The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Kämpfe, Technik und Fazit
The Legend of Zelda: Breath of the Wild im Test: Die Legende lebt! Heroe Link begibt sich in sein bisher größtes Abenteuer - und wir haben ihn viele Stunden dabei begleitet. Nun klären wir die brennende Frage: Lohnt es sich, dem Ruf der Wildnis zu folgen - oder wandert Nintendo hier in eine Sackgasse? Die Antwort geben wir in unserem großen Review - inklusive Test-Video!
Zelda: Breath of the Wild im Test: Kämpfen nach Hylianer-Art
Quelle: PC Games
Module, Waffen, Schilde sowie Pfeil und Bogen lassen sich jederzeit bequem via Schnellzugriff-Menü anwählen und somit auch mühelos während Kämpfen wechseln.
Bei so vielen einschneidenden Veränderungen ist man fast schon froh, dass manche Dinge doch noch relativ unverändert übernommen wurden - relativ, wohlgemerkt. Das Kampfsystem erinnert recht stark an das, was in den 3D-Ablegern der Serie etabliert wurde. Mittels Schulter-Button visieren wir an und halten unseren Schild vor uns, mit dem Y-Knopf schlagen wir mit der Waffe unserer Wahl zu. Achtgeben sollte man hier, mit welchem Prügel man welchen Feind attackiert, denn je nach Widersacher erweist sich etwa eine Hieb- oder eine Stichwaffe als sinnvoller. Greift man aus der Luft an, steht uns auch eine nette Sprung-Attacke zur Verfügung und auch die bewährte Wirbelattacke ist wieder ausführbar. Als Neuerung an Bord ist eine sehr durchschlagskräftige Zeitlupenfunktion: Ziehen wir in der Luft den Bogen, so wird das Geschehen stark verlangsamt und wir können in aller Ruhe unsere Pfeile platzieren. Ähnliches passiert, wenn wir dem Angriff eines Feindes am Boden durch einen Sprung zur Seite oder nach hinten perfekt ausweichen: Daraufhin haben wir einige Sekunden Slo-Mo-Zeit, in denen wir einem Feind mit aufeinanderfolgenden Schlägen massiv Schaden zufügen können.
Quelle: PC Games
Die Wächter - riesige, spinnenähnliche Roboter mit zielsuchenden Lasern - säumen die Ebene südlich von Schloss Hyrule und teilen mächtig Schaden aus.
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Schön ist auch, wie nahtlos sich unsere anderen Fähigkeiten in die Gefechte integrieren lassen: Pfeil und Bogen sind ohnehin unsere treuen Begleiter, aber mit dem Magnet-Modul einer Gruppe von Feinden eine riesige Metallkiste auf den Kopf knallen zu lassen oder sie mit einer gut platzierten Bombe aufzumischen, fühlt sich immer wieder toll an! Zudem ist es durchaus sinnvoll, sich im den Kämpfen einen Vorteil zu verschaffen, denn an einen Aspekt müssen sich Serienkenner, die vor allem die 3D-Ableger der Reihe kennen, gewöhnen: The Legend of Zelda ist jetzt schwer!
Quelle: PC Games
Gleich zwei durchschlagskräftige Bombenarten stehen uns zur Verfügung: runde, die wir gezielt rollen können, und eckige, die auch auf Abhängen liegen bleiben.
Gerade in den frühen Stunden des Abenteuers wird man den Game-Over-Screen deutlich häufiger sehen, als einem lieb sein kann. Stärkere Gegner greifen außerdem oft unerbittlich an, ziehen einem regelmäßig zahlreiche Herzen auf einmal ab und schicken Link auf diese Weise mit ein oder zwei Treffern ins virtuelle Nirvana. Je weiter man kommt und sich durch neue Ausrüstung und Upgrades verbessert, desto leichter wird Breath oft the Wild; zu einem Zuckerschlecken verkommt es dankenswerterweise aber nie - auch dann nicht, wenn man dank der optionalen Stealth-Funktion schlafende oder unachtsame Feinde hinterrücks erledigt oder durch geschickte Sprünge Schaden ausweicht. Richtig gelesen: Das erste Mal in einem 3D-Zelda verfügt Link über einen designierten Sprungknopf! Schade bloß, dass ein noch härterer Helden-Modus nicht enthalten ist und erst im Nachhinein per Bezahl-DLC nachgereicht wird. Das kennt man von anderen Herstellern, von Nintendo ist man aber mehr Kundenfreundlichkeit gewohnt.
Zelda: Breath of the Wild im Test: Schöne Welt mit Mini-Makeln
Quelle: PC Games
Der Paragleiter, den wir schon sehr früh erhalten, ist ein unerlässlicher Helfer auf unserer Reise durch die weite Welt von Hyrule.
Auch technisch macht Breath of the Wild jede Menge richtig. Nein, hinsichtlich Texturen, Effekten und Co. kann es mit Konkurrenzprodukten auf Konkurrenzkonsolen wie Sonys Horizon: Zero Dawn natürlich nicht mithalten. Wie bereits gesagt ist die künstlerische Gestaltung der Welt aber über jeden Zweifel erhaben und der Cartoon-artige Look passt wie die sprichwörtliche Faust aufs Auge. Wenn man über sattgrüne Wiesen reitet und das Gras sieht, wie es sich im Wind bewegt, dann sind einem Polygonzahlen sehr schnell egal. Nicht ganz egal sind uns jedoch ab und an ins Bild poppende Objekte, die ein wenig an der Atmosphäre kratzen, sowie seltene, aber deutliche Ruckler, wenn mal besonders viel auf dem Bildschirm los ist. Die Ladezeiten bei Spielstart und beim Schnellreisen - wir können uns zu allen Türmen sowie sämtlichen Schrein-Eingängen teleportieren - sind dafür mit etwa 15 bis 20 Sekunden angenehm kurz.
Wirklich beeindruckend ist allerdings, wie vollkommen frei von Bugs und technischen Fehlern das Spiel daherkommt: In der Luft schwebende Objekte, nachladende Texturen, ein Held, der durch die Welt fällt, verbuggte Missionsmarker - kein einziges dieser Open-World-Probleme bereitete uns auch nur ein einziges Mal Sorge. Ein dermaßen gewaltiges Spiel dermaßen sauber auf den Markt zu bringen - davon können sich die meisten anderen Entwickler eine Scheibe abschneiden. Und auch die musikalische Untermalung ist, wie von der Reihe gewohnt, allererste Sahne, seien es das toll komponierte Hauptthema oder die zahlreichen anderen Melodien, welche unseren Trip durch die Welt stets gelungen unterstreichen.
Extrakasten: So schlägt sich die Wii-U-Fassung
Man vergisst es gerne mal, aber neben der Switch wird auch die altehrwürdige Wii U noch mit The Legend of Zelda: Breath of the Wild geehrt. Wie schlägt sich diese Fassung?
Zuallererst: Wer unbedingt Breath of the Wild spielen, aber sich keine Switch anschaffen will, kann ganz beruhigt zur Wii-U-Fassung greifen. Inhaltlich und bezüglich des Bedienkomforts steht die Wii-U-Version jener auf Nintendos Neuer in nichts nach und die technischen Unterschiede halten sich in Grenzen. Die Auflösung ist deutlich geringer - 720p anstatt 900p (TV-Modus) -, die Ladezeiten sind etwas länger und bessere Umgebungsgeräusche auf der Switch sollen die Welt realistischer wirken lassen - einen merkbaren Unterschied konnten wir aber nicht ausmachen. Beide Spiele laufen zudem im Schnitt mit 30 Bildern pro Sekunde. Hier zeigt sich jedoch, dass es auf Wii U doch deutlich öfter zu Rucklern kommt, wenngleich nicht in einem Ausmaß, das den Spielspaß maßgeblich beeinträchtigt. Bugs konnten wir auch in dieser Version des Spiels nicht ausmachen. Hingewiesen sei darauf, dass auf Wii U drei Gigabyte Speicherplatz auf der Konsole vonnöten sind auch dann, wenn man die Retail-Fassung besitzt - bei der digitalen Version natürlich noch ein ganzes Stück mehr.
Zelda: Breath of the Wild im Test: Fazit und Wertung
Quelle: PC Games
Ja, auch sie sind wieder mit dabei: Die großen Feen - und sie sind sogar noch furchterregender als in Ocarina of Time. Ein tolles Abschlussbild für diesen Test! Es tut uns Leid.
Und so kommen wir zur alles entscheidenden Frage: Ist Breath of the Wild denn nun der Serien-Ableger, der alle anderen Teile überflügelt? Die eindeutige Antwort: Kommt drauf an. Ja, es ist nach wie vor ein Zelda-Spiel, aber doch in zahlreichen Aspekten so anders, dass es mit einem Ocarina of Time, Twilight Princess oder auch The Wind Waker kaum noch vergleichbar ist. Ganz ohne Bezug auf die Vorgänger nehmen zu wollen, lässt sich aber festhalten, dass es schlicht und ergreifend ein absolut herausragendes Meisterwerk geworden ist. Breath of the Wild definiert nicht neu, wie Action-Adventures und Open-World-Spiele funktionieren, setzt beide Konzepte bezüglich Weltgestaltung, Abwechslungsreichtum und Gameplay aber nahezu perfekt um. Kleine Makel wie die maue Geschichte oder die verbesserungswürdigen Hauptdungeons verlieren angesichts dessen ihre Bedeutung. Nintendo war gut damit beraten, mit diesem Spiel in die schöne, neue Switch-Welt zu starten - denn so haben Launch-Käufer der Konsole direkt einen Hammer zum Start.
Meinungen
In diesem Artikel
- Seite 1 The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Story, Entscheidungsfreiheit, Gestaltung der Spielwelt
- Seite 2 The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Aktivitäten, Abwechslungsreichtum, Dungeon-Gestaltung
- Seite 3 The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Module, Klamotten und Crafting
- Seite 4 The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Kämpfe, Technik und Fazit
- Seite 5 Bildergalerie
- Seite 1 The Legend of Zelda: Breath of the Wild - Story, Entscheidungsfreiheit, Gestaltung der Spielwelt
- Seite 2 The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Aktivitäten, Abwechslungsreichtum, Dungeon-Gestaltung
- Seite 3 The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Module, Klamotten und Crafting
- Seite 4 The Legend of Zelda: Breath of the Wild: Kämpfe, Technik und Fazit

Ich wechsel immer zwischen Zelda und Horizon hin und her ...da gibt es keine Eingewöhnung ^^
Permanent habe ich Aktionen abgebrochen, weil die B Taste (also Aktion abbrechen) da liegt, wo bei anderen Pads (z.B. beim Playstationpad die X Taste) die "Aktion bestätigen Taste" liegt.
Gerade im Kampf, wo ich mich schnell heilen wollte, war das mehr als Fatal ...
Permanent habe ich Aktionen abgebrochen, weil die B Taste (also Aktion abbrechen) da liegt, wo bei anderen Pads (z.B. beim Playstationpad die X Taste) die "Aktion bestätigen Taste" liegt.
Gerade im Kampf, wo ich mich schnell heilen wollte, war das mehr als Fatal ...
Hab Last Guardian gerade durch und fange nun auch mit Zelda an. Ansprüche und Erwartungen hab ich erstmal keine, ist schliesslich die WiiU Version.
erstmal muss ich loswerden, dass breath of the wild für mich mit abstand das beste zelda überhaupt ist, nicht ganz so wegweisend wie damals ocarina of time, aber dennoch mit kleinen, aber feinen einzigartigkeiten, die ich zuvor noch in keinem spiel erlebt habe. perfekt ist das spiel nicht, dennoch stellt es bis auf den hexer alle ansaatzweise vergleichbaren spiele in den schatten, und auch der vergleich mit geralt ist eigentlich ein stetiges pro und kontra. fangen wir mit den grundlegenden sachen an, der steuerung. link steuert sich sowohl zu fuß, in der luft, zu pferd, im kampf, im spurt stets gut, soll heißen, der spieler verliert sowohl nie den überblich, die kamera bockt nicht, die switch geht nicht in die knie und mittels lock-on und der bewährten kampfsteuerung hat man den kampf, obwohl fordernder als früher, stets zu 100% in eigener hand.
im dockingmodus kommt es zu kleinren frameratedrops, die aber nicht sonderlich störend sind, zumindest nicht für spieler, die 30fps gewohnt sind. hier soll die wiiU-version ja deutlich mehr schwierigkeiten haben. dies ist aber ein problem, mit dem zumindest auf konsole eigentlich jedes spiel mit einer so großen spielwelt zu kämpfen hat, auch das angesprochene the witcher 3. was aber beeindrucken dist, ist, dass the legend of zelda die höhere weitsicht und um vieles geringere ladezeiten hat wie sämtliche spiele mit ähnlich großer spielwelt, zudem auch alles, was man sieht für einen auch erreichbar ist.
die grafik ist natürlich nicht so aufwändig und detailreich wie in uncharted 4 gestaltet, punktet aber mit einem sehr charmanten stil, der einfach perfekt in das abenteuer passt und mit knalligen, schönen farben. die weitsicht wurde ja schon angesprochen.
ein highlight von zelda ist aber der sound. hier hat man sich wirklich mühe gegeben, die wildnis so gut wie möglich darzustellen und dies ist auch mmn sehr gut gelungen. der soundtrack ist sehr gut gemacht und begleitet teils mit bekannten melodien, teils mit beruhigenden klavierklängen, im kampf auch mit flotteren geschichten. er hebt sich zudem einfach sehr angenehm vom üblichen pompös-soundtrack alla hollywood aus anderen großen produktionen ab. positiv zu erwähnen ist, dass sich auch im kampf und im laufen je nach untergrund und waffe sich deutliche, aber auch feine unterschiede raushören lassen.
der kampf im allgemeinen ist wieder ein highlight in breath of the wild. bekommt man in naderen spielen vorgeschrieben, wie man einen gegner zu bezwingen hat, hat man bei breath of the wild komplette narrenfreiheit. haut ihr z.b. einen naheliegenden baum um. könnt ihr den auf unter euch befindende gegner runterrollen lassen, könnt sie mit pfeilen aller art, frontal, im hinterhalt (auch im schlaf), zu ross, mittels überraschungsangriff von der luft, etc. angreifen. gut getimte abwehren und ausweichmanöver ermöglichen eine serienattacke. wichtig bei gegnern ist allerdings, dass sie sehr unterscheidlich auf waffentypen reagieren. v.a. elementarwesen und elektronische wesen folgen hier richtlinien. weiters positiv ist, dass man in jedem spielfortschritt mit geschick sogar die größten brocken besiegen kann. waffen gehen allesamt zu bruch, was ich als den größten kritikpunkt anbringen will. dennoch halb so schlimm, da eigentlich jeder gegner prompt eine neue waffe fallen lässt. ich hätte mir dennoch einen reparaturservice mitsamt stärkungsoption gewünscht. ich bin mir aber keinesfalls sicher, ob dies nicht noch später im spiel, bzw. in anderen, von mir noch nicht besuchten regionen stattfinden wird.
die spielwelt ist schlicht mit gigntisch zu bezeichnen und ich muss wieder die enorme weitsicht hervorheben, in der man von einem hohen berggipfel eigentlich über ganz hyrule hinwegsehen kann. ein absolutes manko bei spielen wie skyrim, die ladezeiten sind auch beim kompletten neuladen dieser enormen welt verschwindend klein, sprich zwischen 4 und 8 sekunden, wo ich bei anderen spielen gerade beim ableben halb verzweifle, da es im vergleich halt bis zum 10fachen dauert, bis ich wieder einsteigen darf.
ein weiteres highlight sind die npc's, aber vor allem die tiere. beeindruckt es mich schon, dass 90% der charaktere ihr eigenleben führen und ähnlich wie in majora's mask ihren fixen tagesablauf haben (manche reisen sogar in der ganzen region herum), haut mich diese lebendige, autentische tierwelt vom hocker. wölfe sind nicht wie in anderen spielen blutdrünstige bestien, die automatisch auf einen losgehen, sondern attackieren meist erst, wenn man sich ihnen bis auf wenige meter nähert, nachdem sie einen mit geheul warnten. ungewohnt attackierfreudig, aber einfach realitätsnäher als von mir bisher gespielt verhalten sich auch wildschweine, hirsche, rehe etc... das heißt nicht, dass sie sich gleich verhalten, wie die wölfe, dennoch sollte man sich ihnen nicht komplett arglos nähern. absolut scheu sind füchse und hasen, eben wie im realen wildleben. die fische sind mir diesmal ein wenig zu leicht zu fangen, das kommt dem spiel aber mehr zugute, als es ihm schadet, immerhin muss man auch fische für gewisse zutaten und das crafting haben. absoluter hammer sind aber ide pferde. epona gibt es nicht wie gewohnt in einer farm abzuholen, nein, link muss sich diesman seinen reitbaren untersatz selbst besorgen. hier gilt: anschleichen und im sattel bleiben, dann das pferd in einem reitstall registrieren, beschlagen und satteln lassen, ihm einen namen zu geben, etc. klingt nicht spannend? wäre es auch nicht, hätten die pferde diesmal nicht ihre persönlichen eigenschaften. die stärksten pferde sind eben oft auch die widerborstigsten, ändern halt einfach mal die reitroute, weigern sich weiterzugehen und man muss oft mit streicheleinheiten und striktem zügeln den gaul zum weitermarschieren bewegen. hier gibt es zuneigungswerte, die man optional aufwerten kann, wodurch das pferd dann auch besser folgt. hat man keine lust drauf? dann gibt es noch die langsameren, gemütlicheren pferde, die aber dafür bereitwilliger sind, das zu tun, was der reiter will. neu ist auch, dass man angehalten ist, von den pferden nichts übernatürliches zu verlangen. einen sprung aus 30 meter überlebt es nicht. ach ja, die pferde rennen nun auch nicht mehr gegen bäume, wände etc. springen automatisch über zäune oder weigern sich, das mit ihnen machen zu lassen. kurz: das reiten war nie so autentisch in einem vergleichbaren spiel, die konkurrenz befindet sich hier ja eigentlich immer noch bei dem, was ocarina of time damals vorgegeben hat.
die größe der spielwelt ist gerade am anfang schlicht enorm, so enorm, dass man sich fasst erschlagen fühlt. allerdings wird einem gleich zu beginn nahe gelegt, die aussichtstürme zu nutzen, da diese auch dazu dienen, einem eine detaillierte karte zu den unterschiedlichen, mit phänomenaler vielfalt gestalteten regionen hyrules zu spendieren. hauptziele werden einem auf der karte angezeigt, allerdings nicht immer wie bei rpg's, sodass man nicht mal suchen muss, sondern oftmals nur wage beschrieben, bzw. muss man gerade bei einer hauptquest des spiels einfach suchen. obwohl ich selbst diese bilderrätsel sehr gerne habe, könnte sich die breite masse doch etwas daran stören, da man heute einfach gewohnt ist, alles auf dem serviertablet präsentiert zu bekommen. allerdings muss ich sagen, dass auch dieses hauptquest absolut optional ist, wie eigentlich alles im spiel, außer dem besiegen von ganon.
die dungeons, bzw. schreine und titanen im spiel sind für mich ein weiteres highlight und war meine größte sorge im vorfeld. es gibt über 100 schreine im land, allesamt an eine prüfung gebunden, die mal ein serientypisches rätsel, oder eine herausforderung im kampf bieten. als belohnung gibt es sowohl ein bewährungszeichen (die mit dem unterschied, dass man nun auch die ausdauer aufwerten kann die funktion der herzteile übernehmen) als auch immer optionale schatzkisten, die aber zum teil wirklich gute items bereithalten. zudem funktionieren sie als teleportationsorte. die vier haut"dungeons" sind aber die vier titanen, um die es auch in der geschichte geht. diese fühlen sich wieder wie klassische dungeons in der serie an, nur, dass sie halt auch mit dem basismodul, dem shieka-stein lösbar sind. die zwei, die ich bis jetzt gespielt habe, sind mit einigen der besten kopfnüssen der serie versehen. ich weiß noch nicht, ob das schloss auch wie ein klassischer dungeon aufgebaut sein wird, würde es mir aber wünschen. der gelesene mangel an dungeons gibt es aber wegen den schreinen eben absolut nicht.
es gibt auch jede menge sidequests, die aer nicht so tiefgründig wie erhofft sind. oft sind es gewisse bring, gehe zu etc. aufgaben, werden aber meist mit guten items, aber auch tips zu gewissen fundorten belohnt. für zukünftige teile wünsche ich mir aber hier etwas mehr tiefgang.
die story ist, wie in sämtlichen anderen teilen der serie recht schlicht, den tiefgang in der geschichte findet man auch hier beim erkunden der welt. diesmal soagar mit animierten, vollsynchronisieren cut-szenes, einem superb eingefügten, längst fälligen novum der serie. man erfährt einfach viel mehr über die charaktere, deren beweggründe, die welt, deren zerfall etc., als wenn man einfach nur die hauptdungeons und das nötigste der schreine erforscht. ist das schlecht? für mich ist es sogar wirklich brilliant, da man wirklich für das erforschen der welt ausgiebig belohnt wird.
in allem ist breath of the wild ein atemberaubender neuanfang der serie. nicht ganz ohne makel, dennoch als absolut hervorragendes spiel zu bezeichnen, das viele kleinigkeiten erfirschend anders als andere titel dieser region macht, die serie in ein neues, offneres konzept erfolgreich eingeführt hat und schlicht enorm viel spaß macht.