Das beste Battlefield aller Zeiten! - Das Ergebnis eurer Abstimmung
Battlefield-Fans haben abgestimmt! In unserem großen Community-Voting zeigen wir euch die zehn beliebtesten Teile der Reihe - von den Klassikern bis zu den modernen Hits.
Battlefield 6 steht vor der Tür und will der Reihe wieder zu altem Ruhm verhelfen. Deswegen haut EA alles drauf, was sie da haben an Entwicklerpower. Im Großen und Ganzen sieht das auch sehr vielversprechend aus.
Doch es sind große Fußstapfen, in die Battlefield 6 (jetzt kaufen 34,99 € ) treten muss. Die Serie hatte einige hochkarätige Vertreter, die die Spieler hervorragend unterhalten haben. Welcher davon ist denn aber jetzt eigentlich der beste? Das haben wir euch vor ein paar Wochen gefragt und euch darüber abstimmen lassen. Die Ergebnisse wollen wir euch hier in dieser Top-Liste präsentieren.
Platz 10: Battlefield Bad Company
Den Anfang unserer Top-Liste macht direkt mal ein Ableger, der die Battlefield-Serie für immer verändern sollte. Battlefield war eine reine PC-Serie, als sie 2002 gestartet wurde. Es gab zwar mal den Versuch, Battlefield 2 auf die damals aktuelle erste Xbox und die PlayStation 2 zu bringen. Battlefield 2: Modern Combat war aber uninspiriert und rumpelig zu steuern. Dieser Ableger ist daher heute fast vergessen.
Doch DICE und EA haben die Flinte nicht sofort ins Korn geschmissen. 2008 sollte der Sprung auf die Konsolen dann endlich gelingen. Allerdings indem man die PC-Spieler gleich komplett ausgeschlossen hat. Battlefield Bad Company ist bis heute nämlich konsolenexklusiv. Das ist wahrscheinlich auch ein Grund, warum dieses Spiel nur auf dem zehnten Platz unseres Votings gelandet ist.
Auch sonst schnitt man alte Zöpfe ab. Nachdem die ersten Teile auf Weiterentwicklungen des Grafikmotors des ersten Battlefields basierten, spendierte DICE Bad Company eine brandneue Engine, mit einem Namen, der bis heute nachhallen soll: Frostbite 1.0. Bis heute laufen alle Battlefield-Teile und eine Menge anderer EA-Spiele auf verschiedenen Versionen genau dieses Technikgerüsts.
Quelle: EA
Die namensgebende Bad Company lieferte die unterhaltsamste Story der Battlefield-Serie.
Doch schon die Version 1.0 überzeugte mit einem sehr ordentlichen Grafiksprung, der selbst heute noch überraschend gut aussieht. Obendrauf implementierte die Frostbyte-Engine mit der umfangreichen Zerstörungsphysik auch ein Kernelement, das seitdem aus Battlefield nicht mehr wegzudenken ist.
Wo bisher noch jeder Maschendrahtzaun ein unüberwindbares Hindernis war, gehörte das mit Bad Company endlich der Vergangenheit an. Versteckt sich ein Gegner in einem Haus, dann wird eben so lange draufgeballert, bis die Wand weg ist. Dieser Schritt transformierte Battlefield für immer, denn jetzt sahen Schlachtfelder nach einem Match auch wirklich so aus, als wäre hier gekämpft worden.
Ein weiteres Novum für die Serie kam mit der Kampagne. Im ersten Storymodus der Serie hat DICE direkt abgeliefert und die bis heute beliebteste Kampagne der Reihe abgeliefert. In der seid ihr mit einer Chaostruppe unterwegs, die einer Ladung Goldbarren hinterherjagt. "Three Kings" lässt grüßen. Bad Company war ein wichtiger Schritt für die Serie und hat sich den Platz in eurer Top 10 redlich verdient.
Quelle: PC Games Hardware
Haggard in Bad Company ist komplett in Sprengstoff und Explosionen vernarrt.
Platz 9: Battlefield 2142
Zurück in die Zukunft ging es mit Battlefield 2142. Nachdem man mit Battlefield 2 einen Hit hingelegt hatte, wollte DICE einen Tapetenwechsel.
Wie der Name bereits verrät, verlagert dieses Battlefield das Setting weit in die Zukunft. Nachdem die Erde in eine neue Eiszeit eingetreten ist, werden der Wohnraum und die Ressourcen immer knapper. Deswegen formiert sich die EU zu einer Fraktion, die gegen ein Bündnis bestehend aus Russland und anderen asiatischen Staaten kämpft.
Dementsprechend sind die Schlachtfelder auch meist von Schnee bedeckt und ihr seid auch nicht mehr nur in Panzern oder Jeeps unterwegs. Stattdessen gibt es jetzt Mechs, futuristische Gleiter und fiktive Weiterentwicklungen bekannter Waffen. Beim Klassensystem entscheidet man sich für vier Stück.
Quelle: EA
Durch den Zukunftsanstrich ist man nicht nur mit Panzern, sondern auch mit mächtigen Mechs unterwegs.
Das Glanzstück dieses Battlefields, das sich Fans bis heute wieder zurückwünschen, ist aber der Titan-Mode. Bei dem kämpft man erst um eine fliegende Festung, deren Reaktorkern man überladen muss. Ist das erledigt, ist die Runde aber noch nicht vorbei. Man bekommt noch etwas Zeit, um zu flüchten, und dann spektakulär aus dem explodierenden Titan abzuspringen. Ein hervorragendes Finale für die Sieger.
Leider wurde das Spiel zu Release von Bugs und Balancingproblemen geplagt, was die Spieler abschreckte. Obendrauf haben DICE und EA hier auch mal sehr seltsame Experimente veranstaltet. Battlefield 2142 baute nämlich dynamische In-Game-Werbung ein. Dafür lief nebenbei auch noch ein Programm, das Blickwinkel und Zeit beim Draufschauen der Spieler analysiert und an EA gesendet hat.
Das stieß bei Spielern natürlich auf wenig Gegenliebe. Trotzdem konnte Battlefield 2142 spielerisch zumindest überzeugen und schafft es damit auf Platz 9.
Quelle: PC Action
Den Titan-Mode wünschen sich viele Fans bis heute wieder zurück.
Platz 8: Battlefield Vietnam
Platz 8 geht an den Battlefield-Ausflug nach Vietnam. Nachdem man mit Battlefield 1942 aus dem Stand einen Bestseller gelandet hatte, legte DICE mit Battlefield Vietnam nach. Das kam zwei Jahre nach dem ersten Teil, war aber doch eher eine Evolution, als eine Revolution.
Die Grafik wurde nur leicht verbessert und die Klassen wurden im Vergleich zum Vorgänger reduziert und zusammengelegt. Als neue Fahrzeuge kamen Helikopter und Jets mit ins Spiel. Grafisch basiert das Spiel auf dem Vorgänger. Man kann zwar etwas zulegen und etwa mehr Details darstellen. Ein großer Sprung war es allerdings nicht.
Quelle: PC Games
Grafisch basierte Battlefield Vietnam auf dem Erstling. Die Vegetation wurde aber etwas aufgedreht.
Das lag aber auch an der gesamten Entwicklungsgeschichte. Battlefield Vietnam wurde nämlich nicht bei DICE in Stockholm entwickelt, sondern bei einem Zweitstudio in Kanada, das der Entwickler einige Jahre vorher aufgekauft hatte. Vietnam war also eher eine klassische Spin-Off-Entwicklung. Während sich das Hauptteam um den nächsten großen Teil kümmerte, wurde auf Basis des Vorgängers ein Ableger entwickelt.
Das bedeutet aber nicht, dass Battlefield Vietnam schlecht war. Im Gegenteil! Gerade das unverbrauchte Setting konnte viele Spieler begeistern. Dadurch ergaben sich auch abwechslungsreiche Maps. Während man einerseits im Dschungel kämpfte, ging es auch in den Häuserkampf in den Straßen von Saigon.
Für Musikliebhaber gabs obendrauf ein ganz besonderes Goodie. In den Jeeps läuft nämlich kultige 60er-Mucke im Radio. Trotzdem: Battlefield Vietnam ist eher die konsequente Weiterentwicklung des ersten Teils. Die Revolution bleibt aus.
Quelle: PC Games
Mit Battlefield Vietnam machte die Serie den ersten Schwenk in das Vietnam-Szenario.
Platz 7: Battlefield 5
Mit Battlefield 5 machen wir gleichzeitig einen Sprung nach vorn - und zurück! Einerseits führt uns der 2018 erschienene Teil technisch und spielmechanisch deutlich weiter als seine Vorgänger. Andererseits kehrt das Setting wieder in die Vergangenheit zurück: in den Zweiten Weltkrieg.
Das war eine logische und fast schon erwartbare Entwicklung, nachdem der Vorgänger den Ersten Weltkrieg behandelt hatte. Seit dem allerersten Battlefield - und einem kurzen Abstecher mit Battlefield 1943 auf Konsole - hatte die Serie dieses Szenario schließlich nicht mehr besucht.
Entsprechend groß waren die Erwartungen. Battlefield 5 wollte an die Wurzeln der Reihe anknüpfen und vor allem den Teamgedanken wieder stärker in den Mittelpunkt rücken. Das Spiel belohnte Zusammenarbeit und machte die Spieler deutlich abhängiger voneinander. Wer ins Gefecht zog, bekam zum Beispiel nur ein einziges Medikit, mit dem sich Verletzungen einmal heilen ließen. Danach musste man auf einen Sanitäter hoffen, um wieder eins zu bekommen.
Quelle: EA / DICE
Iwo Jima kam erst mit dem Pazifik-Update ins Spiel, war aber eine der besten Maps überhaupt.
Auch Fahrzeuge wie Panzer wurden erst dann richtig gefährlich, wenn genug Mitspieler an Bord waren - erst dann konnte man alle Seiten effektiv abdecken. Besonders eindrucksvoll war, dass man Geschütze oder Flaks samt Bedienung an Fahrzeuge anhängen konnte. So entstanden improvisierte, mobile Gefechtsstationen, mit denen man über die Karte donnerte.
Zusätzlich sammelten Squads während der Matches Punkte, die sich für Airdrops oder Bombenangriffe einsetzen ließen - clevere Ideen, die den Teamfokus weiter verstärkten und den Kern der Serie betonten.
Doch trotz dieser starken Ansätze geriet Battlefield 5 ins Straucheln. Zum einen sorgte eine unglückliche Marketingkampagne für Verwirrung, die eher eine fiktive Variante des Zweiten Weltkriegs zeigte. Als dann der Druck der Community zunahm, reagierten die Entwickler ungeschickt - mit der Aufforderung, das Spiel doch einfach nicht zu kaufen, wenn es einem nicht gefalle. Keine gute Ausgangslage für einen erfolgreichen Release.
Quelle: Dice
Battlefield 5 zeigte anfangs noch eher unbekannte Schlachtfelder des Zweiten Weltkriegs, wie Narvik in Norwegen.
Auch nach dem Start lief es nicht besser. Neuer Content für den klassischen Multiplayer kam nur spärlich und mit großer Verzögerung, weil DICE viele Ressourcen in den damals geplanten Battle-Royale-Modus steckte - der allerdings schnell scheiterte. Mit ihm gingen auch die Spielerzahlen zurück.
Erst rund ein Jahr nach Release konnte Battlefield 5 mit dem Pazifik-Update wieder überzeugen. Doch da war es schon zu spät. Die meisten Spieler waren weitergezogen, und der ursprünglich groß angekündigte Support wurde eingestellt. Schade eigentlich - denn unter der Haube steckt in Battlefield 5 auch heute noch ein hervorragendes Spiel. Auf der nächsten Seite treten wir ins Mittelfeld der besten Battlefields ein und hier stecken auch einige Perlen.

Ansonsten hab ich bis heute sehr schöne Erinnerungen an Vietnam.
Insgesamt bin ich aber offen gestanden einfach zu schlecht im Zielen für BF, ich spiele wenn denn komplett zielorientiert und mit LMGs als Support. Soll heißen, ich erobere und verteidige und hinterlaufe vor allen Dingen Stellungen um überraschend Ziele zu capturen. Wegen meiner mangelnden Zielfähigkeiten segne ich dabei leider oft das Zeitliche, so dass meine K/D nicht top ist. Das ändert sich in dem Moment, wo ich Unterstützung bekomme von einer festen Gruppe.
Leider kann das nicht mehr stattfinden inzwischen, da mein Assault-battle boo verstorben ist, der Sniper ein rassistischer Incel geworden ist und damit nur meine Medic-Verlobte und ich übrig sind.
Insgesamt sogar um die 750h dort gespielt.
BF6 beta "fühlte" sich wieder seht gut an und morgen sind wir dann alle schlauer als heute :)
Wenn EA da uns keine negative Überraschung eingepflanzt hat, dann wird BF6 denke ich mein neuer Grindplatz :)