Blades of Fire ist im Test so viel mehr als ein Dark Souls-Klon - aber ist es auch gut?

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Test Benjamin Braun - Autor Benedikt Plass-Fleßenkämper - Autor Lukas Schmid - Autor Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Blades of Fire ist im Test so viel mehr als ein Dark Souls-Klon - aber ist es auch gut?
Quelle: 505 Games

Märchenhafte Fantasy-Action mit Waffenfokus: Blades of Fire erweist sich im Test als überraschend gut und ist dank vieler eigener Ideen alles andere als ein weiterer Souls-Klon.

Ihr müsst sie euch also zurückholen, um den Schnellzugriffs-Slot wieder freizugeben. Anders als bei den Seelen in Dark Souls verschwinden die Waffen nicht, wenn ihr vor dem Einsammeln erneut sterbt. Sie bleiben also dauerhaft in der Welt, bis ihr sie euch zurückgeholt habt.

Weit weniger gnadenlos als viele der Spiele von From Software ist Blades of Fire auch in Bezug auf die Anpassbarkeit. Der Schwierigkeitsgrad in den einzelnen Teilen der nahtlos verbundenen Open World ist selbst auf der höchsten Stufe "Stahl" an sich gut machbar.

Hier könnt ihr aber komplett frei zwischen drei Stufen wählen und sogar jederzeit zwischen ihnen wechseln. Diese Möglichkeit haben wir im Test später auch genutzt.

Denn einzelne der großen Bosse fanden wir im Vergleich zu den normalen Kämpfen dann doch etwas zu tough. Wir haben deshalb nach etwa zwölf Stunden tatsächlich auf die mittlere Stufe reduziert, die für die meisten eine angemessene Herausforderung darstellen dürfte.

Tolle Atmosphäre mit Spätzünder-Story

Mit der Zeit entwickelt das Spiel eine immer intensivere Atmosphäre. Aran, sein junger Begleiter und Chronist Adso sowie die seltsame alte Gilda sind uns im Laufe der Geschichte sogar ein bisschen ans Herz gewachsen. Das gilt auch für ein kleines Skelettmädchen, das uns hilft und dem wir umgekehrt selbst beistehen und es auf unseren Schultern durch die Welt tragen.

Das hat auch seine emotionale Seite. Von der Story selbst solltet ihr euch aber nicht zu viel erhoffen. Zwar werden später viele anfangs offene Fragen geklärt und ein gewisser Tiefgang erreicht. Nach dem kurzen "Puff, du bist jetzt im Abenteuer, hier der Hammer, töte die Königin"-Einstieg kann sich das Spiel erzählerisch aber nicht ganz rehabilitieren.

Angriffsanimation Quelle: Medienagentur plassma In die Spielwelt haben wir uns aber durchaus verliebt. Gerade das stark verschachtelte Design mit zahlreichen freischaltbaren Abkürzungen macht Spaß. Wir haben versucht, möglichst jedes Geheimnis zu finden, statt einfach schnell in der Geschichte voranzukommen.

Das spricht definitiv für Blades of Fire. Der Vollständigkeit halber müssen wir jedoch auch erwähnen, dass dies zum Teil der eher gering ausgeprägten Spielerführung geschuldet ist.

So sind wir nämlich mehr als einmal länger ziellos durch die Gegend gelaufen, weil wir eine Leiter, einen Wegzweig oder auch ein Loch im Boden übersehen haben, durch das wir uns hindurchfallen lassen mussten, um weiterzukommen. Begleiter Adso gibt auf Knopfdruck zwar Tipps. Diese sind allerdings nicht immer hilfreich, insbesondere wenn es um die Wegfindung geht.

Auch die Grafik, für die der spanische Entwickler mit der Mercury Engine 6 seinen eigenen Motor benutzt, gefällt uns ziemlich gut. Technisch kann die PS5-Fassung vielleicht nicht in jeder Hinsicht überzeugen oder mit Exklusivtiteln wie God of War Ragnarök mithalten.

Stilistisch ist sie dennoch über weite Strecken sehr überzeugend. Das gilt für das Umgebungs-, Charakter- und Monsterdesign bis hin zu den Animationen. Meckern können wir da nicht, zumal die Grafik auf der PlayStation 5 rein technisch betrachtet deutlich über dem Niveau eines Elden Ring liegt.

Wertung zu Blades of Fire (PS5)

Wertung:

8.0 /10
Fazit

Erfreulich gutes Action-Adventure mit spaßigem Kampfsystem, schicker Grafik und verlockendem Weltdesign. Die Atmosphäre stimmt, doch erzählerisch kommt das Abenteuer nur schwer in Fahrt.

Blades of Fire ist ab dem 22. Mai 2025 erhältlich, und zwar neben der von uns getesteten Version für die PlayStation 5 auch noch für Xbox Series X/S sowie natürlich für den PC (via Epic Games Store). Eine Umsetzung für die Nintendo Switch oder die Nintendo Switch 2 ist bisher nicht angekündigt. Transparenzhinweis: Die Testversion des Spiels wurde vom Publisher zur Verfügung gestellt.

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    • Kommentare (5)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Gast1754039402 Mitglied
        Zitat von Grappa11
        From Software hat auch ein anderes Budget und anderen Support von den Plattform-Herstellern. Das darf und muss man bis zu einem gewissen Grad auch berücksichtigen, selbst wenn das Spiel schon etwas älter ist und auch noch für die Last-Gen-Konsolen veröffentlicht wurde.

        Und ja, natürlich darf und kann man sich auf Grundlage der Demo eine Meinung bilden und selbstverständlich auch kundtun. Ist ja die Dummheit der Entwickler, den schwächsten Teil des Spiels öffentlicht zugänglich zu machen bzw. keinen besseren Einstieg hinbekommen zu haben. Dein Eingangskommentar liest sich dennoch mehr nach "ich weiß es besser" als nach "ich sehe da anders, weil..."
        Klingt bei dir grad nicht viel anders.
        Belassen wirs dabei.
      • Von Gast1754039402 Mitglied
        Zitat von Grappa11
        From Software hat auch ein anderes Budget und anderen Support von den Plattform-Herstellern. Das darf und muss man bis zu einem gewissen Grad auch berücksichtigen, selbst wenn das Spiel schon etwas älter ist und auch noch für die Last-Gen-Konsolen veröffentlicht wurde.

        Und ja, natürlich darf und kann man sich auf Grundlage der Demo eine Meinung bilden und selbstverständlich auch kundtun. Ist ja die Dummheit der Entwickler, den schwächsten Teil des Spiels öffentlicht zugänglich zu machen bzw. keinen besseren Einstieg hinbekommen zu haben. Dein Eingangskommentar liest sich dennoch mehr nach "ich weiß es besser" als nach "ich sehe da anders, weil..."
        Klingt bei dir grad nicht viel anders.
        Belassen wirs dabei.
      • Von Grappa11 Hobby-Spieler/in
        Zitat von LaserFocus
        Das hab ich doch auch so geschrieben. Nach der Demo.
        Und das war mein Eindruck davon und dabei bleibe ich. Auch rein technisch ist es für mich nicht auf einem Niveau mit Elden Ring, was auch schon über 3 Jahre alt ist.
        Ich denke nämlich schon, dass man aus einer Demo etwas ableiten kann, wozu gibt es die denn sonst, wenn man daraus nichts entnehmen soll?
        From Software hat auch ein anderes Budget und anderen Support von den Plattform-Herstellern. Das darf und muss man bis zu einem gewissen Grad auch berücksichtigen, selbst wenn das Spiel schon etwas älter ist und auch noch für die Last-Gen-Konsolen veröffentlicht wurde.

        Und ja, natürlich darf und kann man sich auf Grundlage der Demo eine Meinung bilden und selbstverständlich auch kundtun. Ist ja die Dummheit der Entwickler, den schwächsten Teil des Spiels öffentlicht zugänglich zu machen bzw. keinen besseren Einstieg hinbekommen zu haben. Dein Eingangskommentar liest sich dennoch mehr nach "ich weiß es besser" als nach "ich sehe da anders, weil..."
      • Von Gast1754039402 Mitglied
        Zitat von Grappa11
        Da steht "rein technisch betrachtet." Aber generell immer wieder schön, wie jemand anhand einer Demo ein ganzes Spiel besser bewerten können will als jemand, der erheblich mehr Zeit darin verbracht hat. Wer besonders weite Wege vom letzten Amboss hat, hat indes vielleicht auch nur den ein oder anderen übersehen. Natürlich ist so manches Ansichtssache. Aber wenn man etwas anders wahrnimmt, geht das sicherlich auch in einem freundlicheren Ton, der nicht nach "ich weiß alles besser" klingt, nachdem man nur die Demo kennt.
        Das hab ich doch auch so geschrieben. Nach der Demo.
        Und das war mein Eindruck davon und dabei bleibe ich. Auch rein technisch ist es für mich nicht auf einem Niveau mit Elden Ring, was auch schon über 3 Jahre alt ist.
        Ich denke nämlich schon, dass man aus einer Demo etwas ableiten kann, wozu gibt es die denn sonst, wenn man daraus nichts entnehmen soll?
      • Von Grappa11 Hobby-Spieler/in
        Zitat von LaserFocus
        Größter Witz im Test:
        Grafisch deutlich über Elden Ring.
        Schon mal was von Art-Design gehört? Davon hat Blades of Fire so gut wie nichts, so generisch, wie es nur geht, zumindest in der Demo.
        Da steht "rein technisch betrachtet." Aber generell immer wieder schön, wie jemand anhand einer Demo ein ganzes Spiel besser bewerten können will als jemand, der erheblich mehr Zeit darin verbracht hat. Wer besonders weite Wege vom letzten Amboss hat, hat indes vielleicht auch nur den ein oder anderen übersehen. Natürlich ist so manches Ansichtssache. Aber wenn man etwas anders wahrnimmt, geht das sicherlich auch in einem freundlicheren Ton, der nicht nach "ich weiß alles besser" klingt, nachdem man nur die Demo kennt.
      • Von Gast1754039402 Mitglied
        So, hab die Demo nun zu Ende gespielt und muss sagen, vielleicht hätte man ohne Demo mehr Exemplare verkaufen können.
        Optik:
        Nett, zweckmäßig, nix besonderes.
        Sound:
        Plätschert vor sich hin, nervt aber auch nicht.
        Animationen:
        Die PS3 und die XBox 360 haben angerufen und wollen ihre Charaktermodelle und Animationen zurückhaben.
        Gameplay:
        Steif und clunky, die Gegnerplatzierung ist eine Frechheit und das Weltendesign passt nicht dazu.
        Das schmieden neuer Waffen ist völlig unnötig verkompliziert, der Schmiedevorgang selbst eine Zumutung, die keiner braucht.
        Stirbt man, verliert man die zuletzt ausgerüstete, selbst hergestellte Waffe (die ja meist die beste im Inventar ist) am Ort des Ablebens. Man spawnt am letzten Speicherpunkt und muss teils einen langen Weg gehen, um die Waffe wiederzuerlangen. (zu wenige Speicherpunkte)
        Dazwischen 3 Türsteher…ohne die beste Waffe…viel Spaß.
        Dabei ist das Kampfsystem an sich gar nicht mal so schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut.

        Da geht nicht viel zusammen bei dem Spiel, vor allem aber passen etliche Spielmechaniken absolut nicht zum Design des Spieles.
        60 Euro für sowas? Keine Chance.
        8/10 ? Kann ich nicht nachvollziehen.

        Größter Witz im Test:
        Grafisch deutlich über Elden Ring.
        Schon mal was von Art-Design gehört? Davon hat Blades of Fire so gut wie nichts, so generisch, wie es nur geht, zumindest in der Demo.
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