XCOM: Enemy Within im Test - Neue Gegner und Missionen + Wertung

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Die Mectoids stehen den XCOM-Mecs in nichts nach, was Gefährlichkeit und Widerstandskraft anbelangt.
Quelle: PC Games

Die Soldaten der XCOM-Einsatztruppe bekommen Verstärkung: von genmutierten Superhelden und bis an die Zähne bewaffneten Maschinenmenschen in dick gepanzerten Kampfanzügen. Ob das reicht, um den Kampf gegen neue Außerirdische und menschliche Widersacher aufzunehmen, verrät unser Test zu XCOM: Enemy Within, dem Add-on zu Firaxis Rundentaktik-Knüller XCOM: Enemy Unknown.

Die Sucher würgen Soldaten so lange, bis ihr sie vom Gesicht des Opfers schießt. Quelle: PC Games Die Sucher würgen Soldaten so lange, bis ihr sie vom Gesicht des Opfers schießt. Verstärkung für die Gegenseite
Das neue Spielgefühl wird von originellen Gegnertypen unterstrichen. So setzen die Außerirdischen im Add-on getarnte Tintenfisch-Roboter namens Sucher ein. Die schleichen sich an eure bis zu sechs Soldaten an und würgen sie, woraufhin die Kämpfer den Rest der Runde aussetzen. Hilfe verspricht nur ein gezielter Schuss aus der Knarre eines XCOM-Kollegen. Alternativ reicht es auch, die passende Gen-Modifikation eingepackt zu haben, mit der entsprechend aufgewertete Truppen die Tarnung der Sucher auffliegen lassen. Als Antwort auf die mächtigen XCOM-Mecs stapfen darüber hinaus ebenso eindrucksvolle Mectoiden aus abgeschossenen UFOs, die zwei mal pro Zug feuern dürfen. Die neuen Feinde fügen sich hervorragend in das Spieluniversum ein und fordern euch neue, spannende Taktiken ab.

Schlecht: Gegen Ende der zwischen 20 und 30 Stunden langen Kampagne haben selbst Mectoids und die für das Add-on verstärkten Sektopods keine Chance gegen konzentriertes Feuer eurer mit Plasmawaffen ausstaffierten Einsatztruppe. Es fehlt ein weiterer, besonders kniffliger Alien-Widersacher, um die Sache wieder ins Gleichgewicht zu bringen. Indes: Das in XCOM bislang so seltene Gefühl der Überlegenheit ist eine willkommene Abwechslung zur besonders zu Beginn allgegenwärtigen "Mami, ich werde von den anderen (Alien-) Jungs ständig verprügelt!"-Empfindung des Spielers. Erst recht, wenn ihr Enemy Within auf einem der höheren Schwierigkeitsgrade wie Klassisch oder Unmöglich beziehungsweise im Ironman-Modus ohne manuelle Speichermöglichkeit spielt.

Zum hohen Schwierigkeitsgrad zu Beginn trägt eine dritte Fraktion im Ringen um die Kontrolle der Erde bei. Exalt ist eine Gruppe menschlicher Abtrünniger, die aus ungeklärten Gründen was dagegen hat, dass XCOM die Welt vor den Aliens zu retten versucht. Daher beginnt Exalt schon früh damit, die XCOM-Operationen zu sabotieren: Über den Globus verstreute Exalt-Zellen zweigen Gelder vom XCOM-Konto ab, verzögern Forschungsprojekte und erhöhen die Panik in der Zivilbevölkerung. Das alles geschieht im ansonsten nahezu unveränderten Basisbau-Part des Spiels.

Exalt-Soldaten steigen im Spielverlauf von normalen Schießeisen auf Laserwaffen um. Quelle: PC Games Exalt-Soldaten steigen im Spielverlauf von normalen Schießeisen auf Laserwaffen um. Sobald die Position einer Zelle bekannt ist, schickt ihr einen eurer Soldaten als Undercover-Agenten los. Wenige virtuelle Tage später bittet der nur mit einer Pistole bewaffnete Maulwurf um Extraktion. Was folgt, ist ein Taktik-Gefecht gegen Exalt, bei dem ihr entweder eine abgesteckte Zone gegen eine Übermacht verteidigt oder mit eurem Agenten zwei Relaisstationen hackt, bevor das Team die Beine in die Hand nimmt und zur Extraktionszone hetzt. Nach einem Dutzend solcher Einsätze folgt der Sturm auf die Exalt-Hauptbasis, deren Standort ihr anhand gesammelter Tipps selbstständig ermittelt. Danach ist Ruhe im Karton. Die in edlen Nadelstreifenhosen herumturnenden Exalt-Agenten bringen jede Menge Abwechslung ins Spiel, ihre Missionen brechen das bekannte "UFO entern, Zivilisten retten"-Schema der zufällig generierten Standardaufträge auf.

Die neue Bedrohung hat nur einen Nachteil: Sie gestaltet sich nicht sonderlich Furcht einflößend. Der Grund sind Defizite in der Künstlichen Intelligenz: Exalt-Soldaten laufen zumindest in unserer Testversion mitunter kopflos in die zu erobernde Zone und lassen sich problemlos per Feldposten-Taktik ausschalten. Solche Aussetzer sind jedoch die Ausnahme, üblicherweise verhalten sich sowohl Menschen als auch Aliens sehr clever. Zum Leidwesen des Testers: Den Umgang mit Granaten und Raketenwerfern beherrschen die KI-Feinde nämlich perfekt und beförderten so gleich mehrere seiner über zahllose Missionen verbesserten Elitesoldaten unter die Erde. Klasse: Exalt passt sich wie die Aliens dem Forschungsfortschritt der XCOM-Truppe an, setzt mit der Zeit etwa ebenfalls auf Laserwaffen und Gen-Modifikationen.

Ein bunter Strauß an Neuerungen
Medaillen spielen nur eine untergeordnete Rolle, sorgen aber für noch mehr Atmosphäre und Individualisierungsmöglichkeiten. Quelle: PC Games Medaillen spielen nur eine untergeordnete Rolle, sorgen aber für noch mehr Atmosphäre und Individualisierungsmöglichkeiten. Enemy Within entfaltet schon nach kurzer Zeit das gewohnte Suchtpotenzial der Serie, potenziert durch durchdachte Änderungen. Dabei wird deutlich, dass sich Firaxis die Vorschläge der Fans zu Herzen genommen hat. So fällt das Ausrüsten der Soldaten mittlerweile deutlich unkomplizierter aus, weil eine "Gegenstände abgeben"-Schaltfläche die Items derzeit inaktiver Soldaten verfügbar macht. Neue Projekte in Gießerei und Offizierschule lassen jeden Soldaten zwei Gadgets wie Medikit und Zielfernrohr tragen, Alien-Autopsien liefern endlich handfeste Vorteile, Soldaten erhalten auf eure Order hin Medaillen samt selbst festgelegter Boni und bislang nutzlose Soldatenfähigkeiten hat Firaxis spürbar aufgewertet. Außerdem gibt es eine Reihe interessanter Granaten, die Soldaten unsichtbar machen oder Gegner schädigen, ohne die Umgebung zu zerstören. Wir verspürten diebische Freude dabei, mit einem vollständig getarnten Team in Stellung zu gehen und die flankierten Aliens in einem Zug Schachmatt zu setzen.

Dazu kommt ein Schwung neuer Schlachtfelder, die nach dem Zufallsprinzip in der Kampagne auftauchen, beispielsweise eine verlassene Farm. Auch ein paar fest vorgegebene Missionen gesellen sich zu den bekannten Einsätzen. So erforscht ihr etwa einen auf Grund gelaufenen Tanker und flieht unter Zeitdruck vor einem bevorstehenden Luftschlag oder dreht auf einem Staudamm Ventile, um den Wasserdruck zu verringern und dadurch einen katastrophalen Dammbruch so lange aufzuhalten, bis ihr einen Gefangenentransporter erreicht habt. Als Belohnung für diese Missionsfolge namens "Unternehmen Nachwuchs" winken gleich vier PSI-Soldaten. Eine besondere Freude für XCOM-Fans alter Schule: Die Basisverteidigung aus den Originalspielen der 90er Jahre feiert eine perfekt inszenierte Rückkehr samt erfreulich forderndem Schwierigkeitsgrad.

Toute de suit!
Die Verteidigung der XCOM-Basis ist der Höhepunkt der rundum erneuerten Kampagne. Quelle: PC Games Die Verteidigung der XCOM-Basis ist der Höhepunkt der rundum erneuerten Kampagne. Die Präsentation ist wie schon bei Enemy Unknown über jeden Zweifel erhaben: Die fein animierten Helden zeigt das Spiel aus dynamischen Kameraperspektiven, der exzellente Soundtrack und die ominöse Soundkulisse sorgen für atemlose Spannung. Auf Wunsch ertönen die Einheitenkommentare neuerdings in der Muttersprache des jeweiligen Soldaten, zumindest bei einem guten Dutzend Nationen. Südkoreaner sprechen zwar weiterhin Deutsch, aber wenn unser französischer Unterstützungssoldat und der argentinische MG-Mann in ihrer Landessprache Befehle bestätigen, stellt das ein großes Atmosphäreplus dar. Schade, dass gerade die deutschen Sprecher meist arg unmotiviert daherkommen, besonders in den Story-Zwischensequenzen. Wir empfehlen die englische Sprachausgabe. Achtung: Spielstände sind nicht mit anderen Sprachversionen kompatibel.

Kleine und sehr seltene Bugs stören zuweilen, etwa wenn getarnte Soldaten die Haarfarbe wechseln. Einmal steckte einer unserer Schützlinge in einer Wand fest, dann wieder schaffte es der KI-Gegner nicht, eine Runde zu beenden. Ein Neuladen des letzten automatischen Spielstands behob beide Probleme. Nicht so leicht lösen lassen sich die Technik-Probleme der Konsolenversionen: Die Unreal-Engine 3 sorgt für sekundenlang nachladende Texturen zu Beginn einer Mission und nach schnellen Perspektivwechseln. Zudem steigern die elendig langen Ladezeiten auf Playstation 3 und Xbox 360 den Baldriankonsum ungeduldiger Spieler auf ein gesundheitlich bedenkliches Maß. Gut dagegen: Die Kameraprobleme des Hauptspiels, besonders in Verbindung mit den unterschiedlichen Höhenstufen, hat Firaxis beim Add-on im Griff.

Den Mehrspielermodus hat Firaxis unseren Informationen nach nahezu unverändert gelassen; die Testversion erlaubte noch keine Multiplayer-Matches. Jedoch bietet auch Enemy Within wieder Deathmatch-Partien mit zwei Teilnehmern im Taktik-Modus, bei denen ihr vor Match-Beginn eure Einsatztruppe aus einem Pool an XCOM- und Exalt-Soldaten sowie Aliens frei zusammenstellt. Die Anzahl der Maps haben die Entwickler im Vergleich zum Hauptspiel auf ein rundes Dutzend aufgestockt. Aber das dürfte kaum einen Spieler dazu bringen, mehr Zeit im Mehrspielermodus zu verbringen - die Faszination von XCOM ist auch bei Enemy Within im ausgezeichneten Einzelspielermodus verankert.

XCOM: Enemy Within ist ab dem 15. November 2013 im Einzelhandel erhältlich. PC-Spieler finden es zudem auf Steam zum Preis von ca. 30 Euro. Für Playstation 3 und Xbox 360 erscheint das Add-on ausschließlich auf Disc in der sogenannten Commander Edition inklusive Hauptspiel und allen DLCs. Kostenpunkt: rund 40 Euro.

Meinung

Wertung zu XCOM: Enemy Within (PC)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu XCOM: Enemy Within (X360)

Wertung:

9.0 /10

Wertung zu XCOM: Enemy Within (PS3)

Wertung:

9.0 /10
Pro & Contra
Irre motivierendes SpielprinzipFordernde, abwechslungsreiche RundengefechteHoher WiederspielwertCoole neue SoldatenklassenGen-Soldaten, Mecs und Granaten ermöglichen etliche neue Taktiken.Mehr Abwechslung durch frische Gegnertypen und LevelsSpannende neue Missionstypen, oft mit zeitkritischen AufgabenSensationelle Basisverteidigung mit Gänsehaut-Atmosphäre und forderndem SchwierigkeitsgradAtmosphäreplus durch Soldatenkommentare in MutterspracheÜberlegte Detailverbesserungen (Medaillen, zwei Item-Slots, etc.)Eingängige SteuerungExzellente Inszenierung mit hervorragender SoundkulisseStimmiger Comic-Stil mit feinen Animationen
Exalt-Soldaten mit KI-MängelnWird gegen Ende zu einfach.Gen-Mods machen einige Items überflüssig, etwa die GeistrüstungMaue deutsche SprachausgabeKleine Bugs und AnzeigefehlerLange Ladezeiten (PS3, Xbox 360)Langsam nachladende Texturen (PS3, Xbox 360)Nicht einzeln erhältlich (PS3, Xbox 360)

Bildergalerie

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  1. Seite 1 XCOM: Enemy Within im Test - Mecs, Gen-Soldaten und ein neues Spielgefühl
  2. Seite 2 XCOM: Enemy Within im Test - Neue Gegner und Missionen + Wertung
    • Kommentare (44)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Kaylee Spiele-Novize/Novizin
        Die hab ich, aber es war tatsächlich ein Bug. Neu laden hat geholfen, Mission gerettet. Es war so ein Thin Man, der stand auf dem Dach wo niemand hinkommt und scheinbar hat ihn das Spiel dort vergessen. Erst beim Neuladen ist er wieder aktiv geworden und hat angegriffen.

        Also wenn ihr auch mal sowas habt, probiert gleich letzten Spielstand laden. ^^
      • Von Kaylee Spiele-Novize/Novizin
        Die hab ich, aber es war tatsächlich ein Bug. Neu laden hat geholfen, Mission gerettet. Es war so ein Thin Man, der stand auf dem Dach wo niemand hinkommt und scheinbar hat ihn das Spiel dort vergessen. Erst beim Neuladen ist er wieder aktiv geworden und hat angegriffen.

        Also wenn ihr auch mal sowas habt, probiert gleich letzten Spielstand laden. ^^
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von Kaylee
        Ich habe gerade einen nervigen Bug, es muss zumindest einer sein, anders kann ich es mir nicht mehr erklären. Ich bin in einem großen Alienschiff, musste einige Energiedinger ausschalten und jetzt steht als letztes Missionsziel ich solle alle restlichen Feinde töten. Es sind bloß keine mehr da! Gestern abend hab ich eine Stunde lang damit verbracht das gesamte Schiff nochmal abzulaufen, nichts. Vorne ist noch eine Tür, aber da komm ich nicht hin, davor sind die roten Streifen vom Mapende. Irgendwo muss wohl noch ein unsichtbarer Gegner herumhängen. Werde es nachher nochmal probieren, hoffentlich triggert da noch irgendwas und der taucht wieder auf, sonst muss ich die ganze Mission nochmal machen. Mäh :-(
        Hast Du Sniper mit dieser Aufklärungs-"Granate", die 2 Runden aktiv ist? Die enttarnen diese schwebenen Tentakel-Dinger.
      • Von Kaylee Spiele-Novize/Novizin
        Ich habe gerade einen nervigen Bug, es muss zumindest einer sein, anders kann ich es mir nicht mehr erklären. Ich bin in einem großen Alienschiff, musste einige Energiedinger ausschalten und jetzt steht als letztes Missionsziel ich solle alle restlichen Feinde töten. Es sind bloß keine mehr da! Gestern abend hab ich eine Stunde lang damit verbracht das gesamte Schiff nochmal abzulaufen, nichts. Vorne ist noch eine Tür, aber da komm ich nicht hin, davor sind die roten Streifen vom Mapende. Irgendwo muss wohl noch ein unsichtbarer Gegner herumhängen. Werde es nachher nochmal probieren, hoffentlich triggert da noch irgendwas und der taucht wieder auf, sonst muss ich die ganze Mission nochmal machen. Mäh :-(
      • Von Peter Bathge Mitglied
        Zitat von Herbboy
        Aber klar bringt die Herausforderung auh spaß: gestern hab ich zB eine Situation gehabt in einer Lagerhalle, da war so ein der großen Alien-Mechs plus 3 dieser verbesserten Schweber plus 2 Mutons + 2 Drohnen. Nach 5 Runden, in denen ich auch VIEL Glück hatte, weil der Mech nur bei 50% seiner Angriffe auch Treffer setzte, hab ich den "Todesstoß" für den Alien-Mech dann richtig gefeiert, obwohl ich einen Mann verloren hatte und zwei weitere nur noch am verbluten waren und nur noch 2 Runden hatten, bis sie sterben würden (ich hatte keinen Mediziner mehr). D.h. es standen 3 Mann Verlust im Raum. Dann bin ich aber mit den anderen 3 Mann aus der Halle raus, zwei Schweber, einen konnte ich erledigen, nächste Runde, den zweiten hab ich dann mit dem LETZTEN Schuss auch erwischt, das waren dann die letzten Aliens auf der Map, und die beiden fast-verbluteten waren somit gerettet :D
        Genau wegen solcher Situationen macht mir XCOM so viel Spaß. Es ist eines der ganz wenigen Spiele, das keine Geschichten erzählt, sondern welche entstehen lässt, die man dann anderen erzählt :)
      • Von Herbboy Mitglied
        Zitat von LowriderRoxx
        Um Squadsight erfolgreich ausnutzen zu können, müssen zwei Bedingungen erfüllt sein:
        1) einer deiner Soldaten muss den Feind sehen
        2) dein Squadsight-Sniper muss eine direkte Schusslinie zum Ziel haben, unabhängig von der Entfernung
        okay, grad Punkt 2 macht ja dann den Vorteil dieses Skills IMHO ziemlich zunichte, zB für jegliche Situation in Raumschiffen oder wenn halt einfach nur ein Gebäude im Weg ist, denn BIS dann endlich der Sniper in Position gegangen ist, also: das wär mir echt zu blöd. Da nehm ich den Sniper lieber mit inkl. dem Skill, dass er nach einer Bewegung doch sein Gewehr noch nutzen kann.

        Zitat

        Folgende Hinweise würde ich noch geben:
        a) "Disabling Shot" vom Sniper gibt dir eine Runde, in der die Kanone des Sectopods nicht funktioniert
        b) der Sekundärangriff, die Minibomben, kommt immer erst mit einer Runde Verzögerung
        c) Electro Pulse vom MEC kann den Sectopod für eine Runde ausser Gefecht setzen
        d) Heavy mit Bullet Swarm, Sniper mit Double Tap, Assault mit Rapid Fire und MEC mit Overdrive können alle zwei Schuss pro Runde abgeben
        e) Heavy mit Shredder Rocket und HEAT-Ammo erzeugt massiven Schaden bei Robotern, inklusive Sectopod
        f) Assault mit Alloy Cannon und Rapid Fire hat auf kurze Entfernung noch immer genug Chance für kritischen Treffer, um in der Summe 10-15 Schaden zu verursachen
        MECs hab ich gar keine, hab mich beim Geld ausgeben auf andere Dinge konzentriert ;) was ich noch anmerken muss: nicht nur der Schaden pro Treffer, sondern auch die Zielgenaugkeit ist viel schlechter, wenn man diese Gegnerart angreift. Egal wo ich stehe: fast nie sind es mehr als 50%, selbst aus Positionen, von denen aus ich normalerweise ganz sicher mind 70% haben müsste. Daher kommt es vor, dass 6 Mann angreifen, auch 2 Sturm-Soldaten mit Doppelfeuer, und ich am Ende der Runde vlt. nur 2 Treffer zu je 3-4 Schadenspunkten gesetzt hat. und das mit "Waffe zerstören": wenn der Sniper trotz super Position da nur 20% Chance hat, ist das schon bitter, und man wagt es nicht...

        Zitat

        Natürlich kann man auch noch Schwächen der KI ausnutzen, aber eigentlich sollte der Sectopod (einer) der schwerste(n) Gegner sein und die Dinger komplett ohne Gegenwehr auszuschalten raubt einem den Spielspaß.
        das ist klar, aber wenn dann gleich - wie schon geschehen - 3 meiner Leute wegen des Kerls tot sind, er immer noch 50% seiner HP hat, raubt mir das ebenfalls den Spielspaß ;)

        Aber klar bringt die Herausforderung auh spaß: gestern hab ich zB eine Situation gehabt in einer Lagerhalle, da war so ein der großen Alien-Mechs plus 3 dieser verbesserten Schweber plus 2 Mutons + 2 Drohnen. Nach 5 Runden, in denen ich auch VIEL Glück hatte, weil der Mech nur bei 50% seiner Angriffe auch Treffer setzte, hab ich den "Todesstoß" für den Alien-Mech dann richtig gefeiert, obwohl ich einen Mann verloren hatte und zwei weitere nur noch am verbluten waren und nur noch 2 Runden hatten, bis sie sterben würden (ich hatte keinen Mediziner mehr). D.h. es standen 3 Mann Verlust im Raum. Dann bin ich aber mit den anderen 3 Mann aus der Halle raus, zwei Schweber, einen konnte ich erledigen, nächste Runde, den zweiten hab ich dann mit dem LETZTEN Schuss auch erwischt, das waren dann die letzten Aliens auf der Map, und die beiden fast-verbluteten waren somit gerettet :D

        Aber ganz ehrlich: hätte der Mech eher 70% Trefferquote gehabt, dann wären 3 Leute tot gewesen, bevor ich auch nur die Hälfte der anderen Aliens angekratzt hätte, und dann hätte ich definitiv neu geladen...
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