Das Diablo-Dilemma: Woran die Konkurrenz scheitert...
Dungeon Siege
Quelle: Gas Powered Games
Dungeon Siege
Dungeon Siege ist der beeindruckendste Diablo-2-Konkurrenz-Titel des Jahres 2002. Im Gegensatz zu Sacred ist das Spiel strikt linear, lässt aber aufgrund der riesigen Spielwelt viel Raum für Erkundungstouren. Größter Schwachpunkt ist die recht dünne Story des Abenteuers. Trotzdem: Dungeon Siege macht süchtig, fesselt stundenlang an den Bildschirm und verfügt über einen vergleichsweise sehr interessanten Mehrspielermodus mit einer eigenen Welt, in die der Einzelspieler-Held importiert werden kann.
Der größte Unterschied zu Diablo 2 zeigt sich im Aufwerten des Charakters. Während Sie in Blizzards Rollenspiel nach einem Levelaufstieg neue Punkte individuell auf verschiedene Fähigkeiten vergeben, geschieht das in Dungeon Siege automatisch. Die Entwicklung Ihres Charakters ist also vorgegeben, wodurch der Spielverlauf recht simpel gestrickt ist. Einen komplexen Tech-Tree suchen Sie in Dungeon Siege vergebens.

wenn man sich das einredet, daß Diablo 2 der Genrekönig sein sollte, bitte sehr.
Es gibt wahrlich Perlen unter den Hack&Slays, die anders sind als Diablo 2 und desshahlb braucht man diese nicht als minderwertig ansehen.
... aber wenn ein Titel künstlich gehypt wird... *lol*
Diese Gegner standen natürlich nicht frei in der Weltgeschichte rum. Man musste schon ein bisschen suchen. Aber sowas tut man in Sacred und Co für gewöhnlich auch, oder?
Ich verstehe deinen Gedanken nicht. Die Action ist da, nur ist der taktische Anspruch nicht so hoch wie bei anderen Spielen. Dir fehlt also eher die Taktik, oder? Dann könnte ich zustimmen. Taktisch ist es nicht. Aber es geht wenigstens gut die Post ab.
Ach, was mir eben einfällt: Man konnte sich in Sacred auch gegen Feuer wappmen, was gegen Drachen zB sehr wichtig war.
Diablo wirkte auf dich erwachsen, auf mich wirkte es unpassend. Brutalität in einem Spiel ist mir einfach zuwider. Besonders, wenn es dieses Spielprinzip hat: Sammeln bis der Arzt kommt.
Ach ja, wem meine Meinung nicht passt, der soll auf meinen Post doch bitte sachlich und gesittet antworten oder ihn einfach ignorieren, anstatt Totschlag-Argumente à la 'Elendiger Fanboy, ich weiß es besser!' abzulassen. :)
Zitat von PC Games: "Hellgate: London wurde gehyped".
Jo, ich weiß auch noch gut von wem. Nämlich unter anderem von PC Games. So wird für mich diese Vorstellung hier zur Farce ^^
Andererseits fand ich Diablo immer unglaublich träge. Was andere süchtig macht, ging mir am Arsch vorbei. Die Story hab ich nie verstanden. Das liegt aber eher daran, dass sie in den ersten Spielstunden so unglaublich belanglos erzählt wird, dass ich hinterher keine Lust mehr hatte, mich mit ihr zu beschäftigen. Worum ging es in Diablo noch gleich?
Da gefiel mir Sacred besser. Die Story fängt gleich motivierend an. Das Spielprinzip mag das gleiche sein, aber irgendwie ging es leichter von der Hand. Liegt evt daran, dass ich wusste, was ich tun soll. In Diablo hab ich mehr gesucht als alles andere.
Aber mein Favorit bleibt nach wie vor der schönste Bildschirmschoner aller Zeiten: Dungeon Siege. Extrem simple Kämpfe, eine coole Story (was ihr alle habt