Blades of Fire ist im Test so viel mehr als ein Dark Souls-Klon - aber ist es auch gut?
Märchenhafte Fantasy-Action mit Waffenfokus: Blades of Fire erweist sich im Test als überraschend gut und ist dank vieler eigener Ideen alles andere als ein weiterer Souls-Klon.
Je hochwertiger die Waffen sind, desto höher ist nicht nur der verursachte Schaden, sondern in der Regel auch die Haltbarkeit. Schön ist dabei, dass die Waffen mit der Zeit ihren Status ändern. Eine gänzlich neue Waffe startet normalerweise als "unbekannt", wird später dann aber "berühmt" oder gar "historisch", je länger ihr sie einsetzt.
Die Waffen in Blades of Fire erhaltet ihr weder bei Händlern noch direkt von besiegten Gegnern. Stattdessen müsst ihr alles selbst in der Schmiede der Schöpfer mit dem eingangs erwähnten Hammer herstellen, was ihr gerne ausrüsten möchtet. Die dafür notwendigen Materialien lassen überwiegend die Feinde fallen.
Die Blaupausen erarbeitet ihr euch, indem ihr eine bestimmte Anzahl an Widersachern ausschaltet, die den gewünschten Waffentyp führen. Da dies sehr transparent angezeigt wird, könnt ihr also notfalls mit Grinding mehr oder weniger gezielt darauf hinarbeiten und so besonders schnell ein größeres Schmiede-Portfolio ergattern.
Egal, ob das nun ein Großschwert, ein Speer, Doppeläxte oder Dolche sind, die Herstellung findet dabei nicht einfach in schnöden Menüs statt. Die Entwickler setzen stattdessen auf ein Schmiede-Minispiel, bei dem ihr glühendes Metall mit dem Hammer in die vorgegebene Form schlagt. Das Minigame ist jetzt nicht total schlecht, aber von "gut" ist es mindestens genauso weit entfernt.
Quelle: Medienagentur plassma
Je erfolgreicher ihr beim Hämmern seid, desto mehr Sterne könnt ihr im Minispiel erhalten. Diese spielen zum Glück für die Werte der Waffen keine Rolle. Von den Sternen hängt lediglich ab, wie oft ihr den Prügel reparieren könnt, um die unvermeidliche Zerstörung hinauszuzögern. Weniger Sterne sind natürlich ein Nachteil, aber kein so gravierender, da ihr später ohnehin versuchen müsst, bessere Modelle zu fertigen.
Positiv ist in jedem Fall, dass man das Minispiel später nicht ständig wiederholen muss. In jeder der sieben Hauptkategorien könnt ihr nach dem ersten manuellen Schmieden eure "Schmiedeerinnerung" nutzen, um das Minispiel zu überspringen - selbst wenn ihr die Rezeptur verändert habt!
Motivierendes Fortschrittssystem
Ihr könnt eure Entwürfe verbessern, indem ihr alternative Klingenformen und andere Griffe anwendet. Diese erhaltet ihr vorwiegend an Statuen, die immer einen bestimmten Waffentyp in der Hand halten. Wenn ihr dort den passenden Waffentyp vorzeigt, erhaltet ihr im Gegenzug beispielsweise andere Optionen für die Griffform oder alternative Schliffe.
All diese Faktoren wirken sich, genauso wie die Anwendung verschiedener Stahlarten, bisweilen drastisch auf Schaden, Abwehr, Gewicht, Haltbarkeit, Ausdauerverbrauch und vieles mehr aus. Dadurch könnt ihr später wirklich alles sehr genau an eure persönlichen Bedürfnisse, also vor allem an euer Kampfverhalten, anpassen.
Quelle: Medienagentur plassma
Das Fortschrittssystem ist auch in Bezug auf die - wenn auch stark begrenzte - Charakterentwicklung motivierend. In oft gut versteckten Truhen findet ihr unter anderem grüne und blaue Kristalle. Jeweils vier davon erhöhen das Maximum an Trefferpunkten und Ausdauer.
In manchen Truhen schlummern zudem Schriftrollen, mit denen ihr die Anzahl und die Heilkraft der Tränke erhöhen oder beim Schmieden eine höhere Anzahl an Reparatur-Sternen erreichen könnt.
Das Fortschrittssystem ist in diesem Bereich letztlich relativ linear aufgebaut. Selbstredend profitieren diejenigen von euch, die sich intensiver nach den Truhen umschauen. Das stachelt definitiv zusätzlich zur Suche nach diesen und anderen Geheimnissen an.
Anspruchsvoll, aber nicht gnadenlos
Grundsätzlich könnt ihr alles, was ihr hergestellt habt, mit in den Kampf nehmen. Da Blades of Fire auch mitten im Kampf pausierbar ist, könnt ihr bei Bedarf einfach alternative Waffen aus eurer Reserve über das Menü in euren Schnellzugriff verschieben, ohne befürchten zu müssen, dass die Gegner im Hintergrund weiter auf euch einprügeln. Dieser Waffentausch wird nur dadurch eingeschränkt, dass Plätze im Schnellzugriff blockiert bleiben, wenn ihr eine der Waffen durch einen Pixeltod verliert, wobei das Teil am Ort eures Ablebens zu Stein wird.

Und ja, natürlich darf und kann man sich auf Grundlage der Demo eine Meinung bilden und selbstverständlich auch kundtun. Ist ja die Dummheit der Entwickler, den schwächsten Teil des Spiels öffentlicht zugänglich zu machen bzw. keinen besseren Einstieg hinbekommen zu haben. Dein Eingangskommentar liest sich dennoch mehr nach "ich weiß es besser" als nach "ich sehe da anders, weil..."
Belassen wirs dabei.
Und das war mein Eindruck davon und dabei bleibe ich. Auch rein technisch ist es für mich nicht auf einem Niveau mit Elden Ring, was auch schon über 3 Jahre alt ist.
Ich denke nämlich schon, dass man aus einer Demo etwas ableiten kann, wozu gibt es die denn sonst, wenn man daraus nichts entnehmen soll?
Und ja, natürlich darf und kann man sich auf Grundlage der Demo eine Meinung bilden und selbstverständlich auch kundtun. Ist ja die Dummheit der Entwickler, den schwächsten Teil des Spiels öffentlicht zugänglich zu machen bzw. keinen besseren Einstieg hinbekommen zu haben. Dein Eingangskommentar liest sich dennoch mehr nach "ich weiß es besser" als nach "ich sehe da anders, weil..."
Und das war mein Eindruck davon und dabei bleibe ich. Auch rein technisch ist es für mich nicht auf einem Niveau mit Elden Ring, was auch schon über 3 Jahre alt ist.
Ich denke nämlich schon, dass man aus einer Demo etwas ableiten kann, wozu gibt es die denn sonst, wenn man daraus nichts entnehmen soll?
Grafisch deutlich über Elden Ring.
Schon mal was von Art-Design gehört? Davon hat Blades of Fire so gut wie nichts, so generisch, wie es nur geht, zumindest in der Demo.
Optik:
Nett, zweckmäßig, nix besonderes.
Sound:
Plätschert vor sich hin, nervt aber auch nicht.
Animationen:
Die PS3 und die XBox 360 haben angerufen und wollen ihre Charaktermodelle und Animationen zurückhaben.
Gameplay:
Steif und clunky, die Gegnerplatzierung ist eine Frechheit und das Weltendesign passt nicht dazu.
Das schmieden neuer Waffen ist völlig unnötig verkompliziert, der Schmiedevorgang selbst eine Zumutung, die keiner braucht.
Stirbt man, verliert man die zuletzt ausgerüstete, selbst hergestellte Waffe (die ja meist die beste im Inventar ist) am Ort des Ablebens. Man spawnt am letzten Speicherpunkt und muss teils einen langen Weg gehen, um die Waffe wiederzuerlangen. (zu wenige Speicherpunkte)
Dazwischen 3 Türsteher…ohne die beste Waffe…viel Spaß.
Dabei ist das Kampfsystem an sich gar nicht mal so schlecht, aber eben auch nicht wirklich gut.
Da geht nicht viel zusammen bei dem Spiel, vor allem aber passen etliche Spielmechaniken absolut nicht zum Design des Spieles.
60 Euro für sowas? Keine Chance.
8/10 ? Kann ich nicht nachvollziehen.
Größter Witz im Test:
Grafisch deutlich über Elden Ring.
Schon mal was von Art-Design gehört? Davon hat Blades of Fire so gut wie nichts, so generisch, wie es nur geht, zumindest in der Demo.