Serienkritik zu Batman: Caped Crusader - Ein würdiges Erbe für Kevin Conroy!

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Special Christopher Holler - Autor Michael Grünwald - Redakteur Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
Serienkritik zu Batman: Caped Crusader - Ein würdiges Erbe für Kevin Conroy!
Quelle: Warner - Collage von PC Games

In unserer Kritik zu Batman: Caped Crusader gehen wir auf das Setting, die Charaktere und den groben Plot ein. Seit dem 01. August ist die Serie auf Prime Video verfügbar.

Batman hatte es die letzten Jahre nicht immer leicht. Zwar konnten Filme wie Joker und The Batman große Erfolge feiern, sodass die Fortsetzungen jener Filme sich längst auf dem Weg befinden. Letzterer bekommt mit The Penguin sogar eine Spin-Off-Serie.

Doch an der Spielefront hat der dunkle Ritter seit Batman: Arkham Knight ziemlich nachgelassen. Es konnten weder Gotham Knights noch Suicide Squad: Kill the Justice League überzeugen. Batman: Arkham Shadow sieht bisher vielversprechend aus, doch der exklusive Release auf der Meta Quest 3 stößt vielen Fans sauer auf.

Dafür kehrt Batman nun auf dem Streaming-Markt zurück! Nach der beliebten Zeichentrickserie aus den 90er-Jahren liefert uns DC einen geistigen Nachfolger namens Batman: Caped Crusader. Damit bekommen wir aber keine reine Neuauflage der bekannten Geschichten vorgesetzt, sondern einige neue Erzählungen und frische Ideen.

Seit dem 01. August können wir auf Prime Video die zehn Folgen der ersten Staffel anschauen. Die dauern jeweils nur ungefähr 25 Minuten, sodass wir die Serie schnell bingen können.

Achtung: Ab jetzt folgen einige Spoiler zur Serie!

Batman hockt auf einer Laterne. Quelle: DC

Auf den Schultern von Riesen

Wie Bruce Wayne ist auch das Produktionsteam hinter Caped Crusader nicht von schlechten Eltern. Mit Bruce Timm als Produzenten kehrt einer der Verantwortlichen hinter der ursprünglichen Animationsserie zurück.

Außerdem sind J. J. Abrams und Matt Reeves im Produktionsteam vertreten. Letzterer führte bei The Batman aus 2022 Regie und ist auch bei der kommenden Serie über den Pinguin aus dem gleichen Universum dabei.

Da Batman noch am Anfang seiner Verbrecherjagd steht, fallen Kennern viele Elemente aus dem beliebten Comic "Year One" auf. Dennoch ist sich Caped Crusader nicht zu schade, auch ein paar direkte Referenzen an die 90er-Serie zu machen. An manchen Stellen fühlen wir uns auch an The Batman aus dem Jahr 2022 erinnert, der ebenfalls die Geschichte eines jungen Batmans erzählt.

Batman von hinten steht vor einem beleuchteten Zimmer Quelle: DC Zwar erinnert der Animationsstil sehr an die Zeichentrickserie, doch wurde das Gesamtwerk erheblich modernisiert. Schließlich kamen in den letzten zwei Jahrzehnten mehr als genug animierte Batman-Filme und -Serien auf den Markt. Dazu zählt auch die Filmadaption aus dem Jahr 2011 zum eben angesprochenen Year One, die der Serie stilistisch am ehesten ähnelt.

Nachdem Kevin Conroy, der wohl ikonischste Sprecher von Batman, vor zwei Jahren verstorben ist, hören wir einen neuen Bruce Wayne. Im Englischen wird der von Hamish Linklater vertont, der mit kühler und mysteriöser Stimme hervorragende Arbeit leistet. Im Deutschen ist David Nathan auf den Straßen von Gotham City im Einsatz. Ihn kennen wir als die Synchronstimme von Christian Bale, der Batman in der Dark-Knight-Trilogie von Christopher Nolan verkörperte.

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    • Kommentare (2)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Sirpopp Mitglied
        Früher hätte ich ja frech gesagt der Kunde (Fan) hat immer Recht und wer konsequent die Wünsche der Kunden ignoriert ruiniert sein eigenes Geschäft. Aber nach Allem was Disney so mit seinen erfolgreichsten Franchises veranstaltet wundere ich mich eigentlich über nichts mehr 😂 Soviel zur Überschrift 😉, zur Serie selbst kann ich nicht viel sagen. Hab mir ein paar Folgen angeschaut aber hat mich jetzt nicht wirklich abgeholt. Kann aber selbst nicht so genau sagen warum. Da find ich X-Men 97 einfach deutlich unterhaltsamer zu schauen.
      • Von Sirpopp Mitglied
        Früher hätte ich ja frech gesagt der Kunde (Fan) hat immer Recht und wer konsequent die Wünsche der Kunden ignoriert ruiniert sein eigenes Geschäft. Aber nach Allem was Disney so mit seinen erfolgreichsten Franchises veranstaltet wundere ich mich eigentlich über nichts mehr 😂 Soviel zur Überschrift 😉, zur Serie selbst kann ich nicht viel sagen. Hab mir ein paar Folgen angeschaut aber hat mich jetzt nicht wirklich abgeholt. Kann aber selbst nicht so genau sagen warum. Da find ich X-Men 97 einfach deutlich unterhaltsamer zu schauen.
      • Von Thomas_128 Anwärter/in
        Mir gefällt die Serie ebenfalls richtig gut.
        Als großer Fan der Batman: The Animated Series war ich anfangs noch skeptisch, ob es die Serie schafft, an das Niveau der 90er Serie anzuknüpfen.
        Und ich muss bzw. darf erfreulicherweise sagen, ja aus meiner Sicht schafft sie das definitiv.
        Die Serie erzählt spannende und interessante Geschichten im gewohnten und sehr gelungenem Noir-1940er-Look.
        Mit dem ein oder anderen Charakter musste ich anfänglich noch etwas warm werden, wie beispielsweise die Darstellung eines Bösewichtes im anderen Geschlecht. Jedoch konnte ich mich ziemlich schnell daran gewöhnen und finde, den Serienmacher haben dies sehr interessant und erfolgreich umgesetzt.
        Die Synchronsprecher leisten ebenfalls sehr gute Arbeit und sind super gelungen.
        Auch das Batman eigentlich gar nicht im Mittelpunkt der Serie steht, sondern die Charaktere um ihn herum, gefällt mir sehr gut.
        Ich werde mir die Folgen demnächst nochmal anschauen und kann die zweite Staffel kaum abwarten.
      Direkt zum Diskussionsende
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