World in Conflict
Bei jedem der drei Spielmodi Domination (Stellungen erobern), Tug of War (Kampf um die Frontlinie) und Assault (Angreifer gegen Verteidiger) reißen sich die Widersacher um strategische Stellungen. Die ersten beiden Modi spielen sich recht ähnlich, Tug of War sorgt lediglich für mehr Hektik. Punkte erobern Sie, indem Sie sich in zwei bis drei umliegende Markierungen begeben. Bis zu drei Befestigungsanlagen stampfen Sie im Domination-Modus automatisch aus dem Boden, wenn Sie länger in den Kreisen verharren.
Obwohl die Schlachtfelder ungeachtet der Spielerzahl immer gleich groß ausfallen, sind auch zu zweit oder zu viert Partien möglich. Dann auf Wunsch mit deutlich erhöhtem Budget, sprich mehr Einheiten und sogar ohne die feste Rollenverteilung.
Im Gegensatz zu manchen der schwedischen Einrichtungsgegenstände muss wohl nichts mehr am Spiel geschraubt werden. Es hinterließ beim Test einen ausgereiften, ausbalancierten Eindruck, abgesehen von minimalen Ungereimtheiten und Verbesserungswünschen. Beispielsweise fährt die Artillerie schnurstracks ins Feindgebiet, nachdem ein zugewiesenes Ziel aus dem Sichtbereich verschwindet. Ärgerlich, denn ein Raketenwerfer kann im Nahkampf nicht mal schießen und ist die teuerste Einheit im Spiel. Sporadisch zischten Schüsse quer durch irgendwelche Hindernisse, was aber nur in der Kampagne störte. Feinschliff wünschen wir uns noch für die Einheitensymbole. Sie erkennen hier nicht auf den ersten Blick, ob eine Einheit gerade beschossen wird oder sich bewegt. Aber zu kleinlich wollen wir dann doch nicht sein.
Die Entwickler haben an viele Annehmlichkeiten gedacht: Wer einen Server erstellt, verwaltet bequem per Bot-Menü die computergesteuerten Mitstreiter, falls diese erwünscht sind. Abstimmungen über Karten und Kicks von Spielern sind ebenfalls mit einigen wenigen Handgriffen möglich, wenngleich schon fast Standard bei den gängigen Online-Titeln. Interessante Möglichkeit für ein Strategiespiel: Sie können hier jederzeit in ein laufendes Spiel einsteigen.
Schrauben dürfen allerdings Besitzer älterer Rechner, sonst wird es nichts mit der vollen Grafikpracht. Mit den höchsten Einstellungen ist das Spiel ein echter Hardware-Fresser, sieht dafür aber besser aus als so mancher Ego-Shooter. Windows-Vista-Besitzer mit Direct-X-10-Karten bekommen übrigens nochmals verfeinerte optische Raffinessen geboten. Dazu gehören Details wie die Sonnenstrahlen, die im dunstigen Zwielicht auf der Inselkarte als Streifen durch die Wolken brechen. Einschläge hinterlassen plastischer wirkende Krater im Boden und Rauchschwaden wirken mit den Partikeleffekten voluminöser. Was soll‘s - selten gab es einen besseren Grund, mal wieder aufzurüsten.

Habe eben mal die TrialVersion versucht, ...in dieser gibts leider kein Tutorial und spielen geht nur online auf besetzten Servern.
Das lernen geht da kaum, da man fast einhellig auf bespielten Servern innerhalb 5min gekickt wird, weil man keine Ahnung vom spielen hat - hihi - sprich so schnell is die Lernkurve nun auch nicht.
Wenn ich länger zum spielen kommen würde, würde ich es vlt sogar gut finden.
Bei den Pros ist eine steile Lernkurve angegeben. Was ist denn daran bitteschön gut?
für die hardcore- szene mag das zutreffen, für die grosse masse aber eher nicht.
die spielt (in deutschland) vemutlich eher siedler, anno, civ, fussball manager (und natürlich wow) etc. pp.
das ist aber auch reine spekulation von mir, zahlen kenne ich da nicht.
So sehe ich das auch die Aussage von das sich viele für Strategiespiele einen feuchten Dreck interessieren ist zwar hart aber nicht falsch. Es gibt nun mal viele Leute die Shooter lieben und keine RTS-Games zocken und auch umgekehrt. Allerdings denke ich mal das Shooter auf dem PC das mit Abstand beliebteste Genre sind schon wenn man sich allein die gewaltige Clan- & Modding Szene anschaut, sie ist einfach beispiellos im Vergleich zu anderen Genres.
Hier
noch ein weiterer Test zu WIC.
Gruß