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  • Jahresrückblick 2015 - News und Trends rund um Hardware sowie eine satirische Vorschau auf 2016

    Das Jahr 2015 liegt nun hinter uns - wir blicken zurück auf die Neuigkeiten, Trends und Stories rund um das Thema Hardware inklusive einem kleinen, nicht ganz ernst gemeinten Blick in die Zukunft für das Jahr 2016

    Nachdem wir 2015 hinter uns gelassen haben, werfen wir noch einen Blick zurück: Welche wichtigen neuen Hardwareprodukte und -Trends gab es in den letzten 12 Monaten? Diese Frage klären wir in unserem Special und werden euch - nicht ganz ernst gemeint - einige im Jahr 2016 kommende Hardware-Innovationen vorstellen, mit Hilfe unserer Kristallkugel.

    Windows 10

          

    Gleich zu Beginn starten wir mit einem Thema, das zwar kein klassisches Hardware-Thema, aber wichtig zum Betrieb euer Hardware ist: Windows. Denn seit dem Sommer konnten Millionen von Nutzern auf Windows 10 upgraden, und natürlich kam gleichzeitig auch Windows 10 als Vollversion in den Handel.

    Das Upgrade auf Windows 10 wird durchgeführt Das Upgrade auf Windows 10 wird durchgeführt Quelle: Antonio Funes In der Kritik steht Microsofts neuestes Betriebssystem wegen der Datennutzungsrechte und den Voreinstellungen die Daten betreffend, die Microsoft standardmäßig für Windows 10 vorsieht und die manch einem zu weit gehen. Diese Standardvoreinstellungen, die man mühsam deaktivieren muss, sind in der Tat nicht unbedingt jedermanns Sache und sollen unter anderem dazu dienen, der neuen virtuellen persönlichen Assistentin Cortana möglichst viele Freiheiten und Features zu gestatten. Wir meinen: das wäre in Ordnung, wenn man es selber bewusst aktiviert und nicht bereits viele der Punkte als Standard aktiviert wären. Was die Performance sowie die Zuverlässigkeit angeht, gab es für die meisten Nutzern bisher aber nichts zu bemängeln. Und auch wer nur ein Upgrade besitzt, kann von Grund auf neu installieren, denn der Key wird über die Hardware generiert, die nach der Neuinstallation online erkannt wird, so dass das frisch installierte Windows 10 freigeschaltet wird, wenn man für die Hardwarekonfiguration ein Upgrade durchgeführt hat und somit eine Lizenzberechtigung besitzt - wir hatten hierzu auch ein Special veröffentlicht.

    Steam Machine

          

    Vor kurzem erschien ein lange angekündigtes Produkt - oder besser gesagt: eine Produktkategorie. Ähnlich wie bei Intels Bezeichnung Ultrabook, können PC-Hersteller sich den Namen Steam Machine wie eine Art Label sichern. Dafür müssen sie einige von Steam beziehungsweise Valve vorausgesetzten Dinge erfüllen - zusammengefasst ist ein PC, der sich Steam Machine nennen darf, ein Mini-PC, auf dem standardmäßig Valves Betriebssystem Steam-OS läuft. Mit Steam-OS, welches auf Linux basiert, sind bereits viele Spiele kompatibel, die über die Plattform Steam angeboten werden. Vorteil: eine Steam Machine oder auch ein PC, auf dem Steam-OS installiert ist, bootet das kostenlose Betriebssystem sehr schnell, die Spiele sind ebenfalls sehr schnell gestartet, und zur Bedienung reicht ein Steam-Controller aus, oder das Microsoft Xbox 360-Gamepad. Natürlich sind auch Maus und Tastatur kompatibel.

    Kann auf Wunsch sogar mit einer Nvidia GTX 980 Ti ausgestattet werden: Steam-Machine von Syber. Kann auf Wunsch sogar mit einer Nvidia GTX 980 Ti ausgestattet werden: Steam-Machine von Syber. Quelle: Steam Doch es gibt auch Nachteile: Viele Spiele sind unter Steam-OS noch nicht lauffähig, zudem gibt es immer noch teilweise gravierende Leistungsnachteile im Vergleich zu Windows. Zudem sind die als Steam Machine bezeichneten PCs derzeit noch sehr teuer - eine Quasi-Steam-Machine im Selbstbau spart euch einiges an Geld ein. Derzeit sind die Steam Machines eher etwas für Fans von Steam und Valve - allen anderen raten wir eher zu einem normalen PC oder einem Selbstbau-Mini-PC, auf dem ihr neben Windows auch Steam-OS installiert - einige Vorschläge und Infos zum Selbstbau haben wir auch in einem Feature zusammengefasst. Durchaus sinnvoll ist hingegen ein anderes Steam-eigenes Hardwareprodukt: Steam-Link. Mit diesem Gerät könnt ihr über euer Netzwerk das Bild von eurem PC auf einen LCD-TV streamen, und auch die Steuerung über ein Gamepad wird über euer Netzwerk verwirklicht. Ihr fernsteuert sozusagen euren PC im Arbeitszimmer und seht das Bild des PCs gleichzeitig auf eurem LCD-TV im Wohnzimmer. Ein möglicher Nachteil ist aber, dass durch das Streamen der Daten im Netzwerk eine Verzögerung auftreten kann. Für schnelle Multiplayer-Titel ist ein solches Konzept daher eher ungeeignet, für Singleplayer-Spiele kann es aber durchaus sehr gut funktionieren.

    Trend: SSDs

          

    Der große Trend, nämlich sich eine SSD zumindest für Windows und alle wichtigen Programme anzuschaffen, begann schon vor 2015. Doch insbesondere in den letzten Monaten haben sich SSDs auch unter Leuten, die eher als Hardware-Laien zu bezeichnen sind, immer weiter verbreitet. Wir hatten nicht zuletzt deswegen auch erst kürzlich eine SSD-Kaufberatung inklusive Tipps und Wissen zur Technik. Der Trend zur SSD erklärt sich unter anderem dadurch, dass auch große Handelsunternehmen wie Saturn, Media Markt, Amazon und viele mehr immer wieder SSDs mit 120 bis 512 Gigabyte Speicherplatz als Sonderangebot bewarben.

    SSDs werden immer beliebter, hier eine Corsair Force LE SSDs werden immer beliebter, hier eine Corsair Force LE Quelle: Corsair Da eine SSD im Gegensatz zu einer Festplatte keine Verzögerung bei der Zugriffszeit auf die Daten hat und zudem auch eine höhere Datenrate (Megabyte pro Sekunde) bietet, kann man vor allem im Alltag mit Windows einen enormen Vorteil zu einer Festplatte bemerken. Eine SSD ist außerdem mit Chips und ohne mechanische Bauteile ausgestattet, somit durch Stöße nicht zu beschädigen. Daher ist vor allem das Umrüsten eines Laptops eine beliebte Gelegenheit, eine SSD anzuschaffen. Und mit Preisen unter 60 Euro für eine SSD mit 120 bis 128 Gigabyte, was für Windows, alle typischen Alltagsanwendungen und auch einiges an Bildern und Dokumenten völlig ausreicht, konnten sich SSDs nun endgültig als Standardausstattung für einen PC etablieren. Einen Kauf kann man nur noch dann mit gutem Grund aufschieben, wenn man beim Zusammenstellen eines neuen PCs wegen der Mehrkosten von etwa 50 Euro ansonsten deutliche Einbußen bei der PC-Leistung hinnehmen müsste, weil man ein wirklich stark begrenztes Budget hat.

    Intels Skylake-CPUs

          

    Mit Skylake stellte Intel 2015 einen neuen CPU-Sockel für die Mittel- und Oberklasse vor. Diese CPUs sind passend für den typischen Gamer, der keine horrenden Summen für einen Enthusiasten-Sockel wie den Intel 2011-3 ausgeben will, sondern ein für Spiele gut geeignetes Set aus Prozessor und Mainboard sucht, für das zwischen 250 bis maximal 500 Euro fällig werden. Einen relevanten Leistungsvorteil durch die Skylake-CPUs im Vergleich zum Vorgänger (Haswell, Sockel 1150) gibt es aber bislang nicht: Bei gleichem Takt ist die zweieinhalb Jahre Haswell-Plattform im Durchschnitt nicht langsamer. Zudem sind Haswell-CPUs je nach Verfügbarkeit zum Teil deutlich günstiger, in Einzelfällen sogar um beinahe 100 Euro.

    Übertaktermainboard für Skylake-CPUs: MSI Z170 Krait Übertaktermainboard für Skylake-CPUs: MSI Z170 Krait Quelle: MSI Zum Beispiel der Core i7-4790k im Vergleich zum Skylake Core i7-6700k: Beide CPUs haben identische Taktwerte und sind dank frei wählbarem Multiplikator leicht übertaktbar - und bis vor wenigen Tagen war der neue Skylake schwer verfügbar, so dass bis zu 100 Euro mehr als für den vermeintlich veralteten Haswell verlangt wurden. Insofern macht man je nach Preissituation trotz des Alters des Sockels 1150 nichts falsch, wenn man noch auf diesen setzt. Es gibt aber Vorteile von Skylake, die vor allem für Hardware-Fans eventuell doch interessant sind: Unter anderem bietet Skylake native M.2-Slots mit PCIe, so dass man dort die sehr schnellen M.2-PCIe-SSDs verwenden kann. Diese sind etwa vier bis fünf Mal schneller beim Lesen im Vergleich zu SATA-SSDs im 2,5 Zoll-Format oder im M.2-Sata-Format, kosten aber auch deutlich mehr. Daher ist jetzt noch nicht klar, ob der Massenmarkt sie akzeptiert, zumal die meisten Nutzer dafür auch zunächst einmal ein neues Mainboard anschaffen müssten und M.2-PCIe-SSDs somit für die meisten Nutzer in naher Zukunft kein Thema sind.

    Ähnlich sieht es mit USB3.1 aus: Skylake bietet es nativ an, aber es wird in absehbarer Zeit auf keinen Fall dazu kommen, dass man auf 3.1 angewiesen ist. Interessant ist USB3.1 nur dann, wenn man die Geschwindigkeit von USB3.1 für sehr schnelle externe Speicherlaufwerke nutzen möchte. Allerdings bieten auch einige Haswell-Mainboards sowohl M.2-PCIe als auch USB3.1 an - beides ist lediglich in der Regel nicht nativ implementiert, läuft also erst unter Windows mit den passenden Treibern. Sobald die Skylake-CPUs aber nicht oder nur wenig teurer als Haswell-Prozessoren sind, steht dem Siegeszug von Skylake und somit der erfolgreichen Ablösung von Haswell nichts mehr im Wege.

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