Rollercoaster Tycoon 3

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Rollercoaster Tycoon 3 (1)
Quelle: Atari

Von wegen das Auge spielt mit: Trotz seiner fürchterlich veralteten 2D-Optik verkauften sich die ersten beiden Teile der Freizeitpark-Simulation weltweit stolze sieben Millionen Mal. Allein hierzulande frönten knapp eine halbe Million Spieler dem genauso kurzweiligen wie faszinierenden Aufbau-Strategiespiel.

Rollercoaster Tycoon 3 (1) Quelle: Atari Rollercoaster Tycoon 3 (1) Im Gegensatz zur Theme Park-Serie legte Rollercoaster Tycoon viel mehr Wert auf den Achterbahnbau und erlaubte die irrsten Konstruktionen.

Rollercoaster Tycoon 3D

Chris Sawyer, der die beiden ersten Teile quasi im Alleingang programmiert hat und zuletzt mit Locomotion enttäuschte, ist an der Entwicklung des dritten Teils nur noch in beratender Funktion beteiligt. Federführend sind die Frontier Studios (Elite). Auffälligste Neuerung ist die frische 3D-Optik.

Aufbausimulation und Themenpark-Manager: Rollercoaster Tycoon und Planet Coaster

Die einst pixeligen Besucher und 2D-Fahrgeschäfte sind einer lebendigen und kunterbunten Spielwelt mit Tag-und-Nacht-Wechseln sowie realistischen Licht- und Wettereffekten gewichen. In Flüssen und Seen spiegelt sich die Umgebung, Palmen wippen sanft im Wind, Besucher schneiden Grimassen, Wolken ziehen am Horizont entlang und in der Pizzeria werden dampfende Mafiatorten serviert, während zwitschernde Vögel durch die stets übersichtlichen, frei dreh- und zoombaren 3D-Parks flattern. Klasse!

Park & Ride

Rollercoaster Tycoon 3 (2) Quelle: Atari Rollercoaster Tycoon 3 (2) Fans der Serie fühlen sich trotz der grafischen Revolution schnell heimisch - am eigentlichen Aufgabengebiet des Freizeitpark-Managers hat sich ohnehin nicht viel geändert. Um der vergnügungssüchtigen Meute ordentlich Kohle aus der Tasche zu ziehen, errichten Sie Frittenbuden, Getränkestände, Toiletten, Souvenirgeschäfte, Riesenräder, Karussells, Wildwasserrutschen, Wegweiser, Autoskooter, Schießbuden, Schiffschaukeln, Bungee-Jumping-Anlagen, Hähnchengrills, Fußwege - und natürlich das Herzstück des Spiels: Achterbahnen. Vom Rentner-kompatiblen Schnecken-Modell bis zur wahnsinnig schnellen Adrenalingranate mit Loopings, Schrauben und Sprungschanzen ist - das nötige Kleingeld vorausgesetzt - dabei alles möglich. Insgesamt können Sie sich aus knapp 50 Bahnen Ihre eigenen Rollercoaster zusammenklicken. Zu Spielbeginn sind Ihre Gestaltungsmöglichkeiten allerdings beschränkt und nur wenige Basismodelle verfügbar. Wer seinen Besuchern spektakulärere Attraktionen bieten will, muss wie bei den Vorgängern ein ordentliches Sümmchen in die Forschung investieren und bekommt fortan von seinen Erfindern in unregelmäßigen Abständen ein neues Bauwerk kredenzt.

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