God of War: Ragnarök im Test - Kratos in Bestform - An diesem Meisterwerk kommt niemand vorbei

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Test Matthias Dammes - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
God of War: Ragnarök im Test - Kratos in Bestform - An diesem Meisterwerk kommt niemand vorbei
Quelle: PC Games

Die Erwartungen an God of War: Ragnarök waren nach dem hervorragenden Vorgänger sehr hoch. Um so beeindruckender, was die Entwickler von Santa Monica Studio hier abgeliefert haben. Im ausführlichen Test haben wir mit Kratos ein außergewöhnliches Abenteuer erlebt, das wir so schnell nicht vergessen werden. Ein Fest für die Sinne, dass niemand verpassen sollte.

Mit dem Reboot von God of War sind die Entwickler von Santa Monica Studios vor vier Jahren ein nicht unerhebliches Risiko eingegangen. Das Spiel unterschied sich doch recht stark von den vorherigen Teilen der Reihe. Der Mut zur Neuausrichtung wurde jedoch belohnt und God of War mit Lob von Kritikern und Spielern nur so überhäuft. Der Titel konnte zudem unzählige Preise und Auszeichnungen als Spiel des Jahres einheimsen - und das in dem Jahr, als auch kein geringeres Epos als Red Dead Redemption 2 die Massen begeisterte.

Mit so einer Vorlage waren die Erwartungen an God of War: Ragnarök (jetzt kaufen 19,90 € ) nun natürlich gewaltig. Die Fallhöhe für einen Nachfolger ist ziemlich hoch, wenn den Spielern nicht erneut mindestens ein gleichwertiges Spektakel geboten wird. Nachdem wir das Spiel in den letzten Wochen gründlich durchgespielt und mit mehreren Redakteuren beackert haben, können wir aber festhalten, es wird den Erwartungen gerecht. Mehr noch: Den Entwicklern von Santa Monica Studios ist es gelungen, in nahezu allen Aspekten des Spiels noch mal eine Schippe draufzulegen. Wir waren regelrecht begeistert, wie uns das Abenteuer von Kratos und Atreus in seinen Bann gezogen hat.

Release:
9. November 2022
Erscheint für:
PS4 / PS5
Entwickler:
Santa Monica Studio
Publisher:
Sony Interactive Entertainment
USK:
ab 18 Jahren
Preis:
ca. 80 €

Im folgenden Test versuchen wir euch so gut es geht zu vermitteln, was dieses Spiel so hervorragend macht. Das ist allerdings keine leichte Aufgabe. Denn im Mittelpunkt von God of War: Ragnarök steht seine fantastische Story, in der auch sehr viele der tollen Neuerungen und ausgebauten Gameplay-Elemente verankert sind. Daher kann allein die Erwähnung von gewissen Features bereits zu viel über die Geschichte und ihre Charaktere verraten. Natürlich wollen wir auf Spoiler verzichten, um euch den Spaß nicht zu verderben. An einigen Stellen werden wir uns daher lieber etwas vage halten. Wir hoffen, euch trotzdem gut vermitteln zu können, was dieses Spiel so großartig macht.

Lesetipp: In einem zusätzlichen Artikel mit einigen Spoilern gehen wir etwas genauer auf die Neuerungen ein.

Götterdämmerung

Wie bereits in unserer letzten Vorschau vor dem Test festgestellt, beginnt das Spiel sehr unaufgeregt und setzt ohne große Veränderungen die Ereignisse des Vorgängers fort. Wir erinnern uns: Nachdem Kratos und Atreus ihre persönliche Quest abgeschlossen haben, bricht Fimbulwinter über die neun Reiche herein, der Vorbote von Ragnarök, dem Untergang der Götter. Seitdem ist einige Zeit vergangen und Atreus ist inzwischen zu einem Teenager herangewachsen, der immer mehr nach seinem Platz in der Welt sucht. Die Prophezeiung der Jotun und sein Name Loki lassen ihn nicht mehr los. Er sucht nach Antworten und gerät dabei auch immer wieder in Konflikt mit seinem Vater, der eigentlich nichts weiter will, als seinen Sohn zu beschützen.

Aber die Welt außerhalb ihres geschützten Waldes ist noch gefährlicher geworden. Freya hat den Tod ihres Sohnes noch nicht überwunden und dürstet noch immer nach Rache. Und dann sind da ja noch Odin und seine Sippe, die Kratos mit seinen Aktionen im ersten Teil ebenfalls gegen sich aufgebracht hat. Sich weiter zu verstecken und auszuharren, ist keine Option. Also machen sich die beiden auf die Suche nach Tyr, dem God of War des nordischen Pantheons, in dem sie sich einen mächtigen Verbündeten erhoffen. Das Spiel hält sich dabei übrigens nicht mit Erklärungen von Sachverhalten auf, die man aus dem Vorgänger kennen sollte. Diesen sollte man definitiv gespielt haben, um zu verstehen, was hier passiert. Man kann sich zwar im Hauptmenü ein Zusammenfassungsvideo anschauen. Das ist aber viel zu oberflächlich und erklärt in nicht einmal zwei Minuten kaum das Nötigste. Freya ist nach den Ereignissen des Vorgängers noch immer nicht gut auf Kratos und Atreus zu sprechen. Quelle: PC Games Freya ist nach den Ereignissen des Vorgängers noch immer nicht gut auf Kratos und Atreus zu sprechen.

Kampf gegen die Prophezeiung

Dass die Handlung nicht wieder bei null anfängt, hat seine Vorteile. Es ermöglicht den Entwicklern, eine richtig gut ausgearbeitete Geschichte zu erzählen, die auf den Ereignissen des Vorgängers aufbaut. Und was für eine grandiose Geschichte sie erzählen. Das Spiel schickt uns auf eine Reise mit vielen emotionalen Auf- und Abschwüngen. Ständig herrschen Reibungspunkte zwischen Kratos' Bestrebung, seinen Sohn von Gefahren fernzuhalten und Atreus' unbändigem Drang nach Antworten. Die Story ist diesmal zudem nicht nur ein persönliches Abenteuer von Vater und Sohn. Ragnarök steht vor der Tür, was viele andere Charaktere einbezieht. Die Entwickler bauen dazu vorhandene Nebenfiguren konsequent aus und führen diverse hervorragend integrierte neue Charaktere ein.

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    • Kommentare (103)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Garfield1980 Mitglied
        Zitat von s3dr1ck
        Die meisten Spieler sind sich einig, das Spiel ist vollkommen overrated.
        Quelle? Auf Metacritic hat die große Mehrheit der Spieler das Spiel mit 9 und 10 bewertet.
      • Von Garfield1980 Mitglied
        Zitat von s3dr1ck
        Die meisten Spieler sind sich einig, das Spiel ist vollkommen overrated.
        Quelle? Auf Metacritic hat die große Mehrheit der Spieler das Spiel mit 9 und 10 bewertet.
      • Von s3dr1ck Gelegenheitsspieler/in
        Die meisten Spieler sind sich einig, das Spiel ist vollkommen overrated. Ich habe aufgrund der Reviews zugegriffen und fühle mich einfach nur verarscht von den ganzen Reviews? Was genau ist hier ein Meisterwerk? Die Grafik von Horizon ist besser, das sieht aus wie es PS4 Game. Es fühlt sich für mir vor allen in den ersten Stunden an wie Sackboy. Die Fahrt auf dem Boot ist wie die Weltmap in Sackboy. Dann legt man irgendwo an und spielt ein Mini-Level, löst das schon x-mal Gesehene Rätsel und öffnet die Kiste. Dann 50m weiter, unterwegs Fässer einsammeln und wieder Mini-Level ohne irgendeinen Bezug zur Story oder sonstige Ereignisse. Das Pacing ist zum Gähnen langweilig. Die Kämpe laufen immer gleich, die 3 neuen Features beim Combar werden direkt freigeschaltet. Progression ist gefühlt nicht vorhanden, Motivation somit auch nicht. Das ganze Spiel besteht aus unsichtbaren Grenzen, das Leveldesign wirkt komplett künstlich und fühlt sich überhaupt nicht an wie eine echte Welt. Das Spielt hat mich nach wenigen Minuten gelangweilt. Die Story hat total abgebaut und richtet sich jetzt wohl an Kinder. Kratos ist nicht mehr Kratos. Das Spiel sollte als DLC für GoW 2018 maximal 15€ kosten. Entweder die ganzen Reviews sind durch Bestechung zustande gekommen oder ihr habt alle das falsche Zeug geraucht, das würde auch erklären, warum Ihr von der Grafik so fasziniert seid. Ein weiteres mittelmäßiges PS4 Game als Next Gen Titel vermarktet. Und Ihr helft fleissig mit, Hut ab.

        Über Geschmäcker lässt sich streiten, aber das ist Betrug
      • Von AzRa-eL Hobby-Spieler/in
        Zitat von Phone
        Was für nen Kampsystem? Block , Rolle, Schlag, Block? Seit 15 Jahren identisch.
        (...)
        Ich hab erst vor Kurzem DS gespielt, nun erklär mir mal einer dort die Brillanz des Kampfsystems?!
        Stimmt auch nicht ganz. Das Rapier hat ein anderes Moveset, als das Großschwert usw. Allein die Waffenauswahl, die teilweise dann auch verschiedene eigene Movesets mitbringen, ist an sich komplexer als GoW.
        Ich habe selbst nach 180 Std Elden Ring nicht alle Moves und Perks gesehen.

        Aber es sind nicht nur die Waffen, sondern auch, dass du nicht einfach Gegner umhauen kannst, bevor du nicht ihre Moveset kennst. Das bietet zwar GoW auch an, aber halt in extrem light. In großen und ganzen ist die Varianz der Waffen und das Verhalten der Gegner komplexer.
      • Von Gast1730761802 Mitglied
        Zitat von sho_xen
        Gameplay: Das Kampfsystem besteht aus stupidem rumgeklicke, dazu rumlaufen und Gegner plätten wie in einem billigen repetitiven Actionabklatsch.
        Hast du auf dem einfachsten Schwierigkeitsgrad gespielt? Stupides Rumgeklicke sieht aus meiner Sicht jedenfalls anders aus.
        Zitat von sho_xen
        Sag mal was ist eigentlich mit euch los, werdet ihr dafür bezahlt?
        Jep. Ich hab eine Milliarde Euro für meinen Kommentar hier bekommen.
      • Von Hot_Grzb Spiele-Novize/Novizin
        Zitat von sho_xen
        Habe mir wegen Kommentaren wie diesen den ersten Teil bei Steam gekauft. Nach knapp 2 Stunden vom Rückgaberecht gebrauch gemacht, weil ich, trotz dem ich viel mit dem Genre anfangen kann, mit dem Gameplay, als auch mit der Story einfach nichts anfangen konnte. Völlig überhyped der Schmarrn. Und dazu noch einfach ekelhaft, wie der Vater teilweise mit dem Kind umgeht. Gameplay: Das Kampfsystem besteht aus stupidem rumgeklicke, dazu rumlaufen und Gegner plätten wie in einem billigen repetitiven Actionabklatsch.
        Sag mal was ist eigentlich mit euch los, werdet ihr dafür bezahlt?
        Ich teile meine Bewertung des zweiten Teils, Du kaufst Dir daraufhin den ersten und findest, meine Bewertung passt gar nicht? Finde den Fehler... :)
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