X4: Foundations - Das deutsche Star Citizen in der Vorschau

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X4: Foundations - Das deutsche Star Citizen in der Vorschau
Quelle: Egosoft

Auf der gamescom haben wir auch bei den Entwicklern von Egosoft vorbeischaut und uns in einer Präsentation ihr neuestes Werk X4: Foundations vorstellen lassen. Im Nachgang verriet uns Managing Director Bernd Lehahn zudem noch einige Details zur kommenden Weltraum-Simulation. Unsere Erkenntnisse verraten wir euch in der Vorschau.

"Eigentlich läuft die Entwicklung von X4: Foundations (jetzt kaufen ) schon seit fast elf Jahren", erklärte uns Bernd Lehhan, Managing Director bei Entwickler Egosoft, während unseres Treffens auf der gamescom 2018. Bereits kurz nach dem Release von X3: Reunion im Jahre 2005 sei die Grundlage für den neuesten Ableger der Weltraumsimulation gelegt worden. Die in der Zwischenzeit erschienen Ableger X3: Terran Conflict und X3: Albion Prelude waren quasi nur weitere Schritte auf dem Weg zum im diesen Jahr erscheinenden vierten Teil. Über das völlig missratene X Rebirth hüllen wir besser den Mantel des Schweigens.

Natürlich steckt aber nicht nur das Herzblut der Entwickler im neuen X4: Foundations, ein großes Lob gebührt auch der Community, deren Feedback einen wichtigen Teil zur Weiterentwicklung der Reihe beigetragen hat. Die Vorschläge, Basenbau oder den Besitz mehrerer Schiffe zu ermöglichen, machten X4 erst zu dem Spiel, was es heute ist. Zum Dank sollen sich Fans nun auf das aufregendste Spiel der Serie freuen dürfen. Laut Lehahn bringt X4: Foundations alles zusammen, was man sich von einer zeitgemäßen Weltraumsimulation wünschen kann: Zunächst einmal natürlich einen besseren Look aber auch einige erwähnenswerte Gameplay-Neuerungen.

X4: Foundations soll nicht nur wesentlich besser aussehen als seine Vorgänger, sondern Fans auch ein insgesamt besseres Spielerlebnis bieten. Quelle: Egosoft X4: Foundations soll nicht nur wesentlich besser aussehen als seine Vorgänger, sondern Fans auch ein insgesamt besseres Spielerlebnis bieten.

Ein riesiges Universum mit dynamisch agierenden Bewohnern

Die riesige Spielwelt von X4: Foundations soll voller Abenteuer stecken. Quelle: Egosoft Die riesige Spielwelt von X4: Foundations soll voller Abenteuer stecken. So besticht das Space-Abenteuer mit einer riesigen Spielwelt mit einer teils designten, teils prozedural generierten Umgebung. Darin tobt das blühende Leben: Das gesamte Universum von X4 wird simuliert. NPCs bauen selbst Zivilisationen auf, tragen Konflikte aus oder führen Handel. Die Wirtschaft ist realistisch nachgebildet, zum ersten Mal in einem X-Spiel stellen die computergesteuerten Galaxie-Bewohner sogar alle Waren und Ressourcen selbst her - von Schiffen bis hin zu Waffen. Dank klügerer KI sind die drei im Spiel enthaltenen Völker nun auch in der Lage, Stationen zu errichten. Zudem reagieren Außerirdische dynamisch auf Veränderungen und Entwicklungen in ihrem Umfeld. Wird ihr Lebensraum zerstört, erholen sie sich von selbst und bauen ihre Kultur wieder von Neuem auf.

Ihr könnt aus diversen Startszenarien wählen, sodass ihr bei jedem Spieldurchlauf eine andere Geschichte erzählt bekommt. Quelle: Egosoft Ihr könnt aus diversen Startszenarien wählen, sodass ihr bei jedem Spieldurchlauf eine andere Geschichte erzählt bekommt. In diesem lebendigen Universum erwarten euch als Einzelspieler nun noch mehr Optionen. X4 bietet unter anderem mehrere verschiedene Ausgangsszenarien, von denen aus ihr eure persönliche Geschichte starten könnt. In dieser spielen Missionen natürlich eine wichtige Rolle, sollen euch aber nicht zu sehr einschränken. Ihr könnt die Welt in eurem Tempo und nach eurem Belieben erkunden. Es gibt keine zentrale Story, die ihr verpassen könnt. Stattdessen findet die epische Erzählung in vielen verschiedenen Handlungssträngen statt. Ihr könnt euch im Spielverlauf einen Ruf aufbauen, dadurch bei verschiedenen Fraktionen neue Aufgaben freischalten, mit ihnen handeln aber auch an ihren Kriegen teilnehmen.

Volle Kontrolle - im Cockpit oder auf der Übersichtskarte

In X4: Foundations habt ihr die absolute Kontrolle - egal, ob kleiner Raumgleiter oder gigantischer Träger. Quelle: Egosoft In X4: Foundations habt ihr die absolute Kontrolle - egal, ob kleiner Raumgleiter oder gigantischer Träger. Eine der größten Neuerungen erwartet Spieler im Bereich Bedienung. Die Entwickler waren extrem darauf bedacht, Fans ein faszinierendes Weltraum-Erlebnis zu bieten. Daher spielt die Erkundung per Schiff aber auch im Raumanzug eine tragende Rolle. X4 erlaubt es euch, alle Flugobjekte selbst zu steuern. Vom kleinen Aufklärer über verschiedene Schiffsklassen bis hin zum größten Träger - ihr habt die absolute Kontrolle. Ihr könnt als Kapitän auf der Brücke stehen, Befehle geben und zusehen, wie sich die Crew in Bewegung setzt. Oder ihr überlasst dem Computer das Steuer und wechselt nahtlos in einen eurer kleinen Flieger, der in der Andockbucht steht. Dank der neuen Teleport-Technologie seid ihr aber auch schnell wieder zurück, wenn ihr gebraucht werdet.

In der Übersichtskarte könnt ihr Raumstationen ganz einfach aus einzelnen Modulen zusammenbauen. Quelle: Egosoft In der Übersichtskarte könnt ihr Raumstationen ganz einfach aus einzelnen Modulen zusammenbauen. Raumstationen spielen ebenfalls wieder eine tragende Rolle. Hier will Entwickler Egosoft "das Komplexe bedienbar machen", wie Lehahn erklärt. Das heißt: Ab sofort lassen sich Basen ganz einfach aus verschiedenen Modulen zusammenbauen. Mithilfe einer Karte erschafft ihr bequem eure eigenen, einzigartigen Kreationen. Ist eure Flotte irgendwann groß genug und ihr habt ausreichend Personal beisammen, wird diese Karte zudem ein optimales Werkzeug zur Verwaltung eurer Besitztümer. Mit ihr befehligt ihr mehrere Schiffe gleichzeitig. Wenige Mausklicks genügen schon, um Geschwader zusammenzustellen oder Handelsrouten festlegen. So erhält X4 einen zusätzlichen Strategieaspekt, durch den der Titel zwei Spiele in einem beinhalten soll.

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    • Kommentare (34)

      Zur Diskussion im Forum
      • Von Javata Spiele-Enthusiast/in
        Ich wäre mit einem Spiel wie Freelancer ja persönlich viel glücklicher. Etwas mehr Handlung, etwas (vll auch viel) bessere Nebenquests, mehr Schiffe, Waffen etc... halt angepasst an das Leistungsvermögen heutiger PCs und im Optimum ein Endgame das lange motivieren kann.
      • Von Javata Spiele-Enthusiast/in
        Ich wäre mit einem Spiel wie Freelancer ja persönlich viel glücklicher. Etwas mehr Handlung, etwas (vll auch viel) bessere Nebenquests, mehr Schiffe, Waffen etc... halt angepasst an das Leistungsvermögen heutiger PCs und im Optimum ein Endgame das lange motivieren kann.
      • Von Drake802 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von Svatlas
        @Drake802 Ich kann Dir versichern, das es bei mir "nie wieder" wird. Da spende ich lieber das Geld und tue damit zu 100% etwas gutes. Das können die bei mir nicht mehr gut machen. Ich bin nicht so doof und lasse mich 2x abzocken. Wenn das Spiel mit einer Wahrscheinlichkeit von "1%" sehr gut werden sollte, werde ich es nicht kaufen.
        Na dann hoffe ich mal das du die selbe Einstellung auch bei anderen Titeln hast (in Richtung EA und Ubisoft schiel ...) ;)
        Aber ist ja deine Entscheidung.
      • Von Svatlas Spiele-Enthusiast/in
        @Drake802 Ich kann Dir versichern, das es bei mir "nie wieder" wird. Da spende ich lieber das Geld und tue damit zu 100% etwas gutes. Das können die bei mir nicht mehr gut machen. Ich bin nicht so doof und lasse mich 2x abzocken. Wenn das Spiel mit einer Wahrscheinlichkeit von "1%" sehr gut werden sollte, werde ich es nicht kaufen.
      • Von Drake802 Gelegenheitsspieler/in
        Zitat von LesterPG
        Die "Logik" macht keinen Sinn !
        Wenn Rechner A die Berechnungen schafft, dann müssen nicht alle Berechnungen für B neu gemacht werden.
        Ok, die Transporte von B, C etc. müssen A zugespielt werden, damit der die berücksichtigt, der Mehraufwand gegenüber dem SP ist dadurch sehr überschaubar gering !

        Eine Sektorbegrenzung wäre auch im SP nicht sinnvoll weil Verschiebungen dann nicht stattfinden. Sprichkommt man Zeit n wieder hat sich dort nichts verändert was extrem komisch wäre.

        Im übrigen bedeutet MP bzw. Coop auch nicht beliebige Spieleranzahlen, 4 Spieler stellen nun wirklich kein Hexenwerk dar, im Gegensatz zu 64+ Spieler !
        Du wirst lachen aber die Diskrepanz in meiner Logik ist mir schon lange bewusst. Immerhin kann man in X3 alle Sektoren mit Satelliten ausstatten und dann in Echtzeit Produktion und Logistik aus der ferne beobachten ohne das der (mittel Klasse) Rechner in die Knie geht. Warum dann also die Weigerung einen Co-Op einzubauen?

        Ich vermute ja nur das es schwerer ist als ich mir das vorstelle. Ist ja nicht so als wenn ich wirklich Ahnung davon hätte.

        Was die Spielerzahlen in einem X-MP angeht gebe ich dir recht. Mehr als eine "Hand voll" Spieler macht eh keinen Sinn. Und PvP in X? Ne Ne, das muss nicht sein. Dann kann man auch gleich Eve Online Spielen ;)

        Zitat von Svatlas
        Nach der X-Schrott Abzocke werde ich denen nie wieder was glauben und wenn es nur Screenshots zu sehen gab.....sagt das doch mal wieder alles aus. Hier wird dem Spieler wiedermal halbgarer Schrott präsentiert. Die bekommen nie wieder einen Cent von mir!
        "Nie" finde ich etwas extrem. Warum sollte man etwas boykottieren wenn es gut ist? Da kenne ich aber noch 2 Publisher die deutlich mehr Mist gebaut haben als Egosoft/Deep Silver.
        Allerdings ist deine Skepsis schon berechtigt. Das gezeigte Material ist schon etwas dürftig nach so langer Entwicklungszeit. Dann muss man sich eben auch als Fan mal etwas Zusammen nehmen (ja ja ich weiß wie schwer das sein kann ^^) und auf erste Tests nach Release warten. Und vor allem nicht nur dem Urteil einer PC-Games trauen sondern auch mal über den Tellerrand schauen.
        Ich werde ganz sicher auch kein Vor- oder Frühbesteller sein! Nach dem X:R Desaster muss Egosoft erst mal beweisen das sie aus ihren Fehlern gelernt haben.
        Wenn X4 tatsächlich floppen sollte dann muss sich Egosoft das tatsächlich selbst zuschreiben.
        Ein völlig verbuggtes Spiel mit Gamebrakern zum Release abzuliefern und dann ~6 Monate brauchen bis der Großteil gefixt ist, kann man sich nur bei extremen Fans erlauben aber nicht bei einer so breiten Masse wie bei Steam.
      • Von Svatlas Spiele-Enthusiast/in
        Nach der X-Schrott Abzocke werde ich denen nie wieder was glauben und wenn es nur Screenshots zu sehen gab.....sagt das doch mal wieder alles aus. Hier wird dem Spieler wiedermal halbgarer Schrott präsentiert. Die bekommen nie wieder einen Cent von mir!
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