WoW: "Hilfe, ich bin pleite" - das Housing ist der größte Goldsink ever...

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Kolumne Philipp Sattler - Redaktionsleiter Als bevorzugte Quelle auf Google hinzufügen
WoW: "Hilfe, ich bin pleite" - das Housing ist der größte Goldsink ever...
Quelle: buffed / Erzeugt durch Dall-E

Ob das Housing in WoW jetzt verhindert, dass wir weiter teure Mounts vorgesetzt bekommen? Denn in Sachen Goldsink ist es wohl unschlagbar.

Ich denke, ich lehne mich nicht sonderlich weit aus dem Fenster, wenn ich behaupte, dass das Housing in WoW ein unfassbar großer Erfolg geworden ist. Natürlich gibt es weiterhin Spieler, die mit dem Bau des virtuellen Eigenheims nicht viel anfangen können. Die breite Masse aller Spieler, die Midnight schon vorbestellt haben, erfreut sich derzeit aber an ihrem neuen Haus.

Es sind so viele Spieler wie selten zuvor in den alten Gebieten unterwegs und klappern reihenweise Händler ab, um sich die coolsten, praktischsten oder seltensten Dekor-Items zusammenzusammeln - sei es, weil sie diese für ihre Projekte brauchen, oder nur, um ihr Housing-Level in die Höhe zu treiben.

Und all das hat einen netten Nebeneffekt, den die Blizzard-Entwickler sicherlich gerne in Kauf nehmen. Denn das Housing ist ein ganz organischer und massiver Goldsink in WoW (jetzt kaufen ). Die einzelnen Dekors sind zwar nicht sonderlich teuer - in der großen Masse geht es aber ordentlich ins Gold. Nicht wenige von uns haben schon hunderttausende oder gar Millionen von Gold in ihr Haus gesteckt.

Immerhin gibt es Items, die mehrere Tausend Gold kosten, und selbst wenn nicht, wer fliegt schon für jedes einzelne Item zum Händler? Ich muss gestehen, ich nicht. Stattdessen kaufe ich einfach von allem gleich ein ganzes Dutzend, damit ich auf der sicheren Seite bin. Und damit bin ich wahrlich nicht allein.

WoW: Housing als Goldsink

Ob das von Blizzard jetzt beabsichtigt oder nicht war: Die Gold-Kontostände der Spieler sind massiv geschrumpft, was der InGame-Wirtschaft auf Dauer helfen wird. Schon in der Vergangenheit haben die Entwickler immer wieder mit verschiedenen Dingen massiv Gold aus dem Spiel abgezogen. Besonders Mounts wurden dafür genutzt. Besonders eindringlich vor Augen haben die meisten Spieler wohl noch das fünf Millionen Gold teure AH-Mount. Aber schon vorher gab es immer wieder Mounts, die im sechsstelligen Bereich verortet waren. Aber die haben sich im Vergleich nur wenige Spieler gegönnt, während das Housing gefühlt jeder betreibt (ohne die genauen Zahlen zu kennen, natürlich).

Bei den Mounts hatte man aber stets das Gefühl, genau zu wissen, dass Blizzard hier nur Gold vernichten will. Beim Housing fühlt sich das zumindest für mich irgendwie anders an. Ob das daran liegt, dass die einzelnen Items nicht so teuer sind, oder doch eher daran, dass ich einen sichtbaren Gegenwert bekomme, während Mounts meist nur eine Zahl in der Statistik sind? Ich kann es ehrlicherweise nicht beantworten. Aber ich war noch nie so wenig davon genervt, wenn plötzlich eine Million Gold weniger in meiner Kriegsmeutenbank lag.

Wie teuer waren eure Häuser bis jetzt - habt ihr das mal zusammengerechnet? Besonders kurios ist dabei ja, dass der eigentliche Preis für das Haus dabei wohl der kleinste Posten in der Rechnung ist. Damit sich, wie Blizzard es ausdrückte, jeder ein Haus leisten kann. Ob man aber in einem fast leeren Haus wohnen will, virtuell hin oder her, das steht auf einem anderen Blatt.

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