Angespielt
Mosqueira errichtet mit den Briten einen Stützpunkt. "Es ist bei den Briten wichtiger, einzelne strategische Punkte abzusichern, sie sind eine defensive Spielpartei." Folglich baut er, eine Spezialität der Inselkrieger, einen Schützengraben gegen die anrückenden Deutschen. "Das ist mit die beste Verteidigung, die du für deine Infanterie überhaupt errichten kannst", erklärt Mosqueira. Auch sonst ist die britische Infanterie speziell: Auf neutralem Territorium laufen die Soldaten langsamer, geben aber unter Beschuss mehr Fersengeld als andere Soldaten.
Herzstück der Truppe sind Offiziere, in deren Radius die Kompanie deutlich effektiver kämpft. Mit zunehmender Kampferfahrung erhalten auch lediglich die maßgebenden Offiziere Veteranenstatus und nicht die gesamte kämpfende Truppe. Der Spieler richtet damit sein Vorgehen an den Elite-Soldaten aus, die den Royal Officers nachempfunden sind.
Die Panzer der Wehrmacht rücken an, wie ein unheilvolles Grollen aus dem Surround-System verrät. Selbst im Schützengraben - die nur hinter einer Mauer postierten Schützen sind schon lange erledigt - sieht es da für die Truppen schlecht aus. Allerdings verteilen die Fahrzeuge der Wehrmacht zwar einigen Schaden, halten aber selbst kaum Gegenwehr aus.
Wie gut, dass in diesem Moment Artillerie-Unterstützung eintrifft. Der M7 Priest, ebenfalls eine Spezialität des Vereinigten Königreichs, gibt Mosqueira die Gelegenheit, die verschiedenen Spezialaktionen der Artillerie zu erläutern. So nimmt ein Geschütz pauschal ein ganzes Gebiet in sein Visier ein zweites sichert einen Bewegungspfad ab und ein drittes wird zum Gegenfeuer abkommandiert. Mosqueira feixt: "Okay, lasst uns was in die Luft jagen!" Und er hat Recht: die Briten zerlegen die deutsche Kolonne.
