Auf in die neue Welt! Der PC Games-Test zu Civilization 4: Colonization
Vierzehn Jahre sind eine lange Zeit im Spielegeschäft. Da verblassen der Entwicklerruhm, die Erinnerung und manchmal sogar die Hoffnung. Zumindest Letztere haben die Fans des Strategie-Klassikers Colonization in all den Jahren nicht fahren lassen. Das Warten hat sich gelohnt!
Zusätzliche Boni bekommen Sie durch den sogenannten Kontinentalkongress. Je erfolgreicher Ihre Kolonialpolitik ist, desto mehr weise Männer schließen sich diesem Gremium an und bringen ihre Talente in die Regierungsgeschäfte ein. Ungemein motivierend!
Der holländische König meldet Ansprüche an. Die europäischen Oberhäupter sind herrlich schnöselig geraten. Kurz regen wir uns darüber auf, dann spornt der Gedanke an Unabhängigkeit vom unverschämten Souverän nur umso mehr an. Ein geschickter Spiel-Kniff!
Hängt man zu Beginn des Spiels noch am Rockzipfel der Großmacht, ist das eigentliche Ziel des Spiels die Unabhängigkeit vom Heimatland. Deshalb schüren Sie im Volk das Bedürfnis nach Freiheit, wozu Beamte im Rathaus genauso beitragen wie eigenständige Zeitungen. Nach und nach füllt sich dadurch die entsprechende Leiste. Als Spieler sehnen Sie die 50 Prozent-Marke herbei, die es Ihnen freistellt, die Revolution auszurufen. Für Ihren frisch gebackenen Staat legen Sie dann fest, ob dort Meinungsfreiheit herrscht, Wahlrecht oder Monarchie die Politik bestimmen und Sklaverei und Waffenbesitz erlaubt sind.
Die eigentliche Feuertaufe steht dann aber erst noch bevor. Denn seine köngliche Hoheit ist meist wenig begeistert über die aufmüpfigen Neu-Amerikaner und sendet Ihnen sofort ein Expeditions-Korps über den Atlantik, das die Revolution im Keim ersticken soll. Wer bis zu diesem Zeitpunkt kein funktionierendes Militär auf die Beine gestellt hat, kann sein Sternenbanner gleich wieder einrollen. Zum Glück weist das Berater-Menü für Revolutionsfragen jederzeit auf die Stärke des Expeditions-Korps hin. So fällt es leichter, die Erfolgschancen abzuschätzen.

Aber kann es sein das es vom Schwierigkeitsgrad wesentlich schwerer als Civ 4 ist?
Hab selbst auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe Probleme am Ende gegen das Heimatland anzukommen.
Aber kann es sein das es vom Schwierigkeitsgrad wesentlich schwerer als Civ 4 ist?
Hab selbst auf der leichtesten Schwierigkeitsstufe Probleme am Ende gegen das Heimatland anzukommen.
Das Spiel ist also nach xy-Runden zwingend vorbei?
Irgendwie bin ich etwas skeptisch ob das für mich grundsätzlich genug hergibt... und die Megaleiste nervt mich schon jetzt. Jaja, man kann sie ausblenden, Info gelesen, verarbeitet und vestanden. Befehle geben, ausblenden, einblenden, Befehle geben, ausblenden... hört sich für mich nicht wirklich praktisch an?
Naja... andererseits habe ich 30€ schon wesentlich dümmer investiert.
Die Leiste hat mich dabei am wenigsten gestört.
Sehr viel schwerwiegender fand ich, dass ich keine Leute mehr in die Stadt setzen konnte, wenn der Nahrungsmittelverbrauch höher war, als die Produktion. Wenn da ein Nahrungsberg von 260 Einheiten liegt, sollte das über längere Zeit (etliche Runden) kein Problem sein. Aber nein, ich muss erst soviele Leute anderswo aus der Stadt rausnehmen oder in die Nahrungsproduktion stecken, bis die Bilanz positiv ist, ehe ich jemanden ins Sägewerk setzen kann. Danach lassen sich unlogischerweise auch Leute, die schon in der Stadt arbeiten, von Nahrungs- auf bspw. Holzproduktion umstellen. Logisch ist das nicht. Aber mordsumständlich.
Eine andere Änderung ist, dass man die Leute ohne Bewegungspunkte nich tin der Stadt verteilen kann, was keinen Sinn macht. Da war die alte Regelung besser.
Eine Kleinigkeiten dieser Art habe ich noch gefunden, ..... aber sonst, ... sonst stellte sich durchaus das alte Feeling wieder ein, wenn ich auch das Gefühl habe, dass das Spiel ein wenig schwerer geworden ist. Es macht Spaß und zieht einen von Runde zu Runde. Aufhören fällt furchtbar schwer.
Von daher kann ich mich der Besprechung von PCGames mal anschliessen, dass Firaxis da alles richtig gemacht hat, jedenfalls fast.
Zur Zeit bin ich dabei, noch ein paar der kleinen Detailänderungen, die es gibt herauszufinden.
Den Malus für Siedlungen mit Königstreuen gibt es z.B. nicht mehr, dafür einen stärkeren Bonus für den Unabhängigenanteil. Das macht es eigentlich einfacher, aber auf jeden Fall schafft's momentan mehr Anreiz, als einen Malus loszuwerden.
Um auf Deine Frage zurückzukommen: Es gibt noch den Zeitmodus (also bestimmte Spieldauer, wer am weitesten kommt, hat gewonnen. Sinnvoll im Mehrspielermodus für Kurzrunden), den Freiheitsmodus (Unabhängigkeit gegen England erklären), der ja die feste Rundenzahl mit sich bringt (wegen des geschichtlichen Rahmens), sowie den Europamodus. Hier müssen alle europäischen Konkurrenten besiegt werden (so weit ich das kapiert habe, gibt es dabei keine Rundenbegrenzung).
So in der Kombination solltest Du daher genügend Spielspaß haben, zumal runde 30 EUR ja auch ein sehr vernünftiger Preis sind.
Das Spiel ist also nach xy-Runden zwingend vorbei?
Irgendwie bin ich etwas skeptisch ob das für mich grundsätzlich genug hergibt... und die Megaleiste nervt mich schon jetzt. Jaja, man kann sie ausblenden, Info gelesen, verarbeitet und vestanden. Befehle geben, ausblenden, einblenden, Befehle geben, ausblenden... hört sich für mich nicht wirklich praktisch an?
Naja... andererseits habe ich 30€ schon wesentlich dümmer investiert.
Nehme an, da Du keine 15 mehr bist, hast Du die Geduld, noch zwei Tage zu warten, oderr?! ;-)
Das Spiel ist also nach xy-Runden zwingend vorbei?
Irgendwie bin ich etwas skeptisch ob das für mich grundsätzlich genug hergibt... und die Megaleiste nervt mich schon jetzt. Jaja, man kann sie ausblenden, Info gelesen, verarbeitet und vestanden. Befehle geben, ausblenden, einblenden, Befehle geben, ausblenden... hört sich für mich nicht wirklich praktisch an?
Naja... andererseits habe ich 30€ schon wesentlich dümmer investiert.