Das Spiel zum Film im Test.

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Von A nach B gegen C

Bei Verfolgungsjagden teilen sich Niobe und Ghost für gewöhnlich die Arbeit: Sie fährt, er schießt. Wirklich Spaß macht von den vier Rennen nur dieses, bei dem Sie einem aus dem Kinofilm bekannten Charakter zu Hilfe eilen. Bei Verfolgungsjagden teilen sich Niobe und Ghost für gewöhnlich die Arbeit: Sie fährt, er schießt. Wirklich Spaß macht von den vier Rennen nur dieses, bei dem Sie einem aus dem Kinofilm bekannten Charakter zu Hilfe eilen. Ein typischer Level sieht so aus: Nach einer kurzen Zwischensequenz finden Sie sich in einem Raum wieder, wo Ihnen ein Sondereinsatzkommando einen heißen Empfang bereitet. Sie klemmen sich hinter den erstbesten Pfeiler und linsen per Tastendruck um die Ecke. Sobald ein Gegner in Reichweite kommt, heißt es Abzug ziehen und Daumen drücken, denn das Zielen nehmen Ihnen die Helden automatisch ab. Leider ist die Trefferquote dermaßen niedrig, dass Sie in vielen Fällen nur weiterkommen, wenn Sie entweder in der Ego-Perspektive Ihre Kontrahenten selbst anvisieren - dann können Sie sich allerdings nur noch seitwärts bewegen, und die träge Steuerung macht das Zielen zur Qual - oder sich im Fokus-Modus todesmutig mitten ins Getümmel stürzen und sich auf Ihre Kung-Fu-Künste verlassen. Sind alle Polizisten ausgeknockt, heißt es ausruhen, um Gesundheitspunkte und Fokuskonto wieder aufzufüllen. Und weiter zum nächsten Raum, wo sich das Spielchen wiederholt - bis zum nächsten Speicherpunkt. Schnellspeichern ist in Enter the Matrix nicht vorgesehen.

Abwechslung vom Alltag

Die Steuerung der Fahrzeuge (neben dem Hotrod dürfen Sie später mit Niobe noch ein Hovercraft lenken) geht leicht von der Hand. Die Steuerung der Fahrzeuge (neben dem Hotrod dürfen Sie später mit Niobe noch ein Hovercraft lenken) geht leicht von der Hand. Abwechslung vom Matrix-Alltag bringen Mini-Missionen wie die erwähnten Verfolgungsjagden. Die gibt es nicht nur im Auto, sondern auch per Pedes. Wenn Agenten auftauchen, heißt es Fersengeld geben, denn besiegen können sowohl Ghost als auch Niobe die Killerprogramme höchstens mit Tricks und viel, viel Glück. Besonders spektakulär sind die Zweikämpfe gegen die Zwischengegner. Gleich drei davon treffen Sie im Vampirschloss. Die Burschen können nicht nur deutlich mehr einstecken als das übliche Kanonenfutter, sondern teilen auch großzügiger aus. In solchen Momenten wird Enter the Matrix zum Prügelspiel à la Virtua Fighter. Weil die Bossgegner sich schnell auf Ihren Kampfstil einstellen, müssen Sie Ihre Tritte, Schlagkombinationen und Griffe abwechseln. Trainieren lohnt sich, denn nur, wenn Sie später einen besonders zähen Wächter aufs Kreuz legen, dürfen Sie einen Bonuslevel spielen. Selbst damit ist die Matrix allerdings ein kurzes Vergnügen: Im mittleren Schwierigkeitsgrad ist nach vier bis sechs Stunden pro Held Schluss.

Wertung zu Enter the Matrix (PC)

Wertung:

7.0 /10

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    • Kommentare (6)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Schisshase Spiele-Enthusiast/in
        Es gab sicherlich schon schlechtere Spiele, aber gäbe es ein Hype / Leistungsverhältnis würde ETM sicher einen neuen (Negativ)Rekord aufstellen.

        MfG
      • Von Schisshase Spiele-Enthusiast/in
        Es gab sicherlich schon schlechtere Spiele, aber gäbe es ein Hype / Leistungsverhältnis würde ETM sicher einen neuen (Negativ)Rekord aufstellen.

        MfG
      • Von Jukimon NPC
        Also ich fand das Spiel eigentlich auch ganz gut . OK manchmal verschicken die Kamerawechsel ein Bissel und die Grafik is au nich soo der Hammer aber sie is immer noch gut und läuft mit einer anständigen Performance auch auf älteren Rechnern... Was mich begeistert hat waren die Kung-Fu Kämpfe!!! Vor allem gegen die Vampier-Bosse oder gegen Trinity sind die Kämpfe schlichtweg genial!!! Wenn man in Zeitlupe durch den Kugelhagel fliegt und die Gegner mit Tritten und Würfen ausser Gefecht setzt dann fühlt man sich wie Neo in der berühmten Lobby-Szene aus Matrix 1. Die Polizisten sind aber leider viel weniger fordernd und oft nur Kanonenfutter. Das einzige was mich nennenswert gestört hat war die kurze Spieldauer aber hier gilt das gleiche wie bei MaxPayne: Lieber 6 spassige Stunden als 20 Stunden Langeweile!!!
      • Von wasserbauch Mitglied
        54 ?
        Oh man, kein Wunder das keiner mehr Spiele kauft.
        Wenn ich im Gegensatz dazu an die Zeit dachte als Spiele "nur" 80 Mark kosteten und dazu noch Extras dabei hatten, kommt es mir hoch...
        Vor allem wenn es die Qualität von ETM hat.

        wasserbauch
      • Von Kai2104 NPC
        Also ich hab das Spiel jetzt seit 2 Tagen und bin voll begeistert. Die Grafik is zwar nicht so super wie bei anderen aber es macht super Spass. Der Preis is nur etwas hoch bei den meisten Haendlern 54 Euro und im Mediamarkt dann fuer 49 bekommen. 44 hätten auch gereicht.
      • Von silencer1 Hobby-Spieler/in
        Zitat
        am 25.06.03 um 12:36 schrieb NeoAnderson:
        EtM ist wohl eines der miesesten Spiele was ich seit einem Jahr gespielt habe.

        Miese Steuerung, noch miesere Grafik und über die K.I. (worauf wir Menschen ja so stolz gewesen sein sollten) ist wohl absolut indiskutabel.

        Es gibt auch gute Levels, wie das vom Merovingian, das war es aber auch schon.

        Die Verfolgungsjagten sind aber der Tiefpunkt des Games, absolut langweilig und dazu noch hässlich.

        Terminverschiebung hin oder her, selbst noch ein zusätzliches Jahr hätte nicht mehr viel verbessern können.

        Ich hatte noch nie so einen Fehlkauf begangen und werde in Zukunft die Finger davon lassen.
        Das kommt davon wenn man der Werbung glaubt. Schlechte Filmumsetzungen bin ich schon seit Highlander von Ocean (1986) gewohnt. Daher halte ich davon auch nichts.
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