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Limbo of the Lost, Torchlight, Twin Sector und mehr - Auf den Spuren der Ideen-Diebe
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[16/10/08] Ließ sich Dead Space von System Shock 2 "inspirieren"?
[Quelle: EA Redwood Shores]
Eine gute Idee bleibt nur selten in den Händen ihres Erfinders. So natürlich auch in der Gamesbranche. Hier begegnen uns vor allem bei Neuerscheinungen immer wieder Elemente, die wir eigentlich schon seit Jahren einem anderen Game zuschreiben. Doch wer klaut nun genau bei wem und mit welchem Erfolg? Wir sind den Meisterdieben der Spielindustrie mal nachgegangen.


![[b]Torchlight[/b] Während Blizzard nach immer an Diablo 3 feilt, brachte das kleine Studio Runic Games mit Torchlight einen ausgezeichneten Diablo-Klon auf den Markt. Dunkle Ruinen und Höhlen als Schauplätze, verschiedene Charakterklassen zum Aufleveln und das Suchen und Finden von Items als Ansporn - Torchlights komplettes Spielprinzip scheint von seinem großen Vorbild übernommen. Das Studio gab sogar unumwunden zu: "Wir haben uns bei Diablo bedient."Wen wundert‘s , schließlich waren die Torchlight-Macher zuvor an der Erfindung und Entwicklung der legendären Action-Rollenspielreihe Diablo maßgeblich beteiligt. Einzig der bunte Grafikstil des Adventures unterscheidet sich von seinem Vorbild - erinnert dafür aber stellenweise an Warcraft 3. Mehr als 500.000 Exemplare verkaufte Exemplare beweisen jedoch gut: Geschadet hat es nicht. [b]Torchlight[/b] Während Blizzard nach immer an Diablo 3 feilt, brachte das kleine Studio Runic Games mit Torchlight einen ausgezeichneten Diablo-Klon auf den Markt. Dunkle Ruinen und Höhlen als Schauplätze, verschiedene Charakterklassen zum Aufleveln und das Suchen und Finden von Items als Ansporn - Torchlights komplettes Spielprinzip scheint von seinem großen Vorbild übernommen. Das Studio gab sogar unumwunden zu: "Wir haben uns bei Diablo bedient."Wen wundert‘s , schließlich waren die Torchlight-Macher zuvor an der Erfindung und Entwicklung der legendären Action-Rollenspielreihe Diablo maßgeblich beteiligt. Einzig der bunte Grafikstil des Adventures unterscheidet sich von seinem Vorbild - erinnert dafür aber stellenweise an Warcraft 3. Mehr als 500.000 Exemplare verkaufte Exemplare beweisen jedoch gut: Geschadet hat es nicht.](/screenshots/147x110/2009/10/torchlight_pcgames_005.jpg)
![[b]Scorpion: Disfigured[/b] Auch bei der Entwicklung des Shooters Scorpion: Disfigured wollten sich die Macher mit fremden Federn schmücken. Der Zeitlupeneffekt und die Gegner erinnerten auffallend an F.E.A.R., der Anzug an Crysis und die Optik ließ den Spieler an Bioshock denken. Obwohl diese Ansätze bekanntlich eine Menge Potential bergen, hatte der Entwickler B-Cool bei der Umsetzung jedoch geschlampt. Vor allem Design-Schnitzer und der umständliche Einsatz von Superkräften wie Telekinese drückten gehörig auf die Spaßbremse. [b]Scorpion: Disfigured[/b] Auch bei der Entwicklung des Shooters Scorpion: Disfigured wollten sich die Macher mit fremden Federn schmücken. Der Zeitlupeneffekt und die Gegner erinnerten auffallend an F.E.A.R., der Anzug an Crysis und die Optik ließ den Spieler an Bioshock denken. Obwohl diese Ansätze bekanntlich eine Menge Potential bergen, hatte der Entwickler B-Cool bei der Umsetzung jedoch geschlampt. Vor allem Design-Schnitzer und der umständliche Einsatz von Superkräften wie Telekinese drückten gehörig auf die Spaßbremse.](/screenshots/147x110/2009/03/scorpion3.jpg)
![[b]Portal[/b] Vor allem die neuartige Portal-Technologie von Prey weckte 2006 das Interesse der Spieler. Denn dank der Portale ließen sich in Prey nicht nur die Gesetze der Physik umgehen, sondern mit dem übergangslosen Wechsel zwischen zwei Raumebenen in Echtzeit, auch ein völlig neues Gameplay erfahren. Einzigartig. Zumindest bis zum Release von Portal rund 21 Monate später. Denn auch hier bedient sich der Spieler selbst geschaffener Portale. Anders als in Prey, werden die Dimensionstore in Portal jedoch nicht nur als schlichte Verbindungen zwischen zwei Orten genutzt, sondern effektiv und strategisch als Waffe im Kampf eingesetzt. Trotz des frechen Ideenklaus gelang Valve damit ein kreativer Zeitvertreib, dem man sogar die extrem kurze Spielzeit von 4 Stunden gerne verzeiht. [b]Portal[/b] Vor allem die neuartige Portal-Technologie von Prey weckte 2006 das Interesse der Spieler. Denn dank der Portale ließen sich in Prey nicht nur die Gesetze der Physik umgehen, sondern mit dem übergangslosen Wechsel zwischen zwei Raumebenen in Echtzeit, auch ein völlig neues Gameplay erfahren. Einzigartig. Zumindest bis zum Release von Portal rund 21 Monate später. Denn auch hier bedient sich der Spieler selbst geschaffener Portale. Anders als in Prey, werden die Dimensionstore in Portal jedoch nicht nur als schlichte Verbindungen zwischen zwei Orten genutzt, sondern effektiv und strategisch als Waffe im Kampf eingesetzt. Trotz des frechen Ideenklaus gelang Valve damit ein kreativer Zeitvertreib, dem man sogar die extrem kurze Spielzeit von 4 Stunden gerne verzeiht.](/screenshots/147x110/2007/10/portal5.jpg)
![[b]Twin Sector[/b] In Twin Sector erwarten Sie Physik-Spielereien und kniffliger Grübel-Spaß basierend auf der Havok-Physik-Engine. Kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, denn viel Mühe haben die Macher von Twin Sector nicht aufgewandt, um ihre Inspirationsquelle zu verstecken. Ebenso wie in Portal muss auch in Twin Sector eine junge Frau, begleitet von einer Computerstimme eine Reihe cleverer Physikrätsel lösen. Die wohl auffälligste Variation zu seinem Vorbild ist da wohl der Verzicht auf die Spiel-typische Portalkanone. Stattdessen ist die junge Dame allerdings mit telekinetischen Handschuhen ausgestattet. Trotz gut geklauter Physik-Rätsel verblasst Twin Sector jedoch, aufgrund der schwachen Grafik, neben seinem Vorbild. [b]Twin Sector[/b] In Twin Sector erwarten Sie Physik-Spielereien und kniffliger Grübel-Spaß basierend auf der Havok-Physik-Engine. Kommt Ihnen bekannt vor? Kein Wunder, denn viel Mühe haben die Macher von Twin Sector nicht aufgewandt, um ihre Inspirationsquelle zu verstecken. Ebenso wie in Portal muss auch in Twin Sector eine junge Frau, begleitet von einer Computerstimme eine Reihe cleverer Physikrätsel lösen. Die wohl auffälligste Variation zu seinem Vorbild ist da wohl der Verzicht auf die Spiel-typische Portalkanone. Stattdessen ist die junge Dame allerdings mit telekinetischen Handschuhen ausgestattet. Trotz gut geklauter Physik-Rätsel verblasst Twin Sector jedoch, aufgrund der schwachen Grafik, neben seinem Vorbild.](/screenshots/147x110/2009/08/twin_sector__003_.jpg)
![[b]Future Wars[/b] Battle Isle lässt grüßen: Mit Future Wars kehrte Radon Labs zu den Wurzeln des Rundenstrategie-Genre zurück. Wie in seinem Übervater, dem Strategieklassiker Battle Isle befehligten Sie dabei Einheiten auf Inselkarten von variabler Größe. Dabei setzte Future Wars auf klare Regeln, überschaubare Einheiten und eine schöne Story - Zutaten, die schon für den Erfolg seines Vorbildes verantwortlich zeichneten. Grafisch schien sich Future Wars außerdem einiges bei der Nintendo-Reihe Advance Wars abgeschaut zu haben. Auch wenn an Future Wars einiges verbesserungswürdig war, sorgte es mit der Wiederaufnahme des simplen "Schere-Stein-Papier-Prinzips" bei Strategie-Fans doch für Langzeitbegeisterung. [b]Future Wars[/b] Battle Isle lässt grüßen: Mit Future Wars kehrte Radon Labs zu den Wurzeln des Rundenstrategie-Genre zurück. Wie in seinem Übervater, dem Strategieklassiker Battle Isle befehligten Sie dabei Einheiten auf Inselkarten von variabler Größe. Dabei setzte Future Wars auf klare Regeln, überschaubare Einheiten und eine schöne Story - Zutaten, die schon für den Erfolg seines Vorbildes verantwortlich zeichneten. Grafisch schien sich Future Wars außerdem einiges bei der Nintendo-Reihe Advance Wars abgeschaut zu haben. Auch wenn an Future Wars einiges verbesserungswürdig war, sorgte es mit der Wiederaufnahme des simplen "Schere-Stein-Papier-Prinzips" bei Strategie-Fans doch für Langzeitbegeisterung.](/screenshots/147x110/2010/03/20100218_Future_Wars_screenshot_08.jpg)
![[b]The Saboteur[/b] Warum nur von einem Stehlen, wenn man es auch von allen kann? The Saboteur aus dem Hause Electronic Arts wirkt auf den ersten Blick wie ein Hexengebräu aus dem Best-of verschiedener Toptitel. Das Spielprinzip inklusive Open-World entstammt der GTA-Reihe, die Kletterpartien auf den Pariser Dächern, sowie das Schleichsystem sind ganz frech bei Assassins Creed geluchst und Metal Gear Solid: Stealth durfte mit seinem Tarnsystem ebenfalls einen Teil betragen. Was lustig klingt und auch tatsächlich jede Menge Atmosphäre bot, krankte dann aber doch an der schlechten technischen Umsetzung, schwammigen Klettersteuerung und veralteter Grafik. [b]The Saboteur[/b] Warum nur von einem Stehlen, wenn man es auch von allen kann? The Saboteur aus dem Hause Electronic Arts wirkt auf den ersten Blick wie ein Hexengebräu aus dem Best-of verschiedener Toptitel. Das Spielprinzip inklusive Open-World entstammt der GTA-Reihe, die Kletterpartien auf den Pariser Dächern, sowie das Schleichsystem sind ganz frech bei Assassins Creed geluchst und Metal Gear Solid: Stealth durfte mit seinem Tarnsystem ebenfalls einen Teil betragen. Was lustig klingt und auch tatsächlich jede Menge Atmosphäre bot, krankte dann aber doch an der schlechten technischen Umsetzung, schwammigen Klettersteuerung und veralteter Grafik.](/screenshots/147x110/2009/04/saboteur9.jpg)
![[b]Arx Fatalis[/b] Wenn eine Reihe ehemaliger Looking Glass-ler ein Rollenspiel entwickeln, ist es wohl kaum verwunderlich, wenn ein Hauch von Ultima Underworld durch die unterirdische Spielewelt weht. Wie in seinem Vorbild führten Sie Ihren Helden in Arx Fatalis in der Ego-Perspektive durch acht unterirdische Ebenen, in denen Sie sich ganz wie in dem Klassiker nicht nur frei bewegen, sondern die Spielewelt auch nach Herzenslust manipulieren durften. Da galt es Nägel in Wände zu schlagen, Brot zu backen und auch die ultimative Waffe war natürlich selbst zu bauen. Wirft man einen Blick auf den Stil der Zwischensequenzen schien neben Ultima übrigens auch Dark Project als Inspirationsquelle zu dienen. Dank der Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten und abwechslungsreichen Missionen ist den Machern ein gutes, fesselndes Rollenspiel gelungen, das sich auch vor seinem großen Vorbild nicht zu verstecken braucht. [b]Arx Fatalis[/b] Wenn eine Reihe ehemaliger Looking Glass-ler ein Rollenspiel entwickeln, ist es wohl kaum verwunderlich, wenn ein Hauch von Ultima Underworld durch die unterirdische Spielewelt weht. Wie in seinem Vorbild führten Sie Ihren Helden in Arx Fatalis in der Ego-Perspektive durch acht unterirdische Ebenen, in denen Sie sich ganz wie in dem Klassiker nicht nur frei bewegen, sondern die Spielewelt auch nach Herzenslust manipulieren durften. Da galt es Nägel in Wände zu schlagen, Brot zu backen und auch die ultimative Waffe war natürlich selbst zu bauen. Wirft man einen Blick auf den Stil der Zwischensequenzen schien neben Ultima übrigens auch Dark Project als Inspirationsquelle zu dienen. Dank der Vielzahl an Interaktionsmöglichkeiten und abwechslungsreichen Missionen ist den Machern ein gutes, fesselndes Rollenspiel gelungen, das sich auch vor seinem großen Vorbild nicht zu verstecken braucht.](/screenshots/147x110/2002/06/ACF9F8C.jpg)
![[b]Poisonville[/b] Noch nicht auf dem Markt und schon im Verdacht ein Dieb zu sein: Das Game Poisonville scheint es sich zum Ziel gesetzt zu haben, in naher Zukunft als kostenloser GTA-Klon zu brillieren. Wie in GTA wird Ihnen eine fiktive amerikanische Stadt zur freien Erkundung bereit stehen. Während rivalisierenden Straßengangs die Nachtklubs, Bordelle und die Drogenszene ordentlich aufmischen, können Sie sich mit GoGo-Girls vergnügen , durch die Stadt cruisen, stehlen, Hehlerwaren verschiffen und sich natürlich die lästige Konkurrenz von Hals schaffen. Ob es dem über eine Million teuren Spiel Poisonville wirklich gelingen wird, in die großen Fußstapfen der GTA-Reihe zu treten, wird sich natürlich erst noch zeigen müssen. Potential hat das Browsergame mit MMO-Anleihen aber allemal. [b]Poisonville[/b] Noch nicht auf dem Markt und schon im Verdacht ein Dieb zu sein: Das Game Poisonville scheint es sich zum Ziel gesetzt zu haben, in naher Zukunft als kostenloser GTA-Klon zu brillieren. Wie in GTA wird Ihnen eine fiktive amerikanische Stadt zur freien Erkundung bereit stehen. Während rivalisierenden Straßengangs die Nachtklubs, Bordelle und die Drogenszene ordentlich aufmischen, können Sie sich mit GoGo-Girls vergnügen , durch die Stadt cruisen, stehlen, Hehlerwaren verschiffen und sich natürlich die lästige Konkurrenz von Hals schaffen. Ob es dem über eine Million teuren Spiel Poisonville wirklich gelingen wird, in die großen Fußstapfen der GTA-Reihe zu treten, wird sich natürlich erst noch zeigen müssen. Potential hat das Browsergame mit MMO-Anleihen aber allemal.](/screenshots/147x110/2010/06/Poisonville_Driveby.jpg)
![[b]Limbo of the Lost[/b] Bei den Besten gestohlen und trotzdem gescheitert. 2008 sorgte Limbo of the Lost für nicht wenig Aufregung. Nicht nur hatten die Entwickler frech die Orte des Adventures aus Oblivion kopiert, auch andere Publisher meldeten sich mit Plagiatsvorwürfen zu Wort. Unter den Titeln, die als Inspirationsquelle für Limbo of the Lost dienten, waren unter anderem Diablo 2, Thief: Deadly Shadows, Vampire: The Masquerade - Bloodlines, Silent Hill 4, Crysis und World of Warcraft. Sowohl Entwickler als auch Publisher beteuerten, dass sie die Kopierschutzverletzungen keineswegs unterstützten und zogen das Spiel endgültig aus dem Verkehr. [b]Limbo of the Lost[/b] Bei den Besten gestohlen und trotzdem gescheitert. 2008 sorgte Limbo of the Lost für nicht wenig Aufregung. Nicht nur hatten die Entwickler frech die Orte des Adventures aus Oblivion kopiert, auch andere Publisher meldeten sich mit Plagiatsvorwürfen zu Wort. Unter den Titeln, die als Inspirationsquelle für Limbo of the Lost dienten, waren unter anderem Diablo 2, Thief: Deadly Shadows, Vampire: The Masquerade - Bloodlines, Silent Hill 4, Crysis und World of Warcraft. Sowohl Entwickler als auch Publisher beteuerten, dass sie die Kopierschutzverletzungen keineswegs unterstützten und zogen das Spiel endgültig aus dem Verkehr.](/screenshots/147x110/2010/06/vergleich-Limboofthelost.jpg)
