Assassin's Creed: Revelations im Test: Das hat uns nicht gefallen + Wertung
Assassin's Creed: Revelations im Test für PC: Im vierten Spiel der Reihe wird die Story des Meuchelmörders Ezio Auditore zu einem Ende geführt. Außerdem erfahrt ihr mehr über Altair, den Helden des ersten Assassin's Creed. Wie gut das Abenteuer unterhält, erfahrt ihr in unserem Test!
Das hat uns an Assassin's Creed: Revelations nicht gefallen:
Ein ständiges Déjà-vu-Gefühl
Das wohl größte Problem an Revelations ist, dass es sich über weite Strecken wie ein Botherhood 1.5 mit neuer, hübscher Fassade aber altem Kern anfühlt. Rom wird zu Konstantinopel, Romulusgräber werden zu Verstecken von Marco Pollo, statt mit Caterina Sforza turtelt Ezio nun mit Sofia Sartor rum. Viele der Spielmechaniken bleiben sogar komplett unverändert oder wurden nur minimal angepasst, etwa die Städterenovierung oder die Anwerbung und Ausbildung neuer Assasssinen. Natürlich bietet auch Revelations wieder gewohnt hohe Qualität, doch gleichzeitig bleibt die Weiterentwicklung seit Brotherhood deutlich hinter den starken Sprüngen von AC zu AC 2, sowie vom zweiten Teil zu Brotherhood zurück, was einen bitteren Beigeschmack hinterlässt.
Quelle: Ubisoft
Das Balancing und die Gegner-KI sind auch in Assassin's Creed: Revelations ein Knackpunkt.
Gegner-KI und Balancing
Diese beiden Probleme scheinen die Entwickler einfach nicht in den Griff zu bekommen. Erneut agieren Wachen oft ziemlich willkürlich und leisten sich diverse Böcke. Das fängt schon damit an, dass manche Wächter Ezio selbst auf wenige Meter nicht erkennen, andere aber plötzlich über Adleraugen verfügen und bereits aus weiter Entfernung misstrauisch werden. In manchen Fällen setzte die Erkennung offenbar sogar ganz aus, als einige Templer mitten in einer Verfolgung urplötzlich ihren Status von Aggressiv auf Unwissend wechselten und ihr Interesse an Ezio schlagartig verloren. In Kämpfen hat sich dahingehend ebenfalls nichts geändert: Die Gegner greifen schön artig einer nach dem anderen an und brechen nur in Einzelfällen mit Würgegriffen oder ähnlichen Spezialaktionen aus ihrem Trott heraus. Fordernd ist anders. Ein regelrechter Spaziergang werden Scharmützel wie schon in Brotherhood durch die eigenen Assassinenhelfer. Die sind erneut so übermächtig, dass bereits drei oder vier Rekruten jeden noch so schweren Kampf meistern, während wir mit Ezio aus sicherer Entfernung dabei zusehen. Auf der anderen Seite gestalten sich Schleichmissionen teils knüppelhart, da die kleinste Entdeckung (vgl. Adleraugenwachen) zum Game over führt.
Praktisch keine Rätsel
Es ist nur ein kleiner Makel, aufgefallen ist es uns dennoch: Zu keiner Zeit werden im Verlauf der Story eure grauen Zellen gefordert. Ein simples Schalterrätsel, das sich eher als Kletteraufgabe entpuppt, ist die größte intellektuelle Herausforderung des Spiels. Nach den teils knackigen Kopfnüssen des Vorgängers ist die völlige Abkehr von Rätseln für uns unverständlich und ein wenig enttäuschend.
Lahmer Spieleinstieg
Die Story von Assassin's Creed: Revelations ist gelungen, jedoch dauert es eine Weile, bis sie Fahrt aufnimmt und euch wirklich in ihren Bann zieht. Der Auftakt ist gelungen, doch nach Ezios Ankunft in Konstantinopel erwarten euch zunächst einige ziemlich lahme Aufgaben, die euch erst sämtliche Spielmechaniken näherbringen. Obendrein werdet ihr in der Stadt sogleich mit optionalen Spielelementen und Nebenaufgaben regelrecht erschlagen, was zusätzlich das Spieltempo bremst.
Das Tower-Defense-Minispiel
Im Spielverlauf könnt ihr die verschiedenen Stadtteile Konstantinopels von der Herrschaft der Templer befreien und in die Hand eurer Assassinengilde bringen. Das geschieht in Form recht fordernder Meuchel-Missionen. Nun kann es aber auch vorkommen, dass von euch kontrollierte Stadtteile von Templern angegriffen werden. Dann wehrt ihr euch in Form eines Tower-Defense-Minispiels, in dem Ezio lediglich Befehle gibt. Ihr platziert dann per Cursor Einheiten auf Dächern, legt Ziele fest, ordert Kanonen-Beschuss und sammelt Geld auf. Das wirkt sehr aufgesetzt und ist schlecht ausbalanciert. Viele Wellen sind kinderleicht, während andere plötzlich selbst unsere stärkste Verteidigung im Handumdrehen niederfegen. Kurzum: Interessante Idee, mäßig ausgeführt.
In diesem Artikel
- Seite 1 Assassin's Creed: Revelations im Test: Informationen und Einleitung
- Seite 2 Assassin's Creed: Revelations im Test: Das hat uns gefallen - Seite 1
- Seite 3 Assassin's Creed: Revelations im Test: Das hat uns gefallen - Seite 2
- Seite 4 Assassin's Creed: Revelations im Test: Das hat uns nicht gefallen + Wertung
- Seite 5 Bildergalerie
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Bei Revelations kann man ja in der Assassinengilde so ein zwischenspiel starten wo man in Alexandria, Algier, Bursa, u.s.w Aufgaben übernehmen kann um dann die Stadt zu übernehmen.
Kann Mann das auch weglassen oder muss man das machen? Denn man verliert die Städte früher oder steter sowiso wieder wenn man nicht ständig dabei bleibt. Da kann Mann das Eigentliche Game überhaupt nicht mehr genießen. Man ist ständig am Taubenstock suchen um wieder seine Assassienen loszuschicken. Macht keinen Spaß mehr nach einer gewissen Zeit.
Kannst du komplett ignorieren bis auf die Einführung, die du im Rahmen der Hauptstory machen musst (wenn ich mich recht entsinne). Ist eines der überflüssigen Features dieses Teils, war auch schon in Brotherhood nervig. Einzig interessant daran sind halt die Levelaufstiege für deine Assassinen-Helfer, wodurch die in den Kämpfen kräftiger zuhauen. Aber da diese ja ohnehin extrem overpowered sind, ist das Ganze nur Beiwerk ;)
Bei Revelations kann man ja in der Assassinengilde so ein zwischenspiel starten wo man in Alexandria, Algier, Bursa, u.s.w Aufgaben übernehmen kann um dann die Stadt zu übernehmen.
Kann Mann das auch weglassen oder muss man das machen? Denn man verliert die Städte früher oder steter sowiso wieder wenn man nicht ständig dabei bleibt. Da kann Mann das Eigentliche Game überhaupt nicht mehr genießen. Man ist ständig am Taubenstock suchen um wieder seine Assassienen loszuschicken. Macht keinen Spaß mehr nach einer gewissen Zeit.
Die Story von Revelations hat mir sehr gut gefallen, mehr als AC2, wahrscheinlich, weil ich das orientalische Setting einfach viel gelungener finde (Dazu noch das beeindruckende Kappadokien) und Ezio im Alter viel symphathischer wird. Altairs Story war für mich der spannendste Teil des Spiels.
Diese hat mich am meisten berührt, vor allem am Ende. (Für mich der emotionalste Teil der gesamten Geschichte bisher)
Der Desmond-Part war ebenfalls ganz nett, aber um ehrlich zu sein, mir wären Zwischensequenzen, in denen seine Geschichte erzählt wird, lieber gewesen. Diese Portal-Nachmachen waren eher nervig als fordernd. Gingen zu Glück aber nie wirklich lange.
War aber lustig zu sehen, dass ich mir eigentlich alles über ihn richtig zusammengereimt habe.
Ich freu mich schon riesig auf AC3. Ich hoffe aber, wie jeder andere, dass sie sich mehr Zeit nehmen und das Spiel mal ein paar gravierendere Neuerungen hat.
Grafisch waren alle Teile bisher super, aber mir persönlich fehlen Sachen.
Z.B. sollten die Figuren im Spiel auch bergab oder bergauf laufen können, ohne im falschen Winkel vom Boden abzustehen. Und mal richtig Treppen rauf und runter laufen!
Schwerter sollten nicht im Boden einsinken, Mäntel nicht in Waffen usw. usw..
Da fehlen mir echt die Feinheiten.
Altaïrs Enkel lebten auch dort, aber irgendwie macht es für mich keinen Sinn mehr, einen dritten Ahn ins Spiel zu bringen, außer natürlich, dass ein AC ohne Ahnenpart irgendwie seltsam wäre. ;)
Aber an sich hat Desmond doch alles, was er braucht; den Standort des Tempels, die gesamten Erkenntnisse aus Altaïrs Studien und dank Sicker-Effekt ist er auch komplett, was seine Ausbildung betrifft.
Was soll der dritte Ahn da noch beitragen, außer etwas Abwechslung im Gameplay? :)
Eine weitere Reise in die Vergangenheit macht wirklich keinen Sinn, aber ich hoffe, es gibt noch "Spin-Offs" mit anderen Charakteren. Es gibt so viele Epochen, in denen Assassin's Creed spielen kann. Soviele Gebiete. Warum nur Europa und Arabien? Warum nicht Indianer und Co? Oder die Zaren? Und, was ich wirklich ganz stark hoffe, ist ein Assassin's Creed, was zur Zeit der ersten Zivilisation spielt. also ganz ganz ganz weit in die Vergangenheit rein. Es wäre so DERMASSEN episch...