Anno 1701: Der Fluch des Drachen
Ein Abenteurer erliegt dem Rausch eines Artefakts, wir dem besten Add-on der Aufbautrategiegeschichte.[br]
Doch so genial die Erweiterung zum unbestritten besten Aufbau-Strategespiels auch über weite Strecken ist, ganz perfekt ist sie nicht geworden, einige Missionen unterhalten aufgrund des immensen Zeitbedarfs "nur" gut und nicht durchgehend auf Referenzniveau. Dennoch: Es gibt wenig Befriedigenderes, als auf ein Arsenal an ausgetüftelten Handelsrouten zu schauen, mit deren Hilfe die nimmersatten Kaufleute tatsächlich Ruhe geben, aus deren Steuern sich wiederum Schiffchen und Truppen finanzieren.
Anno 1701: Der Fluch des Drachen gelingt es, Anspruch und Belohnung sinnvoll zu verbinden. Um also eine Frage vieler ob der Verwässerung des Spielprinzips bei den Siedlern besorgter Fans zu beantworten: Nein, hier bekommen Sie 100% Anno, von der ersten Minute an. Und sie werden jede weitere genießen und nur allzu verdutzt dreinschauen, wenn Ihnen eine Frau einen Strich durch die Rechnung macht ...

Kaum was neues in dem Spiel.
Addon ist nicht die richtige Produktbezeichnung.
Der Kunde wird noch einmal zur Kasse gebeten zur Vervollständigung des Produktes.
Die fehlenden Missions in 1701 waren eine Frechheit.
Diese noch einmal extra zu bezahlen ist ebenfalls eine Frechheit.
Egal, der Annoholiker zahlt ja für seine Droge.
Die Missions sind jedenfalls gut gelungen, ein würdiger Nachfolger für 1602.
Hoffentlich ist es nicht die letzte Mission CD. Ich bin gerne bereit für weitere Abenteuer in die Tasche zu greifen.