CPU-Kühler und Lüftung: Tipps zum CPU-Kühler-Kauf
Das warme Pfingstwochenende bringt sicher auch den ein oder anderen PC ins Schwitzen - wir bieten Tipps zur Kühlung eures PCs sowie eine Marktübersicht mit 72 CPU-Kühlern
CPU-Kühler: Tipps zum Kauf
Vor der Marktübersicht wollen wir kurz auf zwei Themen, die bei der Wahl des CPU-Kühlers helfen: Bauart und Lüfter-Anschluss. Zunächst kommen wir zur Bauart, bei denen man zwei Hauptformen nennen kann: Tower und Top-Blow. Bei Tower-Kühlern sitzen die Kühlkörper turmartig
Quelle: PCGH
be Quiet! Dark Rock 3 Pro
auf der CPU und befindet sich mitten im zuvor beschriebenen Gehäuse-Luftstrom. Die Luft strömt dabei durch die Lamellen des Kühlers. Ein oder teilweise auch zwei oder drei am Kühler befestigte Lüfter unterstützen diesen Luftstrom, um die aufgewärmte Luft vom Kühler weg zur Gehäuserückseite zu befördern und frische Luft aus dem Luftstrom hereinzuholen. Ein Nachteil von Tower-Kühlern kann sein, dass vor allem die besonders guten Kühler recht groß sind - die RAM-Slots können teilweise überlappt werden, so dass man bei Nutzung von Arbeitsspeicher mit hochragenden RAM-Kühlkörpern Probleme bekommen kann. Zudem sind Tower-Kühler tendenziell auch recht hoch, was bedeutet: sie ragen sehr nah an das Seitenteil des PC-Gehäuses heran. Hier muss man beim Kauf also aufpassen, wie viel Platz in der Breite eurer Gehäuse bietet. Für schmale PC-Gehäuse oder auch kompakte Mini-ITX-Gehäuse eignen sich daher vor allem Top-Blow-Kühler. Diese sind in der Regel eher flach, der Lüfter bläst die Luft nach unten auf die CPU. Die Frischluft saugt er von oben an, er bedient sich dabei also an dem bereits erwähnten Gehäuse-Luftstrom.
Die warme Luft des Kühlers wird somit also nicht zielgerichtet weggeblasen - daher ist die Tower-Bauart die, die ihr bevorzugen solltet. Natürlich
Quelle: Coolermaster
Cooler Master V8 GTS auf Mainboard montiert
gibt es auch sehr gute Top-Blow-Kühler, die besser kühlen als einige eher schwache Tower-Kühler. Doch wenn euer Gehäuse nicht zu eng ist, dann schaut euch eher unter den Tower-Kühlern um. Nun noch zum zweiten Thema: die Art des Lüfter-Anschlusses. Die Lüfter von CPU-Kühlern besitzen - so wie auch Gehäuselüfter - Anschlussstecker mit drei oder vier Pins. Viele der CPU-Lüfter sind übrigens auch ganz normale Gehäuselüfter mit Rahmenbreiten von 80 bis 140 Millimetern. Moderne Mainboards bieten für den CPU-Lüfter meistens einen 4-Pin-Anschluss. Dort könnt ihr aber auch Lüfter mit 3-Pin-Anschluss betreiben. Der Unterschied: 4-Pin ist für PWM-Lüfter gedacht. Bei PWM bekommt der Lüfter nicht ständig eine bestimmte Strom-Spannung, damit er sich schneller oder langsamer dreht, sondern er bekommt kurze Stromimpulse. Dies soll für einen etwas leiseren Betrieb sorgen. Schließt ihr einen Lüfter mit 3-Pin-Stecker an, dann läuft dieser einfach mit einer konstanten Spannung. Problematisch ist dies nicht. Da die meisten CPU-Kühler ohnehin einen Lüfter mit einem solchen 4-Pin-Stecker nutzen, solltet ihr am besten auch zu einem solchen Kühler greifen.
In diesem Artikel
- Seite 1 CPU-Kühler und Lüftung: PC-Hardware kühlen
- Seite 2 CPU-Kühler und Lüftung: Temperaturen messen und deuten
- Seite 3 CPU-Kühler und Lüftung: Kühlkörper
- Seite 4 CPU-Kühler und Lüftung: Tipps zum CPU-Kühler-Kauf
- Seite 5 CPU-Kühler und Lüftung: Marktübersicht mit 72 CPU-Kühlern (22 Top-Blow-Kühler)
- Seite 6 CPU-Kühler und Lüftung: Marktübersicht 50 Tower-Kühler
- Seite 7 Bildergalerie
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