AMD Adrenalin Treiber: Features & neue App unter der Lupe
Die aktuellen Treiber für AMD-Grafikkarten haben nicht nur einen neuen Namen, sondern auch viele neue Features - wie unter anderem auch eine Smartphone-App, mit der sich die Leistung der Grafikkarte beobachten lässt. Wir schauen uns die neuen Features der Adrenalin-Treiber an und erklären sie im Detail. Zudem betrachten wir auch die neue Overlay-Funktion genauer.
AMD Radeon Software Adrenalin Edition
AMD gibt seinen Treiberpaketen für Grafikkarten seit einer Weile in jedem Jahr einen neuen Namen. Bis vor kurzem waren die AMD-Treiber sowie die zugehörige Software unter dem Namen Radeon Software Crimson ReLive-Edition bekannt.
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Seit dem letzten Treiber-Update gilt nun der neue Name: Radeon Software Adrenalin Edition. Das Downloadpaket (hier der Link zur Version für Windows 7, 64 Bit) enthält neben den Treibern auch eine komplett überarbeitete Radeon Software, die euch viele Möglichkeiten zum Einstellen der Optionen für die Grafikkarte und den Monitor ermöglicht.
Dies allein ist nichts Neues - allerdings hat AMD in diesem Jahr besonders viel Arbeit in die Software gesteckt und bietet einige neue Features, die wir in unserem Special unter die Lupe nehmen und erklären werden. Auch auf der AMD-Website findet ihr viele Infos zu der neuen AMD Radeon Software. Eines der Features ist eine mobile App namens AMD Link, mit der sich unter anderem der PC beim Spielen analysieren lässt. Doch zuerst kümmern wir uns um einige Grundlagen zu AMDs Grafikkartentreibern.
Neue Treiberversionen: Licht und Schatten
Nachdem AMD am 12. Dezember die erste Version der neuen Adrenalin-Treiber herausgebracht hatte, steht seit dem 19. Dezember die neuere Version 17.12.2 zum Download bereit - AMD hat dabei einen Fehler im Zusammenhang mit Netflix beseitigt, wie wir auch berichteten. Anhand dieser News seht ihr auch ein generelles Phänomen bei Grafikkartentreibern: Zum einen solltet ihr normalerweise immer die aktuellste Version eines Treibers möglichst zeitnah nach deren Release installieren, da die neuen Treiber Fehler beseitigen und oft auch die Performance steigern, wenn auch meist nur in bestimmten neueren Spieletiteln. Zum anderen kann es aber durch einen neuen Treiber auch völlig neue Probleme geben, wie es hier beim ersten Adrenalin-Treiber und Netflix der Fall war. Wer einen neuen Fehler bemerkt, kann aber freilich wieder auf den älteren Treiber umschwenken.
Download und Installation
Für diejenigen, die mit Treiber-Updates nicht so gut vertraut sind, wollen wir kurz schildern, wie ihr den passenden Download findet, startet und schließlich das Treiberpaket installiert. Auf der Download-Website von AMD findet ihr zum einen ein Tool, mit dem eure Grafikkarte und Windows-Version erkannt und der passende Treiber heruntergeladen wird.
Quelle: Antonio Funes
AMD Grafikkartentreiber Auswahl für die Art der Installation
Zum anderen könnt ihr auf der Website aber auch die Daten eurer Grafikkarte und eure Windows-Version manuell angeben - für eine AMD RX 480 in einem normalen Desktop-PC und Windows 7 64Bit als Betriebssystem gebt ihr beispielsweise bei "Treiber manuell auswählen" unter Step 1 an, dass ihr eine Desktop-Grafiklösung nutzt. Bei Step 2 wählt ihr in diesem Fall "Radeon RX Serie" aus, bei Step 3 dann die "RX 4xx-Serie". Im letzten Schritt, Step 4, gebt ihr Windows 7 - 64Bit an und klickt danach auf "Display Results" - ihr gelangt dann zu einer Website mit dem passenden Treiberpaket, das in der Version 17.12.2 für Windows 7 (64 Bit) etwa 461 Megabyte groß ist.
Über den Button "Download" ladet ihr das Paket herunter - je nach verwendetem Browser müsst ihr später im entsprechenden Ordner den fertigen Download suchen und startet die Datei per Doppelklick. Mit einem Klick auf "Install" startet die Installation - folgt bei Bedarf einfach den Schritten, auf die ihr hingewiesen werdet. Zwischendurch müsst ihr beispielsweise den bei Software obligatorischen Lizenzbedingungen zustimmen und schließlich bestätigen, dass ihr den "lokalen Treiber" in der Version 17.12.2 installieren wollt. Über die benutzerdefinierte Installation könnt ihr verhindern, dass ein möglicherweise von Euch nicht erwünschter Teil des Pakets installiert wird. Per "Neuinstallation" installiert ihr die Treiber von Grund auf neu, die alten Treiber werden dabei entfernt. Dabei solltet ihr alle anderen Programme schließen und eure eventuell geöffneten Dateien sichern, da der PC zwischendurch neustarten wird. Am Ende der Installation solltet ihr den PC zudem ebenfalls neu starten.

Und selbst bei Updates, die nur Fehler beseitigen sollen, auch bei Treibern, muss man das als Firma erstmal checken, sofern die Firma nicht nur 2-3 PCs hat, damit nicht DURCH das Update ein neuer, störender Fehler auftaucht und man dann auf 100 "fehlerhaften" PCs sitzt ;)
Und ich glaube so oder so weiß jeder Depp, dass man nicht die neuesten installieren MUSS, wenn man selber keine Probleme hat :D ;)