Battlefield 6 im Multiplayer-Test: Serverbrowser, Battlefield Portal & das Fazit
An einigen Stellen besteht bei Battlefield 6 noch Handlungsbedarf. Wie die Battlefield Studios dort Abhilfe schaffen können, lest ihr auf dieser Seite.
Grundsätzlich hatten wir aber viel Spaß auf den neuen Karten und allgemein im Multiplayer von Battlefield 6. Die epischen Battlefield-Momente haben sich immer wieder ergeben, wenn die Gegner wieder aus allen Richtungen kamen und man sich trotzdem irgendwie da durchschlagen konnte. Gerade die Frontlinien-Modi haben aber ein Problem und das hängt mit der Serverstruktur zusammen.
Serverbrowser und Portal-Modus: Wie ist die Langzeitmotivation?
Standardmäßig hat Battlefield 6 dynamische Server. Das Spiel schmeißt euch oder euer Squad also einfach auf den nächstbesten Server und los geht's. Für eine schnelle Runde ist das auch gar kein Problem. Allerdings wäre es für Rush oder Durchbruch wichtig, eine Hin- und Rückrunde mit dem gleichen Team zu haben. Schließlich sind das asymmetrische Modi, in denen die Verteidiger immer einen klaren Vorteil haben.
Quelle: PC Games
New Sobek City ist verwinkelt und sehr vertikal. Da muss man aufpassen, nicht direkt ins Fadenkreuz zu laufen.
Allerdings wirft euch das System nach dem Match eben einfach nur auf den nächsten Server. Hier hätten die Entwickler eine detaillierte Einstellung treffen sollen, damit sich die Spielmodi besser entfalten können. Der Serverbrowser hilft hier zwar etwas, aber die meisten Spieler werden wohl einfach die vorgegebenen Playlists der Entwickler nutzen.
Aber Moment mal ... Serverbrowser? Korrekt, denn obwohl es von den Entwicklern erst hieß, dass es einen Serverbrowser nur im Portal-Modus geben wird, ist die Verzahnung im Menü nahtloser als gedacht. Battlefield Portal ist dabei der große Baukasten. Im Vergleich zum Vorgänger kann man nicht nur eigene Spielmodi basteln, sondern auch an den Karten selbst herumdoktern. Ist man zufrieden, kann man Server hosten, die dann für andere im Serverbrowser zur Verfügung stehen.
Hier muss man aber nicht in Kreativität explodieren. Es ist auch ganz einfach möglich, Server mit einem festen Modus und einer festen Kartenrotation zu hosten, die sich dann wie stinknormale Vanilla-Server verhalten. Auch Hardcore-Regeln lassen sich für die ganzen harten Jungs und Mädels da draußen einstellen. Der Serverbrowser dafür findet sich direkt im Hauptmenü. Allerdings ist er etwas versteckt und so richtig viel Feintuning ist auch nicht drin. Zwar kann man nach Region und Spielerzahl filtern. Maps und Modi kann man aber nicht einstellen.
Einen Kritikpunkt vom Vorgänger scheint man ebenfalls angegangen zu sein. Ist ein Server leer, wird er nicht sofort ausgeblendet vom Spiel. Man kann also auch einen Server nach seinem Geschmack auswählen und ihn langsam mit Freunden und anderen Interessierten bevölkern. Finden sich trotzdem nicht genügend Spieler, werden die restlichen Spieler von Bots aufgefüllt.
Quelle: PC Games
Auf dem Dach kann man gut nach unten schießen. Allerdings lauern auf den anderen Dächern ebenfalls Gegner.
Gerade auf den kleineren und engeren Karten zeigen die sogar leichte Anzeichen von künstlicher Intelligenz. Auf den großen Karten mit viel freier Fläche sind sie aber hoffnungslos verloren. Hier lauert auch noch eine Schwachstelle vom Portal-Modus. Zwar betonten die Entwickler uns gegenüber, dass man keine reinen XP-Farmen mehr hochziehen kann, also Server, auf denen es absichtlich einfach gemacht wird, Punkte zu verdienen. Dort werden die Erfahrungspunkte limitiert oder sogar ganz abgeschaltet.
Battlefield ist zurück
Wer aber nur ein reines Bot-Match spielt und einfach haufenweise der KI-Pappkameraden umlegt, erntet damit am Ende trotzdem eine Menge Punkte und kann sich so sehr einfach durch das Levelsystem spielen. Grundsätzlich ist Portal aber wie schon in Battlefield 2042 eine willkommene Abwechslung und bietet Spielraum für viel Langzeitmotivation.
Die ist aber auch im Hauptspiel voll gegeben. Lange hatten wir schon nicht mehr so viel Spaß in einem Battlefield. Der Ruf der Fans wurde erhört und die Hoffnung hat sich gelohnt. Im Multiplayer ist Battlefield 6 ein hervorragendes Spiel geworden, mit nur leichten Schwächen. Die lassen sich mit ein paar Balancing-Anpassungen auch recht einfach beheben.
Die Schlachtenatmosphäre kommt zwar nicht an die Intensität eines Battlefield 1 ran, ist aber dennoch hervorragend gelungen. Ganz besonders gut gefallen hat uns das Wegziehen von Kameraden am Boden. Mit einem Tastendruck hat man die Kollegen am Kragen gepackt und zieht sie aus der Schusslinie raus. Allein dieses Feature erzeugt so viel Adrenalin, wenn wir den Kollegen gerade so noch gerettet haben, und es wird auch nach vielen Stunden nicht alt. Doch das ist eben nur ein Beispiel für das hervorragende Feeling, das Battlefield 6 versprüht.
Auch den Live-Service für das Spiel scheint EA endlich von vornherein auf die Reihe zu bekommen. Zum Zeitpunkt dieses Tests sind bereits neue Karten, Waffen, Gadgets und Spielmodi für die ersten Wochen und Monate nach Release angekündigt. Der Battle-Royale-Modus steht obendrauf auch noch irgendwann an.
Jetzt ist aber erst mal die Zeit für den klassischen Battlefield-Mehrspielermodus gekommen, in dem ihr euch in Eroberung, Rush, Durchbruch & Co. miteinander messt. Denn endlich ist der weiße Fleck wieder ausgefüllt, der dieses Bedürfnis nach der einzigartigen Schlachtenatmosphäre voll befriedigt und unserer Meinung nach sogar das Zeug dazu hat, auf lange Sicht das altgediente Battlefield 4 würdig abzulösen.
Meinung
Battlefield 6 erscheint am 10. Oktober 2025 für PC, PS5 und Xbox Series. Werdet ihr in Battlefield 6 reinstarten und worauf freut ihr euch am meisten? Diskutiert gern mit uns hier unter unserem Test im Kommentarbereich. Transparenzhinweis: Für die Erstellung dieses Beitrags wurde die Release-Fassung von Battlefield 6 von EA gestellt.

Denn ich lese hier schon einige Kritik an dem Game im Forum.
Dass man ein Game so nachbessern muss, für welches man 100.- zahlt zum "Release", ist schon eine Frechheit in meinen Augen.
- Zb die Tanksteuerung ist noch sehr holprig und hat diverse Bugs (zitterndes Zielkreuz bei diversen Untergruenden etc...)
- Oder das Flugzeuge noch nichts zum freischalten haben :D tja da fehlte wohl die Zeit.
- Das man es immer noch nicht schafft ein Scoreboard zu bauen das alle 32 Spieler auf einer Seite darzustellen.
Man fragt sich beim UI Design echt ob die inkompetent sind oder es aus boshafter Absicht so gestaltet haben. :D
Davon abgesehen ist das komplette Menu ein absolutes Desaster. Selbst fuer Konsoleros ist es eine absolute Zumutung.
- Der Serverbrowser ist mit seinen bescheidenen Sortierfunktionen auch eher auf der unbrauchbaren Seite.
- Man kann noch immer nur mit max 4 Leuten einen Server joinen wie bei 2042.
Das ganze Serverkonzept tut alles um ein soziales Miteinander und das bilden von Communitys zu unterbinden.
Der Grund ist klar, es geht um Einsparmassnahmen gegenueber festen Servern.
Kapitalistisch betrachtet ist es auch nicht foerderlich wenn die Leute das Game auf Ihren Stammservern so lange zocken wie zb BF3/4 (bring thalt kein Geld mehr ein)
Auch das man sich im laufe der Jahre von privaten Gameservern verabschiedete hat dieses "Problem" weiter gefoerdert, aber ich schweife ab.
- und vieles mehr ...
Und als Randnotiz:
Alle selbst erstellten Server haben eine Tickrate von 30. Willkommen in der Gaming-Steinzeit !
PS: Diese Info bekommt man sogar im schrecklichen Menu angezeigt.
Ich mag das Game gerade sehr und spiele es oft aber eine 9/10 ist definitiv unangebracht, eher eine 7/10 mit der Option auf Nachbesserung... Übrigens möchte ich Ihnen eine Website empfehlen, die eine 10/10 verdient. Hier finden Sie eine riesige Auswahl an Neuheiten und coolen Klassikern mit unglaublichen Angeboten.
Ich erwarte einfach eine "lautere" und wesentlich kritischere Stimme von der Fachpresse bei solch groben Maengeln.
- Zb die Tanksteuerung ist noch sehr holprig und hat diverse Bugs (zitterndes Zielkreuz bei diversen Untergruenden etc...)
- Oder das Flugzeuge noch nichts zum freischalten haben :D tja da fehlte wohl die Zeit.
- Das man es immer noch nicht schafft ein Scoreboard zu bauen das alle 32 Spieler auf einer Seite darzustellen.
Man fragt sich beim UI Design echt ob die inkompetent sind oder es aus boshafter Absicht so gestaltet haben. :D
Davon abgesehen ist das komplette Menu ein absolutes Desaster. Selbst fuer Konsoleros ist es eine absolute Zumutung.
- Der Serverbrowser ist mit seinen bescheidenen Sortierfunktionen auch eher auf der unbrauchbaren Seite.
- Man kann noch immer nur mit max 4 Leuten einen Server joinen wie bei 2042.
Das ganze Serverkonzept tut alles um ein soziales Miteinander und das bilden von Communitys zu unterbinden.
Der Grund ist klar, es geht um Einsparmassnahmen gegenueber festen Servern.
Kapitalistisch betrachtet ist es auch nicht foerderlich wenn die Leute das Game auf Ihren Stammservern so lange zocken wie zb BF3/4 (bring thalt kein Geld mehr ein)
Auch das man sich im laufe der Jahre von privaten Gameservern verabschiedete hat dieses "Problem" weiter gefoerdert, aber ich schweife ab.
- und vieles mehr ...
Und als Randnotiz:
Alle selbst erstellten Server haben eine Tickrate von 30. Willkommen in der Gaming-Steinzeit !
PS: Diese Info bekommt man sogar im schrecklichen Menu angezeigt.
Ich mag das Game gerade sehr und spiele es oft aber eine 9/10 ist definitiv unangebracht, eher eine 7/10 mit der Option auf Nachbesserung...
Ich erwarte einfach eine "lautere" und wesentlich kritischere Stimme von der Fachpresse bei solch groben Maengeln.
Nichtsdestotrotz gibt es echt so viele kleinere oder aber auch größere Dinge, die mich stören und das Gesamtbild trüben.
Warum wird das Squad-Play nicht mehr richtig belohnt? Das System mit den Freischaltungen war doch super und hat einen richtigen Anreiz mit dem Squad zusammen zu spielen gegeben. [Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen]Jop, man kann es sehen, ist mir gestern dann doch mal aufgefallen. Trotzdem echt weniger einfach ersichtlich als in früheren Teilen.
Die Maps sind bis auf Mirak Valley und Operation Firestorm einfach zu klein. D.h. wir haben nur eine wirklich neue große, klassiche BF-Map bekommen. Und die ist jetzt auch nicht crazy erinnerungswürdig irgendwie. Das Map-Design finde ich leider wirklich nicht so gelungen. Die kleineren Maps machen sicherlich mehr Spaß, wenn sie auf 48 oder sogar nur 32 Spieler beschränkt werden. Leider finde ich da noch keine guten, gefüllten Server für.
Ohnehin ist dieses Quick-Matchmaking einfach sch****, gemacht für dopaminsüchtige TikTok- und CoD-Kiddies. Alles schnell schnell, dieses Design zieht sich aber leider komplett durch alle Mechaniken, mal mehr, mal weniger. Klinge schon wie der heftigste Gaming-Boomer, bin ich bei BF vielleicht auch einfach :B
[Ins Forum, um diesen Inhalt zu sehen] Ich sollte einfach mal richtig gucken. Bin wohl selber schon nicht mehr aufmerksam genug und mache alles nur schnell, schnell, schnell %)
Mag auch die Entscheidung Heal und Ammo zusammenzulegen überhaupt nicht. Fand es immer sehr cool, dass das getrennt war und für zwei unterschiedliche, individuelle Support-Klassen gesorgt hat. Hab das Gefühl, dass die Crates nur für Heal, nicht aber für die Ammo hingeschmissen werden.
Mag auch das offene Waffensystem nicht, führt ebenfalls zu verringerter Klassenidentität. Aber ist ja scheinbar das was die meisten wollen. Auch hier, klar, gibt geschlossene 'Playlists'/Server, aber es gibt nicht mal einfach NUR Closed Weapons Conquest, nein, nur in Kombi mit dem Escalation-Modus. Warum?!
Mir würden mit ein bisschen Zeit sicherlich noch mehr Sachen einfallen. Aber reicht erstmal.
Trotz alledem macht es echt Spaß, eigentlich verrückt. Die Basis ist da. Ich hoffe, dass es nach und nach noch verbessert wird und alte Features vielleicht wieder zurückkehren, Maps größer und interessanter werden und vor allem wieder eine schöne Serverlandschaft entsteht. Dann kann es mich auch mal wieder langfristig halten.