Age of Empires 3: Test des Historienspektakels

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Die Idee mit zu "erobernden" Verbündeten ist ebenfalls neu. Indianer haben zudem den Vorteil, dass sie sofort Einheiten produzieren.
Quelle: Microsoft

Pulverschwaden ziehen über das Schlachtfeld, Kanonenkugeln schlagen in Ihren Linien ein. Plötzlich tauchen Rotröcke aus dem Nebel auf und setzen zum Sturm an. Ein dramatischer Kampf Mann gegen Mann entbrennt - so spannend kann Age of Empires 3 sein. Doch spielen nicht alle drei Solokampagnen während der aufregenden Kolonialkriege zwischen Frankreich und England.

Age of Empires 3: Test des Historienspektakels (4) Quelle: Microsoft Age of Empires 3: Test des Historienspektakels (4) Zu Anfang werden auf den Handelsstraßen noch Handkarren gezogen, nach dem ersten Upgrade fahren bereits schmucke Postkutschen. Nach der zweiten Erweiterung rauscht schließlich eine Eisenbahn durch die Karte. Einfache Faustregel: Je schneller das Verkehrsmittel, desto mehr Ressourcen fließen pro Minute auf Ihr Konto. Und das kommt besonders Ihrer Heimatstadt zugute.

Das alte Europa

Die wohl innovativste Neuerung ist die Heimatstadt, ein sicherer Hafen im alten Europa, der Nachschub in Ihre Kolonie schickt. Sie können hier weitere Siedler, Kämpfer, Ressourcen und Upgrades für Gebäude und Einheiten bestellen. Allerdings gibt es die Care-Pakete nicht umsonst, bezahlt wird mit Erfahrungspunkten. Den Nachschub kaufen Sie in Form von simulierten Spielkarten.

Haben Sie genügend Punkte für eine Nachschublieferung zusammen, suchen Sie sich in der Heimatstadt eine Karte aus. Nach Ablauf von zwölf Sekunden erscheint die Bestellung in Ihrer Kolonie. Setzen Sie Rohstoff- und Upgrade-Karten geschickt ein, fällt der Wechsel zu neuen Zeitaltern wesentlich leichter. Lassen Sie sich Militäreinheiten schicken, können Sie Ihre Gegenspieler frühzeitig angreifen.

Drei Spielmodi
Age of Empires 3: Test des Historienspektakels (5) Quelle: Microsoft Age of Empires 3: Test des Historienspektakels (5) Neben der klassischen Kampagne bietet Age of Empires 3 obligatorische Sofortgefechte gegen KI-gesteuerte Gegner. Bis zu acht Parteien können auf 15 verschiedenen Spielkarten mit- und gegeneinander antreten. Die malerischen Schauplätze reichen vom verschneiten Yukon über karibische Inseln bis zu südamerikanischem Hochland.

Acht verschiedene Völker sind wählbar: Deutsche, Engländer, Franzosen, Spanier, Holländer, Portugiesen, Russen und Osmanen. Die Schwächen und Stärken der Völker orientieren sich an historischen Eigenheiten. So verfügt Deutschland über Elite-Dorfbewohner, die doppelt so schnell arbeiten wie normale Siedler, in der Bevölkerungsstatistik aber nur als einzelne Arbeiter zählen. Engländer besitzen dagegen eine starke Flotte und können als einzige Nation Langbogenschützen ausbilden.

Zeit für Helden
Age of Empires 3: Test des Historienspektakels (6) Quelle: Microsoft Age of Empires 3: Test des Historienspektakels (6) Die Ensemble Studios spendieren Age of Empires 3 waschechte Helden. Allerdings sind diese nicht so mächtig wie ihre Kollegen aus Age of Mythology oder Warcraft 3. Die Haudegen besitzen lediglich ein paar zusätzliche Fähigkeiten wie Heilkräfte oder gezielte Schüsse. Viel wichtiger ist, dass Helden zwei bedeutende Gebäude errichten können: Handelsposten und Dorfzentren. Letzteres ist besonders wichtig, da Dorfbewohnern diese Fähigkeit fehlt.

Wertung zu Age of Empires 3 (PC)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Sehr schöne GrafikStimmungsvolle SpielweltDutzende verschiedene EinheitenErstklassig für Mehrspielerpartien
Mäßige Einzelspielerkampagne
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