Star Fox braucht keine weiteren Remakes - sondern endlich ein neues Genre!

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Kolumne Lukas Bohnau - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Star Fox braucht keine weiteren Remakes - sondern endlich ein neues Genre!
Quelle: Nintendo

Seit Jahrzehnten dreht sich Star Fox vor allem um rasante Rail-Shooter-Action. Doch reicht das im Jahr 2026 noch aus? Warum Star Fox endlich den Sprung zum Action-Adventure wagen sollte.

Rail-Shooter sind in den letzten Jahrzehnten eine echte Seltenheit geworden. Während sich Open Worlds immer weiter ausbreiten und selbst klassische Nintendo-Reihen regelmäßig neue Wege einschlagen, wirkt das Genre heute fast wie ein Relikt aus einer anderen Zeit.

Das bedeutet allerdings nicht, dass Rail-Shooter gar keinen Spaß mehr machen. Hin und wieder verirren sich solche Levels sogar als abwechslungsreiches Gameplay-Element in Spiele, die eigentlich von einem ganz anderen Genre bestimmt werden.

Und dann gibt es eben noch Spiele wie Star Fox, die klar als Rail-Shooter definiert werden und das Genre in gewisser Weise vielleicht sogar mitgeprägt haben. In den Anfängen der Videospielära, die stark von Arcade-Hallen dominiert wurden, mag das noch sehr gut funktioniert haben. Aber heute? Mit dem neuen Star-Fox-Ableger und meinen Eindrücken daraus habe ich mir diese Frage beim Spielen nicht nur einmal gestellt.

Denn je länger ich mich mit dem Arwing durch Weltraumschlachten gekämpft habe, desto mehr habe ich das Gefühl bekommen, dass Nintendo die Reihe eigentlich seit Jahrzehnten nur auf einen einzigen Aspekt reduziert. Mal orientiert man sich mit Star Fox Zero stärker am SNES-Klassiker und dann wieder mehr an Lylat Wars, das jetzt sogar schon zum zweiten Mal neu aufgelegt wurde.

Star Fox 64 - bei uns auch als Lylat Wars bekannt - wurde 2012 schon einmal für den Nintendo 3DS neu aufgelegt. Quelle: Nintendo Star Fox 64 - bei uns auch als Lylat Wars bekannt - wurde 2012 schon einmal für den Nintendo 3DS neu aufgelegt. Im Kern bleibt Star Fox aber fast immer dasselbe Spiel. Und vor allem bietet es dasselbe Gameplay. Dabei besitzt die Marke so viel ungenutztes Potenzial. Für mich wirkt Star Fox mittlerweile wie eine Reihe, bei der Nintendo selbst noch nicht genau weiß, wohin die Reise eigentlich gehen soll.

Als Rail-Shooter nicht mehr ausreichend

Versteht mich nicht falsch: Ich halte das Rail-Shooter-Konzept nicht per se für das Problem. Die Stärke von Star Fox ist schon immer das unmittelbare Spielgefühl in Kombination mit dem Weltraum-Shooter-Setting.

Dennoch bin ich der Meinung, dass sich die Marke nicht länger nur über dieses Genre definieren darf. Natürlich gehört der Arwing zur Identität der Reihe wie das Master-Schwert zu Link oder die Power-ups zu Mario.

Fox McCloud ohne seinen Arwing? Kaum vorstellbar! Dennoch sollte der Weltraumfuchs seinen Flieger ab und zu auch mal verlassen. Quelle: Nintendo Fox McCloud ohne seinen Arwing? Kaum vorstellbar! Dennoch sollte der Weltraumfuchs seinen Flieger ab und zu auch mal verlassen. Das Problem ist aber, dass dieses Konzept der Serie klare Grenzen setzt. Ein Rail-Shooter lebt von Tempo, Action und festen Abläufen. Für längere Erkundungsphasen, umfangreiche Geschichten oder tiefere Charakterentwicklung bleibt dabei nur wenig Platz.

Genau deshalb haben sich die meisten Star-Fox-Spiele in den vergangenen Jahrzehnten vor allem um das Fliegen und deutlich weniger um die Welt, in der diese Abenteuer eigentlich stattfinden, gedreht. Auf der nächsten Seite geht es darum, dass Star Fox schon einmal bewiesen hat wie gut es auch als Action Adventure funktioniert.

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  1. Seite 1 Rail-Shooter sind eingestaubt
  2. Seite 2 Die Reihe hat ihr Potenzial längst bewiesen
  3. Seite 3 Stillstand ist die größte Gefahr
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