panisch vor den Kühen davonlaufen.

Die herumspringenden Schafe haben jedoch keine Lust, sich mit euch abzugeben, und genießen lieber blökend den sonnigen Tag. In eurer Party habt ihr neben zwei Kühen auch zwei Stiere, die an den großen Hörnern zu erkennen sind. Wie das in der Tierwelt nun mal so ist, gibt es immer wieder Streitigkeiten um die Weibchen, so auch im Cow Simulator. Ihr dürft jederzeit den anderen Bullen attackieren, was in einen Kampf mündet, der mittels der Hörner ausgetragen wird. Dabei geht es nicht besonders zimperlich zu – das Ganze endet mit dem Tod eines der Stiere. Dafür bekommt der Rest der Party allerdings Erfahrungspunkte. Auch die anderen Tiere lassen sich angreifen, was euch sogar Beute einbringt. So läuft eben der Alltag von Kühen ab.
Info: www.larian.com

4 Player Mod Mit der 4 Player-Mod ist es möglich, den Multiplayer-Modus von Divinity: Original Sin zu viert zu spielen. Quelle: PC Games Mit der 4 Player-Mod ist es möglich, den Multiplayer-Modus von Divinity: Original Sin zu viert zu spielen. Der Multiplayer-Modus von Divinity: Original Sin ist eine spaßige Sache. Zu zweit die Welt erkunden, sich in Stein-Schere-Paper-Spielen zu streiten und gemeinsam taktische Rundenkämpfe auszufechten, das macht einfach Laune. Da man aber noch zwei weitere NPC-Mitstreiter in die Gruppe aufnehmen kann, ist der Gedanke nur logisch, auch zu viert spielen zu können. Das wird mit der 4 Player-Mod von BlazeDragoon jetzt möglich. Nach der Installation muss erst einmal ein neues Spiel begonnen werden; Savegames sind nicht kompatibel.

Nun erstellen zwei Spieler regulär ihre Charaktere und machen sich dann auf, zwei Begleiter in der Welt zu suchen. Sobald diese gefunden sind, können die beiden anderen Spieler die Kontrolle über diese anhand der Charakter-Zuordnung übernehmen. Dann kann das Abenteuer zu viert bestritten werden. Kleiner Wermutstropfen: Dialoge und Streitigkeiten werden in der Mod nur von den beiden Hauptcharakteren ausgetragen.
Info: www.larian.com/forums

MrEsturks Kleidungs-Mods
Die neuen Rüstungen für männliche und weibliche Charaktere durch die Mod Sexy female & male armor sehen schick aus und zeigen viel Haut. Quelle: PC Games Die neuen Rüstungen für männliche und weibliche Charaktere durch die Mod Sexy female & male armor sehen schick aus und zeigen viel Haut. Divinity: Original Sin-Fan MrEsturk ist seit der Veröffentlichung des Divinity Editors fleißig dabei, neue Klamotten für die Helden zu erstellen. MrEsturk hat es bisher geschafft, zwei Mods zu veröffentlichen. Seine Modifikation Robes to Clothes ersetzt die Roben im Spiel durch Stoffrüstungen, die hauteng anliegen, die Figur der Helden betonen und dabei auch noch schick aussehen. Damit wollte er sich aber nicht zufriedengeben und arbeitete an weiterer Kleidung, welche die Männer und Frauen im Spiel sehr aufreizend darstellt.

Seine zweite Mod Sexy female & male armor fügt neue Rüstungen ins Spiel ein. Diese werden dem Namen der Fan-Erweiterung durchaus gerecht. Die knappen Leder- und Kettenrüstungen sowie die Magierrüstung, die kaum noch etwas der Fantasie überlässt, stehen sowohl für die männlichen als auch für die weiblichen Charaktere im Spiel zur Verfügung. Wer auf knapp bekleidete Helden steht, sollte sich diese Mods zulegen.
Info: www.larian.com/forums

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  1. Seite 1 Divinity-Editor: Grundfunktionen, Basis-Terrain
  2. Seite 2 Divinity-Editor: Texturen und Pflanzen, Haus bauen
  3. Seite 3 Divinity-Editor: Objekte platzieren, Lichteffekte
  4. Seite 4 Divinity-Editor: KI, Erste Mods
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