Blades of Fire ist im Test so viel mehr als ein Dark Souls-Klon - aber ist es auch gut?
Märchenhafte Fantasy-Action mit Waffenfokus: Blades of Fire erweist sich im Test als überraschend gut und ist dank vieler eigener Ideen alles andere als ein weiterer Souls-Klon.
Ihr müsst sie euch also zurückholen, um den Schnellzugriffs-Slot wieder freizugeben. Anders als bei den Seelen in Dark Souls verschwinden die Waffen nicht, wenn ihr vor dem Einsammeln erneut sterbt. Sie bleiben also dauerhaft in der Welt, bis ihr sie euch zurückgeholt habt.
Weit weniger gnadenlos als viele der Spiele von From Software ist Blades of Fire auch in Bezug auf die Anpassbarkeit. Der Schwierigkeitsgrad in den einzelnen Teilen der nahtlos verbundenen Open World ist selbst auf der höchsten Stufe "Stahl" an sich gut machbar.
Hier könnt ihr aber komplett frei zwischen drei Stufen wählen und sogar jederzeit zwischen ihnen wechseln. Diese Möglichkeit haben wir im Test später auch genutzt.
Denn einzelne der großen Bosse fanden wir im Vergleich zu den normalen Kämpfen dann doch etwas zu tough. Wir haben deshalb nach etwa zwölf Stunden tatsächlich auf die mittlere Stufe reduziert, die für die meisten eine angemessene Herausforderung darstellen dürfte.
Tolle Atmosphäre mit Spätzünder-Story
Mit der Zeit entwickelt das Spiel eine immer intensivere Atmosphäre. Aran, sein junger Begleiter und Chronist Adso sowie die seltsame alte Gilda sind uns im Laufe der Geschichte sogar ein bisschen ans Herz gewachsen. Das gilt auch für ein kleines Skelettmädchen, das uns hilft und dem wir umgekehrt selbst beistehen und es auf unseren Schultern durch die Welt tragen.
Das hat auch seine emotionale Seite. Von der Story selbst solltet ihr euch aber nicht zu viel erhoffen. Zwar werden später viele anfangs offene Fragen geklärt und ein gewisser Tiefgang erreicht. Nach dem kurzen "Puff, du bist jetzt im Abenteuer, hier der Hammer, töte die Königin"-Einstieg kann sich das Spiel erzählerisch aber nicht ganz rehabilitieren.
Quelle: Medienagentur plassma
In die Spielwelt haben wir uns aber durchaus verliebt. Gerade das stark verschachtelte Design mit zahlreichen freischaltbaren Abkürzungen macht Spaß. Wir haben versucht, möglichst jedes Geheimnis zu finden, statt einfach schnell in der Geschichte voranzukommen.
Das spricht definitiv für Blades of Fire. Der Vollständigkeit halber müssen wir jedoch auch erwähnen, dass dies zum Teil der eher gering ausgeprägten Spielerführung geschuldet ist.
So sind wir nämlich mehr als einmal länger ziellos durch die Gegend gelaufen, weil wir eine Leiter, einen Wegzweig oder auch ein Loch im Boden übersehen haben, durch das wir uns hindurchfallen lassen mussten, um weiterzukommen. Begleiter Adso gibt auf Knopfdruck zwar Tipps. Diese sind allerdings nicht immer hilfreich, insbesondere wenn es um die Wegfindung geht.
Auch die Grafik, für die der spanische Entwickler mit der Mercury Engine 6 seinen eigenen Motor benutzt, gefällt uns ziemlich gut. Technisch kann die PS5-Fassung vielleicht nicht in jeder Hinsicht überzeugen oder mit Exklusivtiteln wie God of War Ragnarök mithalten.
Stilistisch ist sie dennoch über weite Strecken sehr überzeugend. Das gilt für das Umgebungs-, Charakter- und Monsterdesign bis hin zu den Animationen. Meckern können wir da nicht, zumal die Grafik auf der PlayStation 5 rein technisch betrachtet deutlich über dem Niveau eines Elden Ring liegt.
Blades of Fire ist ab dem 22. Mai 2025 erhältlich, und zwar neben der von uns getesteten Version für die PlayStation 5 auch noch für Xbox Series X/S sowie natürlich für den PC (via Epic Games Store). Eine Umsetzung für die Nintendo Switch oder die Nintendo Switch 2 ist bisher nicht angekündigt. Transparenzhinweis: Die Testversion des Spiels wurde vom Publisher zur Verfügung gestellt.

Und ja, natürlich darf und kann man sich auf Grundlage der Demo eine Meinung bilden und selbstverständlich auch kundtun. Ist ja die Dummheit der Entwickler, den schwächsten Teil des Spiels öffentlicht zugänglich zu machen bzw. keinen besseren Einstieg hinbekommen zu haben. Dein Eingangskommentar liest sich dennoch mehr nach "ich weiß es besser" als nach "ich sehe da anders, weil..."
Belassen wirs dabei.
Und das war mein Eindruck davon und dabei bleibe ich. Auch rein technisch ist es für mich nicht auf einem Niveau mit Elden Ring, was auch schon über 3 Jahre alt ist.
Ich denke nämlich schon, dass man aus einer Demo etwas ableiten kann, wozu gibt es die denn sonst, wenn man daraus nichts entnehmen soll?
Und ja, natürlich darf und kann man sich auf Grundlage der Demo eine Meinung bilden und selbstverständlich auch kundtun. Ist ja die Dummheit der Entwickler, den schwächsten Teil des Spiels öffentlicht zugänglich zu machen bzw. keinen besseren Einstieg hinbekommen zu haben. Dein Eingangskommentar liest sich dennoch mehr nach "ich weiß es besser" als nach "ich sehe da anders, weil..."
Und das war mein Eindruck davon und dabei bleibe ich. Auch rein technisch ist es für mich nicht auf einem Niveau mit Elden Ring, was auch schon über 3 Jahre alt ist.
Ich denke nämlich schon, dass man aus einer Demo etwas ableiten kann, wozu gibt es die denn sonst, wenn man daraus nichts entnehmen soll?
Grafisch deutlich über Elden Ring.
Schon mal was von Art-Design gehört? Davon hat Blades of Fire so gut wie nichts, so generisch, wie es nur geht, zumindest in der Demo.
Optik:
Nett, zweckmäßig, nix besonderes.
Sound:
Plätschert vor sich hin, nervt aber auch nicht.
Animationen:
Die PS3 und die XBox 360 haben angerufen und wollen ihre Charaktermodelle und Animationen zurückhaben.
Gameplay:
Steif und clunky, die Gegnerplatzierung ist eine Frechheit und das Weltendesign passt nicht dazu.
Das schmieden neuer Waffen ist völlig unnötig verkompliziert, der Schmiedevorgang selbst eine Zumutung, die keiner braucht.
Stirbt man, verliert man die zuletzt ausgerüstete, selbst hergestellte Waffe (die ja meist die beste im Inventar ist) am Ort des Ablebens. Man spawnt am letzten Speicherpunkt und muss teils einen langen Weg gehen, um die Waffe wiederzuerlangen. (zu wenige Speicherpunkte)
Dazwischen 3 Türsteher…ohne die beste Waffe…viel Spaß.
Dabei ist das Kampfsystem an sich gar nicht mal so schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut.
Da geht nicht viel zusammen bei dem Spiel, vor allem aber passen etliche Spielmechaniken absolut nicht zum Design des Spieles.
60 Euro für sowas? Keine Chance.
8/10 ? Kann ich nicht nachvollziehen.
Größter Witz im Test:
Grafisch deutlich über Elden Ring.
Schon mal was von Art-Design gehört? Davon hat Blades of Fire so gut wie nichts, so generisch, wie es nur geht, zumindest in der Demo.