Diablo-Interview: Jeff Strain about the rebirth of the PC-RPG
Für das 18seitige Diablo-Dossier in der Erstausgabe von PC GAMES POWER PLAYER hat Redakteur Felix Schütz wochenlang recherchiert und exklusive Interviews geführt. Wie im Heft versprochen, bieten wir als Zusatz-Service die kompletten Gespräche mit den Ex-Blizzard-Designern Bill Roper und Jeff Strain im englischen Original an. PC GAMES POWER PLAYER ist seit 12. Mai überall dort erhältlich, wo es Zeitschriften gibt.
Quelle: PC Games
Jeff Strain is a game programmer and one of the three founders of ArenaNet (Guild Wars). He was previously the lead programmer of Blizzard's MMORPG World of Warcraft. On November 23, 2009, it was announced that Jeff had founded Undead Labs, to create a zombie MMO game for the major consoles.
When you hear the word "Diablo" today you immediately have to think of ... ?
Nothing less than the rebirth of the PC RPG. Everyone thought we were crazy at the time, because the RPG genre was presumed dead. It would be tantamount to betting your company on a traditional adventure game today. When I hear "Diablo" I feel proud that I was part of the team that rescued my favorite genre.
According to Moby Games you were a programmer on the first Diablo. When you were working on that game, could you already anticipate how important it would become, what impact it would have?
I had no idea that it would succeed as well as it did. All I knew is that I was excited to play it personally, and I hoped the gamers of the world would love it as much as I did; and of course they did. The best games always come from passionate teams, and I think my personal enthusiasm for what we were making was a pretty good reflection of the rest of the team.
What "lesson" did we - you as developers and we as gamers - learn from the Diablo games?
Sometimes you have to plug your ears and go your own way. Diablo would never have happened if we had designed for a focus-test group. Everyone thought we were crazy -- the press, publishers, even a good chunk of vocal gamers who couldn't understand why we weren't cranking out another RTS -- but we could see what it could be and we just barreled on. It's always important to listen to your fans, but you also can't be a feather being blown on the wind. It gets harder for companies to continue to innovate when they grow very large, but I still believe that true excellence requires that we push boundaries and challenge assumptions.
Did you already have a chance to play Diablo 3? What do you think about the game and its visual style so far?
Unfortunately I have not yet had the opportunity, but maybe I can trade a few Undead Labs hoodies for a beta key... ;)
In diesem Artikel
- Seite 1 Diablo-Interview: Bill Roper über die Diablo-Formel und ein rundenbasiertes Diablo
- Seite 2 Diablo-Interview: Jeff Strain über die Wiedergeburt des PC-Rollenspiels
- Seite 3 Diablo-Interview: Bill Roper about the Diablo-Formula and the birth of Diablo
- Seite 4 Diablo-Interview: Jeff Strain about the rebirth of the PC-RPG
- Seite 5 Bildergalerie
Bildergalerie
- Seite 1 Diablo-Interview: Bill Roper über die Diablo-Formel und ein rundenbasiertes Diablo
- Seite 2 Diablo-Interview: Jeff Strain über die Wiedergeburt des PC-Rollenspiels
- Seite 3 Diablo-Interview: Bill Roper about the Diablo-Formula and the birth of Diablo
- Seite 4 Diablo-Interview: Jeff Strain about the rebirth of the PC-RPG

oder Fallout überhaupt gespielt? (und ich meine ernsthaft... nicht 15
Minuten probiert und weggelegt). Denn wenn, dann müssten dir doch die wirklich episch, dicken Mauern der Unterschiedlichkeit auffallen, welche Diablo und richtige RPGs trennen.
Es spielt doch dabei keine Rolle, ob sie unterschiedlich waren, natürlich waren sie das. Sogar sehr. Aber vom Grundprinzip her, nämlich des Levelns und der vom Spieler gesteuerten Charentwicklung sind sie nun mal ein Genre: Rollenspiele.
Und ich wage schon zu behaupten, dass es da draußen viele, viele Spieler gab, die erst nach dem ausgiebigen Konsum von Diablo überhaupt erst auf die Idee gekommen sind, sich solche komplexeren Rollenspiele überhaupt mal anzuschaun.
Diablo und Diablo 2 sind ziemlich erfolgreiche Spiele, die den Bekanntheitsgrad des Rollenspiel-Genres gefördert haben. Somit kann man schon davon reden, dass diese Spieleserie eine gewisse Wiedergeburt des Genres eingeleitet hat, weg von der Rundenstrategie, hin zur Action. Massentauglich und profitsteigernd - Spass machen diese Spiele trotzdem. ;)
Also, was mich und ein paar meiner Kumpels angeht, die damals zu der Zeit auch ab und ab mal ein Rollenspiel gespielt haben: da hat Diablo Null Einfluss gehabt... Baldur's Gate hatten wir so oder so mit Freude erwartet und es dann auch ewig gespielt, ganze Nächte damit verbracht - aber mit Diablo hatte das nix zu tun. Das hatten wir vorher schon eher als "Schwertkampfspiel" wahrgenommen denn als Rollenspiel.. Ich hab es sogarerst Jahre später als Budget-Version erstmals gespielt.
Diablo 2 war da schon was anderes, das war - trotz Action-Lastigkeit - ne typische Rollenspiel-Story und auch IMHO viel mehr Rollenspiel als Diablo(1). Das hatte ich mir deswegen dann auch geholt, und nicht zuletzt deswegen auch wieder Bock bekommen, Baldur's Gate mal wieder rauszukramen ;) Und beides zusammen hat dann dafür gesorgt, dass ich auch BG2 zu Weihnachten gewünscht hab (das kam 2-3 Monate nach Diablo2 raus)
Da kämen zuerst noch ganz andere Kanidaten, die sich den Titel abholen dürften.
Nur blöd, dass sich ohne Diablo wohl die allerwenigsten (waren eh schon vergleichsweise wenig) Leute einen feuchten Kerricht für deine "anderen Kandidaten" geschert hätten, hätte es Diablo nicht gegeben, das diesen Leuten diese Art Spiel erst wieder schmackhaft gemacht hat. Insofern ist die Behauptung, Diablo hätte das Rollenspielgenre wiederbelebt, durchaus gerechtfertigt.
Die Kunden dachten also: "Mir gefällt Diablo, deswegen gefällt mir wohl auch Baldurs Gate und Fallout!"
Der Gedankengang kommt dir jetzt nicht ein wenig seltsam vor? :ugly:
Ich meine alleine an der schieren Anzahl der Infinity Engine Spiele dieser Zeit und der darauf folgenden Jahre, zeigt sich doch deutlich wer offenbar eine nicht ganz kleine Kundengruppe für sich gewinnen konnte. Und es ist eine mehr als abenteuerliche Behauptung, dass dieser Erfolg auf dem Interesse basiert welches angeblich ein Spiel geweckt hat, dass nichtmal wirklich im selben Genre liegt.
Ohne dir jetzt was unterstellen zu wollen, aber hast du Baldurs Gate
oder Fallout überhaupt gespielt? (und ich meine ernsthaft... nicht 15
Minuten probiert und weggelegt). Denn wenn, dann müssten dir doch die wirklich episch, dicken Mauern der Unterschiedlichkeit auffallen, welche Diablo und richtige RPGs trennen.
Diablo hat sicher kaum etwas mit der Wiedergeburt des PC Rollenspiels zu tun. Die Wirkung die Diablo - wie einige hier meinen - anscheinend auch für BG entfacht haben soll, gab es nicht. BG war so dermaßen verschieden von Diablo, dass bereits die Zielgruppe sehr unterschiedlich war. Außerdem gab es noch die große Werbung für BG, die Richtung als P & P - Umsetzung und der außerordentliche Umfang von BG. Zudem haben auch die Magazine Ende 1998 nur im Zusammenhang mit BG von der Wiedergeburt gesprochen, nicht etwa bei Fallout oder Diablo.
Diablo II kann sich aber immerhin auf die Fahne schreiben, bestes Action - CRPG des Jahrzehnts zu sein. Diabloartige Action - CRPG fasse ich noch als Subgenre des gesamten CRPG - Genre auf. Die Krone für das das gesamte CRPG für das Jahrzehnt 2000 - 2009 erhält allerdings BG II.