Age of Empires 3: Test des Historienspektakels

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Die Idee mit zu "erobernden" Verbündeten ist ebenfalls neu. Indianer haben zudem den Vorteil, dass sie sofort Einheiten produzieren.
Quelle: Microsoft

Pulverschwaden ziehen über das Schlachtfeld, Kanonenkugeln schlagen in Ihren Linien ein. Plötzlich tauchen Rotröcke aus dem Nebel auf und setzen zum Sturm an. Ein dramatischer Kampf Mann gegen Mann entbrennt - so spannend kann Age of Empires 3 sein. Doch spielen nicht alle drei Solokampagnen während der aufregenden Kolonialkriege zwischen Frankreich und England.

Age of Empires 3: Test des Historienspektakels (3) Quelle: Microsoft Age of Empires 3: Test des Historienspektakels (3) Der Siedlungsbau geht im Age-Stil leicht von der Hand. An erster Stelle steht dabei das Dorfzentrum, danach wird die Kolonie um ein paar Wohnhäuser erweitert, um die Populationsgrenze Ihres Volkes zu erhöhen. Als drittes stellen Sie einen Marktplatz zum Warentausch auf. Im Gegensatz zu Age of Empires und Age of Kings sind Militärgebäude wie Kasernen, Ställe und Schmieden erst ab der zweiten Epoche "Kolonialzeit" verfügbar.

Diese Tatsache beeinflusst besonders den Mehrspielermodus. So genannte Rush-Taktiken - also sehr frühe Angriffe auf Gegenspieler - sind nur mit viel Können und optimalen Produktionswegen möglich. Immer vorausgesetzt, die Partie beginnt zur Zeit der Entdecker. Starten Sie in einer späteren Epoche, können Sie Militäreinheiten natürlich sofort bauen.

Mit welchem Zeitalter Sie in der Kampagne starten, hängt vom jeweiligen Szenario ab. Auf Malta beginnen Sie die meisten Missionen im Festungszeitalter, in der Neuen Welt erst im Entdeckerstadium und später zur Kolonialzeit. Eine umfangreiche Palette an Gebäuden, Einheiten und Upgrades bietet jedoch erst das Festungszeitalter.

Für den Bau von Einheiten, Upgrades und Gebäuden brauchen Sie drei Ressourcen. Nahrung und Holz gehören seit jeher zu den typischen Age-Rohstoffen, Gold wird im dritten Teil durch Münzen ersetzt. Diese Änderung ist sinnvoll, da nun Baumwollplantagen und Banken hinzugekommen sind, die unendlich Münzen produzieren. Neben Nahrungsmitteln sind Münzen schon die zweite Ressource, die unbeschränkt zur Verfügung steht (denn Nahrung lässt sich seit Age of Kings in Mühlen unbegrenzt herstellen).

Im Vergleich zum Vorgänger verbrauchen sich aber die zugehörigen Kornfelder nicht mehr - das entschlackt den Wirtschaftskreislauf. Der Holzvorrat kann nachgefüllt werden, selbst wenn alle Bäume abgeholzt sind. Sie können nämlich Holz auf dem Marktplatz kaufen oder eine Fabrik aufstellen, die alle drei Grund-ressourcen produziert.

Dies sind aber nicht die einzigen Änderungen im Wirtschaftskreislauf. Dorfbewohner bringen abgebaute oder geerntete Ressourcen nicht mehr wie gewohnt zum Dorfzentrum oder einem Depot. Die Rohstoffe fließen jetzt automatisch und kontinuierlich auf Ihr Konto. Neu hinzugekommen ist eine vierte, wichtige Ressource: Erfahrungspunkte. Die erwerben Sie durch Kämpfe, Siedlungsbau, Ressourcenmanagement und Entdeckungen. Klären Sie beispielsweise die Spielkarte komplett auf, bekommen Sie zusätzliche Punkte. Retten Sie einen Eingeborenen vor Wölfen, erhöht sich Ihr Punktekonto ebenfalls.

Da natürliche Ressourcen wie Wälder, Tierherden, Beerensträucher, Silber- und Goldminen irgendwann ausgebeutet sind, haben die Macher von Age of Empires eine weitere unbegrenzte Ressourcenquelle entwickelt: Handelsrouten. Auf vielen Mehrspielerkarten und in einigen Kampagnenmissionen gibt es Strecken, auf denen Händler verkehren. Bauen Sie auf einem der fest definierten Umschlagplätze einen Handelsposten, bekommen Sie - je nach Ausbaustufe des Postens - Nahrung, Holz, Münzen oder Erfahrungspunkte.

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