Das Treppchen der besten Battlefields aller Zeiten.

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Special Carlo Siebenhüner - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Das Treppchen der besten Battlefields aller Zeiten.
Quelle: Electronic Arts

Hier erfahrt ihr, welche Serienteile es mit einem wirklich hauchdünnen Vorsprung auf die Plätze 3 und 2 der besten Battlefields aller Zeiten geschafft haben.

Platz 3: Battlefield 2

Und wenn wir sagen ganz knapp, dann meinen wir das auch. Denn Battlefield 2 sichert sich mit 14,35 Prozent der Stimmen wirklich nur hauchdünn den Vorsprung - und damit Platz 3! Battlefield 2 war der große Sprung, der Battlefield Vietnam damals noch gefehlt hatte. Zum ersten Mal wechselt die Reihe in ein modernes Setting - und eröffnet damit ganz neue Möglichkeiten bei Waffen und Fahrzeugen.

So sind jetzt Jets im Spiel, dazu moderne Waffen wie das G3, das MG36 oder die FAMAS. Und das alles in einem deutlich verbesserten Grafikgewand, das vor allem die Karten richtig glänzen lässt. Jeder Battlefield-Veteran hat bis heute das Bild der vom Sandsturm verhüllten Skyline von Strike at Karkand im Kopf - oder die grünen Hügel von Dragon Valley. Namen, die Spieler bis heute mit Battlefield verbinden.

Die von einem Sandsturm verhüllten Fassaden von Karkand in Battlefield 2. Quelle: EA/ DICE Die von einem Sandsturm verhüllten Fassaden von Karkand in Battlefield 2. Auch das Klassensystem wurde überarbeitet und auf insgesamt sieben Klassen aufgestockt. Bis heute ist das der Rekord der Serie. Neben Assault, Anti-Tank und Sniper war auch der Medic wieder als eigene Klasse mit dabei und der brachte eine Neuerung mit, die das Teamplay in Battlefield nachhaltig verändert hat: den Defibrillator!

Endlich konnten auch weniger treffsichere Spieler etwas fürs Team leisten. Wer es nämlich schaffte, seine Kameraden konstant wiederzubeleben, konnte ganze Angriffswellen am Leben halten - und so manche Schlacht drehen.

Aber Battlefield 2 setzte noch an vielen anderen Stellen Maßstäbe, die bis heute Teil der DNA der Serie sind. Mit dem Squad-System konnten sich Spieler zu kleineren Gruppen innerhalb des Teams zusammenschließen, sich besser absprechen und gemeinsame Taktiken ausprobieren - ein großer Schritt für das Teamplay.

Und das kam wiederum dem Commander-System zugute. Ein Spieler konnte hier die Rolle des Commanders übernehmen, Befehle an das gesamte Team erteilen und koordinierte Angriffswellen starten. Dazu kamen mächtige Unterstützungsfunktionen - wie Artillerieschläge auf feindliche Positionen oder Nachschubabwürfe für die eigenen Truppen.

Battlefield 2 wählte zum ersten Mal in der Seriengeschichte ein modernes Szenario. Quelle: EA/ DICE Battlefield 2 wählte zum ersten Mal in der Seriengeschichte ein modernes Szenario. Der Commander ist bis heute eines der beliebtesten Features der Reihe - und wird von vielen Veteranen immer noch schmerzlich in neueren Teilen vermisst.

Natürlich lief auch bei Battlefield 2 nicht alles perfekt. Die sogenannten Boosterpacks - also teure Karten- und Gadget-Pakete - kamen bei vielen Fans nicht gut an. Und auch der Release war holprig: Der erste Patch machte das Spiel praktisch unspielbar, und für viele war eine komplette Neuinstallation fällig.

Trotzdem: Battlefield 2 wurde von Kritikern und Fans gleichermaßen gefeiert - und gilt bis heute als einer der besten Teile der gesamten Serie.

Platz 2: Battlefield 4

Würden wir jetzt in der Zeit zurückreisen - zum Release von Battlefield 4 -, dann würden uns die Spieler vermutlich auslachen für diese Top-Liste. Battlefield 4 auf Platz 2 der besten Battlefield-Spiele aller Zeiten? Damals völlig unvorstellbar!

Nach dem gigantischen Erfolg des Vorgängers wollte DICE nur zwei Jahre später nachlegen - mit einem ähnlichen Setting, aber größer, moderner, spektakulärer. Das Ergebnis? Ein krachender Fehlstart.

Battlefield 4 lieferte auch Remakes einiger bekannter Karten der Vergangenheit, wie Dragon Valley. Quelle: EA Battlefield 4 lieferte auch Remakes einiger bekannter Karten der Vergangenheit, wie Dragon Valley. Der Launch von Battlefield 4 war eine einzige technische Katastrophe. Bugs, Grafikfehler und regelmäßige Abstürze ruinierten vielen Spielern das Erlebnis. Die Waffenbalance war völlig aus dem Gleichgewicht, der Netcode ein Desaster. Man wurde abgeschossen, obwohl man längst in Deckung war, oder Gegner schluckten ganze Magazine und sind nicht umgefallen.

Mit der sogenannten Levolution führte DICE ein neues Feature für spektakuläre Grafikevents ein, die sich auf ganze Karten auswirkten. Das einstürzende Hochhaus auf Siege of Shanghai oder die Überschwemmung auf Flood Zone - das sah beeindruckend aus. Auf vielen anderen Karten war die Levolution aber kaum mehr als ein Gimmick, das spielerisch wenig veränderte.

Auch der Commander feierte sein Comeback - allerdings nur halbherzig. Statt wie früher als aktiver Spieler im Match agieren zu können, musste man sich separat in einem speziellen Modus einloggen. Commander und gleichzeitig Soldat zu sein - das ging nicht mehr. Immerhin konnte man die Rolle nun auch über Tablet oder Smartphone übernehmen.

Grafisch konnte Battlefield 4 überzeugen. Der Sprung von Battlefield 3 war aber auch nicht sonderlich groß. Quelle: Electronic Arts Grafisch konnte Battlefield 4 überzeugen. Der Sprung von Battlefield 3 war aber auch nicht sonderlich groß. Die Technik war also ein Desaster, die spielerischen Neuerungen nur bedingt überzeugend. Wie also konnte sich Battlefield 4 trotzdem in die Herzen der Fans kämpfen - und heute auf Platz 2 landen?

Nun, das liegt vor allem daran, dass DICE die Misere nicht einfach hingenommen hat. Das Studio krempelte die Ärmel hoch und begann, den Karren mühsam aus dem Dreck zu ziehen. Doch anfangs lief das nur schleppend: Patches dauerten ewig, und selbst nach Monaten war das Spiel nur minimal stabiler.

Die Wende kam schließlich im März 2014 - mit der Gründung von DICE LA. Das neue Studio übernahm die Verantwortung für Battlefield 4 - und packte richtig an. Der Netcode wurde komplett überarbeitet, Spielmechaniken angepasst, und das Wichtigste: Die Community wurde einbezogen.

Mit der sogenannten Community Test Environment konnten interessierte Spieler neue Versionen vorab testen und direkt Feedback geben. So wurde Battlefield 4 Stück für Stück nach den Wünschen der Fans weiterentwickelt - bis es zu dem wurde, was es heute ist.

Mit der Levolution gab es große Zerstörungsevents auf den Karten. Unter anderem stürzte ein komplettes Hochhaus ein. Quelle: DICE Mit der Levolution gab es große Zerstörungsevents auf den Karten. Unter anderem stürzte ein komplettes Hochhaus ein. Heute gilt Battlefield 4 als der Fanliebling schlechthin. Die Server sind nach wie vor gut gefüllt, der Content über die Jahre stetig gewachsen - mit unzähligen Waffen, Fahrzeugen und Maps, die alles bieten, was das Battlefield-Herz begehrt.

Man sollte den katastrophalen Zustand zum Release zwar nie vergessen - aber der lange, steinige Weg bis hierher ist absolut lobenswert.
Denn genau dieser Wandel machte Battlefield 4 zu einem modernen Klassiker - und völlig verdient auf Platz 2 eurer liebsten Battlefield-Spiele. Auf der nächsten Seite enthüllen wir den verdienten ersten Platz.

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  1. Seite 1 Die Plätze 10 bis 7
  2. Seite 2 Die Plätze 6 bis 4
  3. Seite 3 Die Plätze 3 bis 2
  4. Seite 4 Platz 1
    • Kommentare (18)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Texer Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von mrvice
        BF2 war das beste, punkt.
        Da hatte ich Deutschlands erfolgreichste Fan-Page betrieben (battlefield2.info) ^^. Ja, BF2 war schon richtig nice.
      • Von Texer Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von mrvice
        BF2 war das beste, punkt.
        Da hatte ich Deutschlands erfolgreichste Fan-Page betrieben (battlefield2.info) ^^. Ja, BF2 war schon richtig nice.
      • Von mrvice Gelegenheitsspieler/in
        BF2 war das beste, punkt.
      • Von HonestLazyBum Mitglied
        BF 3 ist auch mein Favorit, allein schon wegen der Modularität von Waffen. Ich habe nie verstanden, wie man das wieder abschaffen konnte. Ehrlich, die genau andere Richtung wäre korrekt gewesen.

        Ansonsten hab ich bis heute sehr schöne Erinnerungen an Vietnam.

        Insgesamt bin ich aber offen gestanden einfach zu schlecht im Zielen für BF, ich spiele wenn denn komplett zielorientiert und mit LMGs als Support. Soll heißen, ich erobere und verteidige und hinterlaufe vor allen Dingen Stellungen um überraschend Ziele zu capturen. Wegen meiner mangelnden Zielfähigkeiten segne ich dabei leider oft das Zeitliche, so dass meine K/D nicht top ist. Das ändert sich in dem Moment, wo ich Unterstützung bekomme von einer festen Gruppe.

        Leider kann das nicht mehr stattfinden inzwischen, da mein Assault-battle boo verstorben ist, der Sniper ein rassistischer Incel geworden ist und damit nur meine Medic-Verlobte und ich übrig sind.
      • Von Demanufacture Gelegenheitsspieler/in
        Naja, persönlich ist es mir komplett egal welches BF nun das "beste" war. Hab sie alle bis auf das komische alte 2142 gespielt. Bei dem letzten 2042 bin ich erst spät nach all den Updates eingestiegen für nen schmalen Kurs von 16 Euro.
        Insgesamt sogar um die 750h dort gespielt.
        BF6 beta "fühlte" sich wieder seht gut an und morgen sind wir dann alle schlauer als heute :)
        Wenn EA da uns keine negative Überraschung eingepflanzt hat, dann wird BF6 denke ich mein neuer Grindplatz :)
      • Von Texer Gelegenheitsspieler/in
        Bis Battlefield 3 war es super, dann haben z.B. die SniperScopes alle ne integrierte Taschenlampe bekommen und das Game braucht keine Taktik mehr, es wurde immer schneller und mutierte zu einem CoD-Rumgehopse.
      Direkt zum Diskussionsende
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