Dead Island 2: Waffen und ganz viel blutiger Zombiematsch
Dead Island 2 lebt und wir durften Probe spielen! Wir verraten euch, was wir am zombieverseuchten Santa-Monica-Pier mit haufenweise Waffen angestellt haben.
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Los Angeles in der Zombie-Apokalypse ist natürlich ein äußerst schwieriges Pflaster, durch das auch der coolste Protagonist nicht so einfach spazieren kann. Überall lauern die Untoten auf Frischfleisch, das sie genüsslich auseinandernehmen oder zu einem der ihren machen können. Deswegen gibt euch Dead Island 2 eine ordentliche Palette an Waffen in die Finger, mit denen ihr die Zombies detailliert auseinandernehmen dürft.
Baukasten Supreme
Wie auch schon im Vorgänger legt euch das Spiel sowohl Nah- als auch Fernkampfwaffen in die Hände. Der Fokus liegt aber eindeutig auf den Prügeln für den Nahkampf, die eine große Auswahl an Möglichkeiten erlauben. Ob ihr nun mit dem Kampfstab, dem Vorschlaghammer oder dem Küchenmesser auf die Zombies losgeht, bleibt euch überlassen. Je nach Waffengattung unterscheiden sich eure Angriffsbewegungen. Die riesige Axt schwingt sich etwas langsamer als das flinke Messer. Trotzdem kamen uns gerade die Bewegungen mit kleineren Waffen noch etwas zu behäbig vor. Hier sollten die Entwickler auf jeden Fall noch in die Feinabstimmung gehen.
Die Vielfalt der Waffen kommt aber nicht nur durch die verschiedenen Formen, sondern auch durch ihre Effekte.
Quelle: Deep Silver
Kommen zu viele Zombies für einen Schraubenschlüssel, könnt ihr auch Schusswaffen zu Hilfe nehmen. Die Munition für diese ist aber begrenzt.
Ebenfalls in Anlehnung an das erste Dead Island dürft ihr auch diesmal eure Waffen nach Belieben an der Werkbank umbauen und mit verschiedenen Statuseffekten belegen. Eure Axt hat euch zu wenig Durchschlagskraft? Dann schraubt einen Brenner daran und verursacht Feuerschaden. Eure Schlagklauen bringen euch etwas zu nah an die Zombies? Dann paralysiert sie mit einer Elektro-Erweiterung. Einzige Voraussetzung ist genügend eingesammeltes Crafting-Material und ein passendes Rezept.
Die verschiedenen Effekte lassen sich auch durch die Umgebung erzeugen. Steht eine Gruppe Untoter in einer Pfütze Öl, dann ist es ratsam, einen Gegenstand mit Feuerschaden zu zücken und die Gegner in Brand zu stecken. Für solche Effekte braucht ihr aber nicht zwingend eine Waffe mit passendem Bonus. Manchmal tun es eben auch ein freiliegendes Kabel und eine Pfütze für ein kleines Britzelfest. Damit die Effekte eintreten, müsst ihr meist mehrmals auf einen Feind eindreschen, bis sich seine Statusanzeige gefüllt hat. Dafür entladen sich aber meist spektakuläre Effektfeuerwerke. So zeigt sich Elektroschaden etwa mit überspringenden Blitzen, der auch Zombies in der Umgebung trifft. Das ist zwar überzeichnet, gibt dem Kampfsystem aber einen sehr befriedigenden Bums.
Quelle: Deep Silver
Die Waffen können verschiedene Statuseffekte haben, wie zum Beispiel diese Elektro-Klinge.
Karten auf den Tisch
Die Waffenauswahl beschränkt sich anders als bei der Konkurrenz Dying Light 2 jedoch nicht nur auf Nahkampfwaffen. Schießeisen gibt es auch einige, doch lassen sich diese nicht großartig anpassen. Sie sind eher dafür gedacht, größere Gruppen schon aus der Ferne zu dezimieren, bis man sie aus der Nähe bearbeiten kann. Unterstützend hinzu kommt das Skillsystem in Dead Island 2. Das basiert auf einem Kartensystem, mit dem ihr verschiedene Fähigkeiten individuell anpassen dürft. So bekommt ihr überwiegend kleinere Vorteile für eure bevorzugte Waffengattung oder andere Statusboni, die aber manchmal auch mit kleineren Nachteilen an anderer Stelle daherkommen. So kann man sich gut auf seine Lieblingsspielweise anpassen.
Man legt sich jedoch auch nicht endgültig auf eine Art und Weise fest. Wer will, kann sogar mitten im Kampf seine Karten neu mischen und die Strategie ändern. Unterteilt werden die verfügbaren Kartenslots in die Gruppierungen Abilities, Survivor, Slayer und das nicht näher beschriebene "Numen". Letzteres hat wohl mit der Zombieinfektion zu tun, die alle Protagonisten plagt. In unserer Demo äußerte die sich in einer voreingestellten Spezialfähigkeit. Haben wir genug auf Zombies eingeprügelt, konnten wir in eine Art Wut-Modus wechseln, in dem wir die Zombies dann mit bloßen Händen um die Ecke bringen. Am Ende ist das Skillsystem aber nur eine Unterstützung für das Kampfsystem.

Heute sieht die Welt für mich als Erwachsener allein geldtechnisch schon ganz anders aus ;)
Und der Markt ist mit MS, PS und Nintendo wirklich übersichtlich geworden. Wenn ich dazu im Vergleich an die 90er denke mit Neo Geo, 3DO, Jaguar, Mega Drive, Super Nintendo etc pp., musste man reich sein, um all die tollen Games zu spielen ?
Aber ja, lieber Exklusivität als ein Monopol und Gleichförmigkeit!
Alles auf einem Gerät oder in einem Abo etc. wäre schön. Wird aber nie passieren.
Und wenn sich irgendjemand einzelne Spiele (Zeit) Exklusiv sichert finde ich das immernoch deutlich besser als wenn große Unternehmen wie MS ein Entwickler nach dem anderen aufkauft.
Valve muss man dennoch zugute halten, das sie eben nicht auf den Exklusivitätsk(r)ampf von Epic eingestiegen sind, egal ob nun 20 Jahre etabliert oder nicht. Na ja, aber ich verstehe deine Argumentation. In einer perfekten Welt gäbe es einfach keine Exklusivdeals mehr. Wohl gemerkt, Deals! Was anderes ist es IMHO, wenn eigenentwickelte Software exklusiv angeboten wird, wie man ja auch bei Valve anhand HL, CS, DOTA etc. sieht - die Titel werden so schnell am PC nicht in einem anderen Store auftauchen ;)
Update: Eben bei Valve selbst entdeckt, in deren offiziellem Booklet zur Vorstellung von Steam, SteamOS und Steam Deck in Asien, auf Seite 8:
We don’t believe
in software that locks itself to being
used only on one device (and we don’t
believe in trying to enforce platform
exclusives) because those aren’t things
that customers ask us for.
Oder ein Final Fantasy als 3rd Party Titel kann man auch nicht oder nicht sofort auf XBox oder PC spielen weil sich Sony eine (Zeit) Exklusivität gesichert hat.
Sowas ist vollkommen normal um sich von der Konkurrenz abzuheben. Und das ist bei Epic doch nichts anderes weil sie in dieses Geschäft einsteigen wollen.
Valve hat das vielleicht (noch) nicht nötig weil Steam seit 20 Jahren etabliert ist. Aber hätten die beiden zur gleichen Zeit angefangen oder der Epic Store wäre eine relevante Größe dann würde Valve doch 100%ig genau das gleiche machen.
Mich interessiert sowas überhaupt nicht.
Ein bisschen Konkurrenz unter den Anbietern kann für den Kunden eigentlich nur von Vorteil sein.
Gerade am PC lege ich viel Wert auf Vielfältigkeit und Optionen - wenn jetzt aber am PC auch jeder wie Epic anfängt Exklusivdeals auszuhandeln, dann wären das ja praktisch digitale "Konsolen". Genau das will ich aber am PC gerade nicht. Stell dir vor du könntest plötzlich Super Mario, Uncharted oder Halo nicht mehr auf der Switch/PS/Xbox kaufen, sondern frühestens ein Jahr nachdem es auf ner anderen Plattform gestartet ist, wenn überhaupt. Deine Spielstatistiken, Achievements etc. sind dann auch Essig, doch auch das ist mir wichtig, wo ich meine Freunde alle auf Steam habe.
Daher: Wenn ich nunmal Steam bevorzuge, dann ist das meine persönliche Sache. Epic versucht hier aber auf maximal unsympathische Weise sich mit Gewalt reinzupressen und das stinkt mir. Im Gegenzug rechne ich es GabeN/Valve/Steam hoch an, das sie diese Kacke nicht mitmachen. Jedenfalls ist mir kein von Valve initierter Exklusivdeal eines Spieles auf Steam bekannt (außer vllt die Valve-eigenen Titel, aber die gibt es immerhin auch für Konsolen :P), auch nach Launch des EGS nicht.