Diablo 4: Lord of Hatred: Im eindrucksvollen Intro macht Blizzard keine halben Sachen
Das spektakulär gerenderte Intro zu Diablo 4: Lords of Hatred gibt euch einen Vorgeschmack auf die düstere Geschichte. Aber Vorsicht: Wer Diablo 4 noch nicht gespielt hat, bekommt hier einen dicken Spoiler serviert!
Bloß keine Spoiler! Wann immer wir eine Testversion erhalten, packen die meisten Hersteller diesen Hinweis dazu, gerne rot umrahmt und mit Ausrufungszeichen geschmückt. Ist ja auch richtig so! Schließlich haben die Entwickler jahrelang an ihrem Werk gefeilt, sich Gedanken gemacht, dramatische Wendungen, Enthüllungen und Überraschungen geplant Das alles sollen die Käufer doch bitte schön selbst erleben. Darum gilt für die Tester: Bloß nix verraten!
Im Test zu Diablo 4: Lord of Hatred (jetzt kaufen 39,99 € ) haben wir uns natürlich eisern daran gehalten. Wäre doch auch zu schade, wenn einige der cooleren Momente vorab durchsickern würden! Schließlich erscheint das Add-on erst nächste Woche, genauer am 28. April 2026. Doch seit das Test-Embargo für Lord of Hatred gefallen ist und das Netz mit ersten Reviews geflutet wird, tut Blizzard vor allem eines: Einen Trailer nach dem nächsten raushauen, die schon einiges aus der Story-Kampagne verraten.
Mittlerweile ist sogar das komplette Intro von Lord of Hatred kostenlos im Netz gelandet. Das spektakulär gerenderte Video ist nicht nur verflucht düster und wahnsinnig schick anzusehen, es enthält auch schon eine faustdicke Überraschung, die einen langen Schatten auf das große Finale wirft.
Darum: Falls ihr Diablo 4 und das erste Add-on Vessel of Hatred noch nicht gespielt habt und ihr euch die Spannung nicht verderben wollt, gibt's von uns an dieser Stelle eine dicke Spoilerwarnung. Ansehen auf eigene Gefahr!
Spoiler hin oder her, das Intro zu Diablo 4: Lord of Hatred ist natürlich absolut sehenswert. Blizzards Cinematic-Team ist schon seit Jahrzehnten für seine Renderkünste bekannt, die Cutscenes aus World of Warcraft, Starcraft 2 oder der Diablo-Serie genießen Kultstatus bei den Fans. Für das schicke Remake Diablo 2: Resurrected wurden alle Videos sogar komplett neu gerendert!
Auch Diablo 4 bildet in dieser Tradition keine Ausnahme. Die düsteren Rendervideos begeistern vor allem mit fantastisch detaillierten Charakteren, lebensechter Mimik und einer Stimmung, so finster, dass Diablo 3 dagegen wie ein Frühlingspaziergang wirkt. Lord of Hatred hat übrigens auch noch ein paar andere, kurze Rendervideos auf Lager, der Großteil der Cutscenes wird aber - wie im Hauptspiel - in Echtzeit mit der Spielgrafik berechnet. Das hat den großen Vorteil, dass eure Spielfigur passgenau in diesen Videos auftauchen kann, was der Geschichte und der Atmosphäre richtig guttut.
Falls ihr euch über Diablo 4: Lord of Hatred informieren wollt, ohne euch dabei nach Strich und Faden zu spoilern, legen wir euch unser Testvideo ans Herz. Darin erfahrt ihr alles, was ihr wissen müsst, ohne euch die Vorfreude zu verderben.
Diablo 4: Lords of Hatred: Was taugt die neue Erweiterung wirklich?
Diablo 4: Lord of Hatred ist das zweite große Add-on für Diablo 4 und knüpft an die Ereignisse aus Vessel of Hatred an. Die kostenpflichtige Erweiterung schlägt mit 40 Euro zu Buche, dafür ist in dem Preis auch gleich Vessel of Hatred enthalten.
Lord of Hatred bringt zwei frische Klassen (Paladin und Hexenmeister), neue Endgame-Mechaniken und die Amazonen-Insel Skovos als frische Spielumgebung. Außerdem kehrt der Horadrimwürfel als beliebtes Handwerksystem zurück und auch die grünen Set-Items lassen sich endlich wieder blicken.
Vor allem aber erwartet euch in Lord of Hatred das große Story-Finale rund um Mephisto, den Herrn des Hasses. Die Geschichte, die in Diablo 4 vor drei Jahren begann, soll hier also ihren vorläufigen Abschluss finden. Blizzard verspricht einen großen Showdown, spannende Bosskämpfe und ein paar faustdicke Überraschungen. In unserem großen Test zu Diablo 4: Lord of Hatred überprüfen wir, ob Blizzard damit zu viel versprochen hat - und ob die Erweiterung ihren Kaufpreis wirklich wert ist.

Geil gemacht. 🤩