Windows 10: Infos und Tipps rund um das kostenlose Upgrade
Der Windows 10 Release ist da: Das neue Betriebssystem von Microsoft ist seit dem 29. Juli als Download oder Disc-Version erhältlich. Besitzer von Windows 7 und Win8 nehmen ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 in Anspruch. Bereits vor dem Release konnten Tester verschiedene Windows 10 Technical Previews herunterladen und ausprobieren. Im Artikel fassen wir wichtige Infos zu Download, Preisen, Treiber, Spielen und Updates für Windows 10 zusammen. Damit gelingt der Umstieg auf Win10 reibungslos!
Windows 10: Kostenloses Upgrade
Wer bereits Windows 7 oder Windows 8 besitzt, kann sich schon im Vorfeld ein kostenloses Upgrade auf Windows 10 sichern. Vielleicht ist euch diesbezüglich ja bereits das Windows-Fenstersymbol rechts unten in eurer Taskleiste aufgefallen. Über das Symbol ruft ihr Infos zur Reservierung des Upgrades auf und könnt die Reservierung dort auch vornehmen.
In diesem Artikel
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Windows 10: Upgrade, Download, Installation und mehr
- 1.1 Windows 10 Free Upgrade: Kein Symbol für kostenloses Upgrade in der Taskleiste? *[COLOR=textColor3]Neu*
- 1.2 Windows 10: Login bei Microsoft während der Installation überspringen *[COLOR=textColor3]Neu*
- 1.3 Windows 10: Updates müssen installiert werden *[COLOR=textColor3]Neu*
- 1.4 Windows 10: Streaming von Xbox One freigeschaltet *[COLOR=textColor3]Neu*
- 1.5 Windows 10: Download der finalen Version
- 1.6 Windows 10: Update im Oktober
- 1.7 Windows 10: Kostenloses Upgrade - Zehn Gründe für den Umstieg
- Seite 2 Windows 10: Versionen, Preise, Funktionen und mehr
- Seite 3 Windows 10: Infos und Tipps rund um das kostenlose Upgrade
- Seite 4 Bildergalerie
Die Voraussetzung ist dabei lediglich, dass ihr für Windows 7 das Service Pack 1 bereits installiert haben müsst beziehungsweise für Windows 8 die Version 8.1 bereits nutzt. Enterprise oder RT-Versionen von Windows 7 oder Windows 8 sind nicht upgradeberechtigt. Welche Windows 10-Version ihr erhaltet, hängt von eurer genauen derzeitigen Windows-Version ab: wer Windows 7 in den Versionen Starter, Home Basic und Home Premium oder Windows 8.1 in einer nicht-Pro-Version besitzt, wird auf Windows 10 Home geupgradet. Besitzer von Windows 7 Pro oder Ultimate sowie einer der Windows 8.1-Pro-Versionen erhalten Windows 10 Pro. Sobald der Download des Upgrades verfügbar ist, werdet ihr benachrichtigt. Ihr müsst das Upgrade aber nicht sofort installieren: Erst ein Jahr nach Release von Windows 10 verfällt die Reservierung.
Quelle: Antonio Funes
Reservierung des Upgrades
Ein Grund, das Upgrade nicht sofort bei Verfügbarkeit durchzuführen, könnte vor allem sein, dass ihr zunächst die Erfahrungen anderer Nutzer abwarten wollt. Wenn ihr euch dann für die Installation des Upgrades entscheidet, wird euer Windows 7 oder Windows 8 in ein Windows 10 umgewandelt. Daten gehen beim Upgrade nicht verloren, auch Programme und Spiele sollten nach dem Upgrade weiterhin normal verfügbar sein, als wenn ihr sie erst in einem bereits fertig aufgesetzten Windows 10 installiert hättet.
Windows 10 behalten und neu installieren
Nutzer, die ein Upgrade durchgeführt haben, sollen 30 Tage lang Zeit haben, um Windows 10 zu testen. Innerhalb dieses Zeitfensters kann das Upgrade wieder rückgängig gemacht werden, die alten Windows 7 beziehungsweise Windows 8-Lizenzen bleiben erhalten. Wenn ihr das Upgrade aber behaltet, wird eure alte Lizenz in eine für Windows 10 umgewandelt. Eure Lizenzschlüssel sind dann also, so der aktuelle Informationsstand, nur noch für Windows 10 gültig. Für eine Neuinstallation von Windows 10 wird es danach mit hoher Wahrscheinlichkeit Downloads geben, die ihr auf eine CD oder DVD brennen könnt, um einen Installationsdatenträger zu erstellen. Doch zwischen die positiven Reaktionen zum kostenlosen Upgrade mischten sich auch Zweifel.
Die wichtigste Frage: Bekommt man nach dem Upgrade eine vollwertige Lizenz, so dass man später auch Windows 10 komplett neu installieren kann, auch mit neuer Hardware? Hierzu hat sich Microsoft bisher nicht eindeutig geäußert, denn einerseits soll eine komplette Neuinstallation, wie schon erwähnt, möglich sein, nachdem man das Upgrade akzeptiert und seinen alten Lizenzschlüssel per Aktivierung in einen für Windows 10 umgewandelt hat. Auf der anderen Seite ist aber auch davon die Rede, dass man Windows 10 nur auf dem Gerät nutzen kann, für das es aktiviert wurde. Gleichzeitig wurde aber ebenfalls bekannt, dass Microsoft bei der Nutzung von OEM-Versionen sich kulant vorhalten will, um auch die Nutzung nach einem Hardwarewechsel zu ermöglichen.
Eine OEM-Version ist eine Lizenz, die eigentlich für ein bei einem Fertig-PC oder Laptop bereits vorinstalliertes Windows gedacht ist. Ob Microsoft auch die beliebten Systembuilder-Versionen als OEM-Version sieht, ist bisher nicht klar, denn diese Versionen sind eine Mischung aus echter Vollversion und einer klassischen OEM-Version: Systembuilder-Versionen bekommt man im Handel problemlos inklusive Datenträger - der einzige klare Unterschied zu einer richtigen Vollversion ist der fehlende kostenlose persönliche Microsoft-Support. Aber sofern sogar waschechte OEM-Versionen von Microsoft kulant behandelt werden, dann die Systembuilder-Versionen ebenfalls. Die Faktenlage deutet bisher eher darauf hin, dass ihr Windows 10 auch dann neu installieren könnt, wenn ihr für eine PC-Aufrüstung wichtige Bauteile wie Mainboard, CPU und Festplatte wechselt.
Quelle: Microsoft
Standardhintergrund Hero
Die Formulierung, dass die Nutzung nur auf einem Gerät möglich sei, meint vermutlich lediglich, dass es nicht auf mehreren Geräten gleichzeitig installiert sein darf. Dies war ja auch bei vorigen Windows-Versionen bereits so. Jedoch können wir dies nicht zu 100 Prozent garantieren, wir gehen aber davon aus, dass Microsoft nicht durch eine restriktive Aktivierungspolitik die Gamer- und Hardware-Fan-Gemeinde verprellen möchte und sich daher bei Neuinstallationen nicht querstellen wird.
Windows 10: Tipps zum Upgradevorgang
Wie wir bereits schilderten, wird der Download zum Upgrade in den Tagen ab dem 29. Juli verfügbar sein. Er soll zudem etwa drei Gigabyte groß sein. Da aber vermutlich im Upgradeprozess weitere Datenmengen entstehen, solltet ihr in jedem Falle mehr als nur drei Gigabyte freien Speicherplatz auf euer Windows-Partition haben. Vor allem Besitzer von SSDs, die ja pro Gigabyte recht teuer sind, so dass viele Nutzer nur eine SSD mit 60 bis 128 Gigabyte besitzen, sollten daher vorsichtshalber vor dem Upgrade nachsehen, wie viel Speicherplatz noch frei ist. Gegebenenfalls solltet ihr C: vor dem Upgrade bereinigen und einige Daten wie MP3-Files oder Videos zumindest temporär auf eine andere Partition verschieben. Natürlich solltet ihr zur Sicherheit ohnehin eure wichtigen Daten auf einer anderen Partition als der Windows-Partition sichern - am besten auf einem ganz anderen Laufwerk als dem, auf dem ihr Windows aktuell installiert habt. Wer genügend Platz auf einem anderen Laufwerk hat, der kann auch die gesamte aktuelle Windows-Partition klonen, um - sofern durch das Upgrade ein sehr großes Problem entsteht und ein Downgrad scheitert - das alte Windows wiederherstellen zu können. Außerdem raten wir dazu, dass ihr euch schon vor dem Upgrade das Thema Treiber kümmert, das wir auf der ersten Seite unseres Specials bereits erläutert haben.
Falls ihr weitere Fragen zu Windows 10 habt, könnt ihr diese gerne in Kommentaren zu unserem Special formulieren oder euch auch in unserem Forum an die Communty wenden.
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Windows 10: Upgrade, Download, Installation und mehr
- 1.1 Windows 10 Free Upgrade: Kein Symbol für kostenloses Upgrade in der Taskleiste? *[COLOR=textColor3]Neu*
- 1.2 Windows 10: Login bei Microsoft während der Installation überspringen *[COLOR=textColor3]Neu*
- 1.3 Windows 10: Updates müssen installiert werden *[COLOR=textColor3]Neu*
- 1.4 Windows 10: Streaming von Xbox One freigeschaltet *[COLOR=textColor3]Neu*
- 1.5 Windows 10: Download der finalen Version
- 1.6 Windows 10: Update im Oktober
- 1.7 Windows 10: Kostenloses Upgrade - Zehn Gründe für den Umstieg
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- Seite 3 Windows 10: Infos und Tipps rund um das kostenlose Upgrade
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Ich denke zwar auch, dass es hier so sein wird, dass man keine Hardwarebindung haben wird. Aber eine klare Aussage wäre mir lieber. Ich versteh auch nicht, warum es da nicht klare Worte von MS gibt - wir sind ja nicht San Marino oder Burundi, sondern hier wird es sicher mind. einige zehn-, vlt hunderttausende User geben, die ihr Win7/8 nicht upgraden würden, wenn nicht sicher ist, dass die Lizenz auch bei später neu gekaufter Hardware verwendbar ist.
Zudem kenn ich auch viele, die selbst mit einer Waschechten OEM-Version, zb bei nem Laptop vorinstalliertes Win7, die Lizenz für einen später neu gekauften PC verwenden konnten. D.h. es sind selbst richtige OEM-Versionen nicht unbedingt an die Hardware gebunden - man muss sich lediglich eine Win7-DVD selber brennen oder besorgen und kann nicht die ggf. beim Gerät mitgelieferte nehmen.
Bin gar nicht mal sicher, ob es speziell hier für D überhaupt eine Bindung gibt. Denn es wurde ja mal sowieso gerichtlich entschieden, dass OEM-Versionen nicht ausschließlich mit daran gebundener Hardware vertrieben werden müssen, so dass es in Sachen OEM-Versionen etwas kulanter zugeht.
Denn soweit ich informiert bin sollte sich die Lizenzart beim Upgrade auf Win 10 eigentlich nicht ändern.
Sprich, hat man jetzt eine an die Hardware gebundene OEM Version von 7 / 8 wird auch das 10 Update wieder an die Hardware gebunden sein.
Hat man dagegen eine "volle" Retail 7 / 8 Version inklusive Transfer Rechten, so bleiben diese Rechte auch für 10 bestehen..
Zudem kenn ich auch viele, die selbst mit einer Waschechten OEM-Version, zb bei nem Laptop vorinstalliertes Win7, die Lizenz für einen später neu gekauften PC verwenden konnten. D.h. es sind selbst richtige OEM-Versionen nicht unbedingt an die Hardware gebunden - man muss sich lediglich eine Win7-DVD selber brennen oder besorgen und kann nicht die ggf. beim Gerät mitgelieferte nehmen.
Bin gar nicht mal sicher, ob es speziell hier für D überhaupt eine Bindung gibt. Denn es wurde ja mal sowieso gerichtlich entschieden, dass OEM-Versionen nicht ausschließlich mit daran gebundener Hardware vertrieben werden müssen, so dass es in Sachen OEM-Versionen etwas kulanter zugeht.