Die Operation Market Garden

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Die Operation Market Garden Am 19. September traf schließlich die zweite Welle der Luftlandungen mit Verspätung ein, doch das nach wie vor schlechte Wetter verhinderte große Luftunterstützung. Die alliierten Soldaten waren zunehmend erschöpft, auch der Munitionsvorrat ging zur Neige. Zu allem Überfluss landete auch ein Großteil des abgeworfenen Nachschubs in den Händen der Wehrmacht, die über den Tag hinweg verschiedene Teilerfolge und -rückschlage erfuhr.

Der strategisch wichtige Punkt jedoch, die Brücke von Arnheim, blieb in den folgenden Tagen nach erbitterten Kämpfen in den Bereichen des Deutschen Reiches. Sowohl Wasserknappheit als auch fehlende Verstärkung machten es den Briten umöglich, effektiv zu kämpfen. Zudem kontrollierten deutsche Truppen mittlerweile alle umliegenden Landezonen.
Immerhin erreichten die Alliierten die effektive Grenzverschiebung bis nach Nimwegen. Auf dem so genannten Hell's Highway, einer wichtigen Zufahrtsstraße bei Eindhoven, zogen sich die Reichtstruppen am 21. September zurück. Dennoch beschloss US-Präsident Eisenhower bei einer am 22. September in Versailles einberufenen Konferenz den Rückzug der Truppen um Arnheim. Auch wenn einigen Truppen am 25. September die Überquerung des Niederrheins gelang - aufgrund des starken Windes und Regens musste die Aktion abgeblasen werden. Tags zuvor hatte der gefürchtete Jagdpanther-Panzer der Deutschen Lieutenant General Horrocks von seinem Korps abgeschnitten. Am 26. und 27. September wurden letztlich 2.000 britische und polnische Soldaten evakuiert.

Militärisches Fazit
Die Operation Market Garden Eisenhower resümierte, die Operation Market Garden sei ein 50-Prozent-Erfolg gewesen, der britische Feldmarschall Bernard Montgomery sprach gar von 90 Prozent. Das niederländische Königshaus bemerkte dazu nur kurz, weitere Erfolge dieser Art könne sich das Land wohl nicht erlauben. Tatsächlich litt besonders die niederländische Zivilbevölkerung stark an den Folgen von Market Garden, denn die Deutschen schränkten im folgenden Winter die Versorsungsfahrten stark ein - fast 20.000 Zivilisten kamen um.

Die gescheiterte Operation verzögerte den Verlauf des Weltkriegs an der Westfront gewaltig. Die deutschen Truppen waren bei weitem nicht so geschwächt, wie es die Alliierten nach dem D-Day vermutet hatten. Bis zum November wurde unter kanadischer Führung Antwerpen als Ausgangspunkt für eine erneute Überquerung des Rheins im Frühjahr 1945 erobert. Allerdings ergab sich durch die alliierte Schwachstelle auch der Raum für die deutsche Ardennenoffensive.

Verwendung in Company of Heroes: Opposing Fronts
Die Operation Market Garden Nicht nur in Filmen (etwa der legendäre Streifen "Die Brücke von Arnheim” oder etliche Episoden von "Band of Brothers”), auch in Company of Heroes: Opposing Fronts wird die Operation Market Garden verwertet. Tatsächlich geben Ihnen die Gefechte am Niederrhein die erste Gelegenheit, in einem Company of Heroes-Spiel auf Wehrmacht-Seite zu agieren. Die genauen Finessen der "Panzer Elite" genannten deutschen Seite enthüllen wir in einer späteren Folge unserer Opposing Fronts-Themenwoche - wie aber werden die eigentlichen Eigenarten dieser Weltkriegsepisode umgesetzt?
Wie Sie den Schilderungen entnommen haben, spielte das Wetter während der gesamten zehn Tage eine immense Rolle. Das, was Josh Masqueira, Game Designer bei Relic Entertainment, das "compelling cinematic experience" (den Spieler einziehendes, cineastisches Erlebnis) und die "immersive environment" (packende, atmosphärisch dichte Umgebung) nennt, lässt sich so auch mit den technischen Neuerungen der Essence-Engine umsetzen.

So werden die Missionen bei wechselnden Wetter- und Tagesbedingungen stattfinden: helllichter Tag, Dämmerung, Nacht, eitel Sonnenschein, Regen, ein furchtbares Gewitter mit beeindruckend zuckenden Blitzen - Opposing Fronts inszeniert die Operation glaubwürdiger als je zuvor. Auch bei der Wahl der Schauplätze bleibt Relic Entertainment dicht am Original: Sowohl ein infanterielastiger Kampf in Städten - besonders Arnheim - als auch massive Panzer-Schlachten (mit dem gefürchteten Jagdpanther auf deutscher Seite) in enorm detailliert modellierten Wäldern werden mit von der Partie sein.

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