Das Diablo-Dilemma: Woran die Konkurrenz scheitert...
Sacred
Sacred
Auch Sacred gehört zu den besten Action-Rollenspielen für den PC. Im Gegensatz zu Diablo 2 setzt das Spiel von Ascaron auf eine Vielzahl von Nebenquests, die sich allerdings nur wenig voneinander unterscheiden. Damit wäre die Manko-Liste von Sacred auch schon fast abgearbeitet. Lediglich das umständliche Combo-Menü und die nicht immer optimalen Dialoge geben noch Anlass zur Kritik. Die Liste der positiven Aspekte ist da schon deutlich länger: Detaillierte 2D-Grafik, einwandfreie Steuerung, unzählige Gegenstände und eine lebendige Spielwelt, die den Erkundungsdrang in Ihnen weckt. Redakteur Thomas Weiß war in Ausgabe 04/2004 zu Recht begeistert: "Action-Rollenspieler werden Sacred verschlingen, weil es Diablo 2 als Referenz knapp ablöst - jedenfalls im Einzelspielermodus."
Den Mehrspielermodus testeten wir in der darauf folgenden Ausgabe... und vergaben das vernichtende Ergebnis von gerade mal 48 Prozent Spielspaß. Überlastete Internet-Server, das schlechte Balancing und der unausgereifte Kooperativmodus vermiesten den Spielspaß.

wenn man sich das einredet, daß Diablo 2 der Genrekönig sein sollte, bitte sehr.
Es gibt wahrlich Perlen unter den Hack&Slays, die anders sind als Diablo 2 und desshahlb braucht man diese nicht als minderwertig ansehen.
... aber wenn ein Titel künstlich gehypt wird... *lol*
Diese Gegner standen natürlich nicht frei in der Weltgeschichte rum. Man musste schon ein bisschen suchen. Aber sowas tut man in Sacred und Co für gewöhnlich auch, oder?
Ich verstehe deinen Gedanken nicht. Die Action ist da, nur ist der taktische Anspruch nicht so hoch wie bei anderen Spielen. Dir fehlt also eher die Taktik, oder? Dann könnte ich zustimmen. Taktisch ist es nicht. Aber es geht wenigstens gut die Post ab.
Ach, was mir eben einfällt: Man konnte sich in Sacred auch gegen Feuer wappmen, was gegen Drachen zB sehr wichtig war.
Diablo wirkte auf dich erwachsen, auf mich wirkte es unpassend. Brutalität in einem Spiel ist mir einfach zuwider. Besonders, wenn es dieses Spielprinzip hat: Sammeln bis der Arzt kommt.
Ach ja, wem meine Meinung nicht passt, der soll auf meinen Post doch bitte sachlich und gesittet antworten oder ihn einfach ignorieren, anstatt Totschlag-Argumente à la 'Elendiger Fanboy, ich weiß es besser!' abzulassen. :)
Zitat von PC Games: "Hellgate: London wurde gehyped".
Jo, ich weiß auch noch gut von wem. Nämlich unter anderem von PC Games. So wird für mich diese Vorstellung hier zur Farce ^^
Andererseits fand ich Diablo immer unglaublich träge. Was andere süchtig macht, ging mir am Arsch vorbei. Die Story hab ich nie verstanden. Das liegt aber eher daran, dass sie in den ersten Spielstunden so unglaublich belanglos erzählt wird, dass ich hinterher keine Lust mehr hatte, mich mit ihr zu beschäftigen. Worum ging es in Diablo noch gleich?
Da gefiel mir Sacred besser. Die Story fängt gleich motivierend an. Das Spielprinzip mag das gleiche sein, aber irgendwie ging es leichter von der Hand. Liegt evt daran, dass ich wusste, was ich tun soll. In Diablo hab ich mehr gesucht als alles andere.
Aber mein Favorit bleibt nach wie vor der schönste Bildschirmschoner aller Zeiten: Dungeon Siege. Extrem simple Kämpfe, eine coole Story (was ihr alle habt