Interview mit Josh Mosqueira
PC Games:
Was für neue Möglichkeiten haben wir in Opposing Fronts, die Umgebung für unsere Taktiken zu benutzen?
Mosqueira: Hier haben wir eine Reihe von neuen Facetten. Als Erstes fallen mir da die Schützengräben der britischen Armee ein. Damit können die Briten sich auch dort einnisten, wo vorher keine Möglichkeit bestand. Der Schutz erstreckt sich auf Artillerie- und Luftbeschuss, die klassische Gegenmaßnahme gegen verschanzte Infanterie. Gegen Schützengräben funktioniert das nicht mehr - hier leisten aber Flammenwerfer ganze Arbeit. Außerdem haben wir ja jetzt Tag-Nacht-Wechsel und Wettereffekte, die das Gameplay bereichern. Besonders, wenn du einmal die Möglichkeiten für dein eigenes Spiel herausgefunden hast. Hier probieren wir gerade noch verschiedene Varianten durch. Genau wie im ersten Company of Heroes führen wir ein Feature aber nicht nur ein, weil es nett aussieht und eine gute Stimmung vermittelt, wir implementieren es als echtes Spielelement.
PC Games: Was ist deine Lieblingseinheit in Company of Heroes?
Mosqueira: Das hängt von der Situation ab ... Das ist ja gerade so toll an Company of Heroes: Der Spielablauf ist dermaßen dynamisch - im Prinzip kann jede Einheit mal mein absoluter Favorit sein. Wenn ich mich wirklich entscheiden muss - da ich selbst mal in der Armee war und in MG-Truppen unterwegs, sind auch die Infanteristen mit Maschinengewehr meine Lieblinge. All die Taktiken, die ich selbst gelernt habe, kann man damit auf dem Schlachtfeld umsetzen. Wenn es aber um Stärke jenseits von Gut und Böse geht - der Churchill-Panzer ist allein vom Aussehen her schon gewaltig, wie ein Mammut. Wenn ich dagegen kämpfen müsste - ich hätte tierische Angst.
